Archiv des Autors: Bernd Lieneweg

Protokoll der online-Sitzung am 13. Januar 2021

  Protokoll der Agenda-Videokonferenz am 13.01.21

1. Leihrad

– erste Erfahrungen nach ca. zwei Wochen:
* 1 Fahrrad ist verschwunden, bei einem ist die Chipvorrichtung defekt (wird von Wolfgang repariert), bei einem weiteren war die Kette abgesprungen (ist bereits von Wolfgang und Bernd repariert worden)
* offensichtlich werden die Räder genutzt, allerdings auch für Fahrten nach Senden bzw. Bösensell (sogar Nottuln)
– evtl. sollte das Angebot erweitert werden mit einem Standort in Bösensell
– vier weitere Räder sind mehr oder weniger fertig
– wenn möglich, sollte es ab März/April wieder regelmäßige Treffen in der Werkstatt geben
– evtl. lassen sich für die Reparatur defekter Räder die Flüchtlingshilfe oder die Kolpingsfamilie Bösensell einbinden
– Petra beantwortet die Fragen von Radio Kiepenkerl bezüglich des Leihradprojektes

2. Neue Bäume für Senden

– die Gemeinde steht der Pflanzung von Bäumen in der Lindenallee positiv gegenüber
– bezüglich der Heckenpflanzungen ist die Gemeinde noch im Gespräch mit diversen Verantwortlichen
– Prioritäten der Agenda bezüglich der Finanzierung von Anpflanzungen:
1. Hecken Nähe Kappenberger Damm und anderswo (da ökologisch besonders wertvoll)
2. Obstbäume in Bösensell (ökologisch wertvoll und von Bürgern nutzbar)
3. max. ein symbolischer Baum in der Lindenallee (da die zu pflanzenden Bäume bereits recht groß sein müssen und damit für unser Budget zu teuer werden)
– Wolfgang berichtet, dass zwischen Wohngebiet Hagenkamp und der Stever eine Jubelwiese entstehen soll, auf der ca. 45 Obstbäume Platz finden; nach bisherigen Plänen müssten allerdings die Spender sämtliche anfallende (Pflege)Kosten übernehmen (geschätzt 500€ in 10 Jahren)

3. Regenerative Energien

– um auf die Notwendigkeit des Ausbaus der regenerativen Energien in Senden aufmerksam zu machen, plant die Agenda die Erstellung von entsprechenden Plakaten für Windkraftanlagen (Wolfgangs Tochter erstellt erste Entwürfe)
– diese Plakate könnten auch kreisweit angeboten werden
– Finanzierung evtl. über Crowdfunding
– zusätzlich Infostände, Zeitungsartikel, Infoveranstaltung usw. geplant (nach Corona)
– Anregung eines Bürgerwindradprojekt der Gemeinde
– ähnliche Aktionen auch für (Bürger-)Solaranlagen denkbar

4. Venner Moor

– Sven und Karina machen die Hinweistafel für die Baumpflanzaktion am Venner Moor fertig; Frau Eckermann vom Regionalforstamt Münsterland lässt ein entsprechendes Gestell errichten
– das Anbringen des Schildes soll mit einer Führung durch den Wald und einem kleinen Familienfest verbunden werden (sobald möglich)

5. Kooperationen

– Wiebke plant die Gründung einer P4F-Gruppe, die wir unterstützen und mit der wir gern kooperieren wollen (z.B. mit gemeinsamen Aktionen)

Neue Termine:

Agenda gesamt: 10.02.21 um 18.30 Uhr im Rathaus-Nebengebäude
sofern es die Situation zulässt, sonst als Videokonferenz über
 

https://t1p.de/agenda21senden

Wirtschaft mit Kultur: 20.01.21 um 19.30 Uhr online über

https://t1p.de/agenda21senden

 

Petition: Mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün (AK Heckenschutz) 

Petition – Mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün

Die Artenvielfalt ist unser übergeordnetes, öffentliches Interesse

Die Unterzeichnenden fordern die gezielte und effektive Förderung der Artenvielfalt auf allen öffentlichen Flächen in Deutschland durch ein geeignetes, konsequent ökologisch ausgerichtetes Grünflächenmanagement und eine Pflege, die dieses Ziel sicherstellt. Die heute übliche Praxis ungeeigneter „Pflege“maßnahmen sind häufig das Ende der Biodiversität im öffentlichen Grün und bedeuten für viele Arten Tod und Verlust von Lebensraum und Nahrung.

Bestehende Gesetze, Grundlagen, Programme, Initiativen und ähnliche Instrumente verfehlen bislang ihre Wirkung in der Breite, Artenschwund und Insektensterben verschlimmern sich zusehends.

