Der Friedenskreis Senden versteht sich ab seiner Gründung 1983
als Bestandteil der bundesweiten Friedensbewegung. 
https://agenda21senden.de/wp-content/uploads/2017/08/Friedenskreis-Senden-Infoblatt.pdf
43 Jahre nach der Gründung des Friedenskreises ist die Arbeit einer Friedensinitiative auch in Senden wieder dringend erforderlich.
Viel GRÜNE und ehemalige Friedensbewegte haben sich von der Friedensbewegung verabschiedet. Sie fordern für sich ein Recht auf Verteidigung des Staates, da die Welt von „Schurken“ beherrscht wird, die auf Verträge keine Rücksicht nehmen und denen das völkerrechtswidrige Verhalten einschließlich Völkermord egal ist. Androhen von verteidigender Gewalt sei das einzige, was sie von einem Angriff abhalten könne. Dazu sei es gut, wenn auch Drohnen bei uns verfügbar seien, auch wenn man damit bei der Verteidigung Kollateralschäden verursache. Was sagt ihr zu diesem Recht auf Verteidigung? Ich sehe da ein Dilemma. gez. Bernd
Evelyn schlägt vor: Vielleicht sollten wir – diejenigen, die am Wochenende am Stand der Agenda21Senden waren und diejenigen, die an einer Friedensarbeit interessiert sind, uns mal zusammensetzen und uns über die Erfahrungen am Stand austauschen. Kurzes Feedback von mir: die Idee mit den Fragen und dem Ankreuzen als „niederschwelliges“ Gesprächsangebot war gut, die Fragen könnten durch ein Statement „Zusammenhang Rüstungsausgaben und wirtschaftlicher Niedergang“ ergänzt werden, bei den verteilten Punkten spiegelt sich die Polarisation der Menschen wieder. Über einen persönlichen Austausch würde ich mich freuen.
Es geht vor allem um die Fragen: wieviel Spielraum für Zukunftsinvestitionen bleibt noch? 2% Rüstungsausgaben bedeutet nicht: 2% vom Bundeshaushalt… sondern vom BIP….das verstehen viele nicht. Und: wieviel % vom Bundeshaushalt werden für Rüstung und Schuldzinsen ausgegeben…. Für Investition in Schulen etc. bleibt bald nichts mehr übrig. Die Frage mit Wirtschaft ohne Wachstum ist für mich eine andere Baustelle.
Könnten wir nicht ein Treffen außerhalb der Agenda machen? Ich glaube man sollte den Friedenskreis unabhängig von der Agenda machen.“
Wir versuchen das mit einem ersten Treffen im Juli. Bitte: Kommunikation nur noch über die Signalgruppe „Friedenskreis Senden“. Vorgeschlagen sind die Dienstage 7. und 14. Juli 2026



Benedikt Kern (*1988), kath. Theologe, studierte Kath. Theologie in Münster und Lyon.
Jan Henrik Röttgers




Zehntausende sind an diesem Osterwochenende auf die Straße gegangen, um bei den Ostermärschen 2026 Haltung zu zeigen und Frieden zu fordern. Dass sich so viele Menschen beteiligt haben, ist ein unübersehbares und kraftvolles Zeichen– Danke dafür! Gerade in diesen düsteren Zeiten ist die Präsenz auf den Straßen wichtiger denn je.
Protokoll des Treffens der Agenda21Senden am 10. März 2026
Einladung:
Protokoll der Sitzung vom 10. Februar 2026