Die Situation ist dramatisch.
Wir möchten erreichen, dass öffentliche Flächen ökologisch sinnvoll angelegt und gepflegt werden, damit sie dazu beitragen können, das Insekten- und Artensterben in unseren Lebensräumen aufzuhalten.

Wir wenden uns daher an die jeweiligen Petitionsreferate der deutschen Landtage, Kreise, Städte und Kommunen sowie an alle zuständigen Behörden und Verbände.

Gemeinsam mit engagierten BürgerInnen wollen wir möglichst viel gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken. Ergänzend zur Petition werden ausgearbeitete Texte und vertiefende Informationen über Updates geteilt (zur Teilhabe bitte Email Kontakt zulassen) und können dann, sei es als Petition, Bürgerantrag, offener Brief, Pressemitteilung oder andere Formate, bei den zuständigen Stellen formal korrekt vorgebracht werden.

Die Akteure, wie Grünflächenämter, Straßenbehörden, Betriebshöfe der Kommunen oder Gewässerverbände u.a., sind aufgerufen, ihre Pflegemaßnahmen anzupassen und sie zu extensivieren im Sinne eines ökologisch sinnvollen Grünflächenmanagements, welches nachhaltig auf Verbesserung und Zuwachs von Artenvielfalt, Biotopen und Biotopverbünden ausgerichtet ist.

https://www.petition-mehr-artenvielfalt-im-oeffentlichen-gruen.de/
und hier bitte unterschreiben:
https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/mehr-artenvielfalt-im-oeffentlichen-gruen

Bitte ggf. auf einer homepage einstellen, „teilen“, unterschreiben und überall verbreiten !!!!!!

Freundliche Grüße

Jürgen Kruse, Arbeitskreis Heckenschutz

Geld drucken und die Wirtschaft am Laufen halten – wie geht das?

Design: MilKa

Nach einer Pause von 16 Monaten soll unser kleines Wirtschaftsseminar mit Joachim F. Gogoll nun fortgesetzt werden. Eine Reihe interessanter Themen wurde schon festgelegt, es dürfen aber auch Wünsche geäußert werden. Dass es um Moneten geht, lässt sich erahnen, die „Modern Monetary Theory“ wird Joachim Gogoll in bewährter Weise in „leicht verständliche Sprache“ übersetzen. Es geht um die wundersame Geldvermehrung zum Wohl des Volkes (bis die Blase platzt, möchte man ergänzen, wenn man wenig Ahnung hat. Oder vielleicht doch den richtigen Riecher?).

Einladung zur ersten online-Sitzung im neuen Jahr 2021

Adressen für das Zoom meeting zum Anklicken:

https://us05web.zoom.us/j/6142868253?pwd=RldVTnZyVlBNK1NpYVAzeElrZUtYUT09

Dank Andreas Mersmann gibt es jetzt auch den mit diesem kryptischen Link verknüpften Kurzlink:

https://t1p.de/agenda21senden

 

  und Senden for Future

Senden. Zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr lädt die Sendener Agenda-Gruppe wieder zu einem Zoom meeting ein. Es beginnt am Mittwoch, den 13.1., wie üblich ab 18.30 Uhr. Einfach https://t1p.de/agenda21senden eingeben oder im blog anklicken und auf Einlass warten. Auf der Tagesordnung stehen die ersten Erfahrungen mit den Sendener Leihrädern sowie eine mögliche Kooperation mit einer Gruppe in Bösensell, die Reaktionen der Politiker auf die Eingaben zur Novelle des EEG. Um die Umsetzung der Vorschläge aus dem Ideenwettbewerb „Neue Bäume für Senden und weitere Vorhaben mit dem Forstamt Münster im Venner Moor. Auch geht es um die Wiederaufnahme des Seminars „Wirtschaft mit Kultur“, das vorerst auch unter derselben Adresse online abgehalten werden soll. Schließlich geht es um die Kooperation mit einer neu zu gründenden „Senden for Future“-Gruppe (S4F). Das meeting ist für alle offen, eigene Wünsche und Pläne zum Umwelt- und Klimaschutz konnen erörtert werden.

Elektroautos in Senden – Stand Januar 2021

Zu diesem Thema gibt es als kleine Hilfe beim Elektroautokauf ein informatives Gespräch als Zoom meeting. Dazu laden Sven Hoffmann und Bernd Lieneweg am 8. Januar um 12 Uhr ein. Bei späterem Interesse einfach anfragen.

Präsentation: Elektroautos in Senden – Stand Januar 2021

1999 habe ich meine erste PV-Anlage auf das Dach unserer Schule gebracht. Von einem Sponsor bekam ich damals ein CityEL für eine AG. So wurde ich Elektroauto-Pionier.

MiniEL City. das erste Auto meiner AG am Cani.

Und das war mein erstes eigenes Elektroauto.

Mit dem iOn habe ich an der „Tour de Ruhr“ nach Brüssel teilgenommen.

Mein zweites E-Auto war ein Peugeot iOn.

Für unseren Wohnwagen kauften wir uns den Mitsubishi Outlander PHEV.

Mit dem Mitsubishi PHEV konnte man vor sechs Jahren einen 1,5 t Anhänger ziehen. Den fahre ich heute noch.

Und nun zu den aktuellen Elektroautos

Unsere Freundin Kläre fährt das derzeit kleinste Elektroauto in Senden, einen Enelo. Solche Kabinenroller gibt es in Dülmen oder Greven.

Econelo, bis max 45 km/h.

Dieser heißt Geco Beach 3.0

Carsten fährt mit Begeisterung seinen Twizi von Renault.

Renault Twizy.

Roland hat einen Twizy für seine Bäcker-Lehrlinge angeschafft. Der Bäcker aus Mettmann betreibt jetzt den größten Ladepark in NRW.

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Seed & Greet am LADEPARK KREUZ HILDEN

Renault Twizy vpm Autohaus Jesse

Tag der Elektromobilität im Münsterland im Autohaus Jesse in Ibbenbüren (2014).

Der e.go Life ist neue auf dem Markt und auch in Senden zu sehen.

Bei e.go in Aachen. Begeistert sind wir nicht.

Josef fährt den e-Smart schon über 300000 km mit den ersten Batterien.

Man sieht Josef den Spaß an seinem smart immer noch an, die Ladesituation hilft er aktiv zu verbessern! Nur Meckern ist nicht konstruktiv!

Smart-e, jetzt im siebten Jahr, bald 350000 km auf der Uhr!

Andreas kam 2020 mit einem Fiat 500 e zur Solarchallenge Münsterland. Hier bei Witolds Observatorium in Altenberge. Unbedingt mal zur „Langen Nacht der Sterne“ anmelden.

„Horus-Auge“ heißt Witolds Observatorium vom Kulturforum Arte e.V. in Altenberge.

Den neuen Opel e-Corsa habe ich bei der Solarchallenge 2020 gefahren.

2021 möchte ich mir den Opel Mokka-e ausleihen. Mal sehen, ob er dann zu  haben ist. Man konnte ihn ab Nov. 2020 bestellen, Vorführwagen werden im Januar 2021 erwartet, die Jahresproduktion für 2021 ist bereits verkauft.

Foto: Opel

Die „Zoe“ von Renault kann man von der Gemeinde in Senden zum Ausprobieren ausleihen. Auch Petra, unsere Klimaschutzmanagerin, und Wolfgang, unser Mann im Kreistag, fahren eine.

Patrick (rechts) fährt privat den neuen VW ID3

VW ID.3
Der VW ID.3 ist das erste rein als Elektroauto konzipierte Auto von Volkswagen. Die offizielle Vorstellung fand am 9. September 2019 auf der IAA in Frankfurt statt. (Wikipedia)

 

Annette fährt seit einigen Jahren den BMW i3, ein als Elektroauto konzipiertes Fahrzeug

Klima-Expo in Lüdinghausen an der Burg Vischering.

Horst hat sich zuerst den KIA e-Soul gekauft, dann noch einen zweiten für seine Frau.

Hier mit Silvia, Kfz-Mechatronikerin, jetzt Dozentin.

Den Kia e-niro von Rüschkamp bin ich auf mehreren Rallyes gefahren, mein Lieblings e-Auto.

Kia e-niro beim Sendener Maifest.

Jörg kam mit einem Nissan Leaf aus Freiberg.

Nissan Leaf als Leihwagen.

Sven und Karina haben den ersten Ampera e in der Region gekauft

Der Elektroauto-Fuhrpark der Mitglieder der Agenda21Senden hat Zuwachs bekommen.

Seven und Karina fahren den rechten Opel-Ampera-e. Die Zwillinge treffen sich häufiger an der kostenlosen Ladesäule in Senden.

Übrigens: Wir sind mit Karina und Sven im Ampera-e nach Lüdinghausen gefahren, den er vorher an einer Ladesäule von e-COEmobil geladen hatte. Dort hatte der sich beim Laden wundersam vermehrt. Beide werden von Wind und Wasser angetrieben und kommen aus demselben Stall, von Rüschkamp in Lüdinghausen.

Auch Matthias Kynast baut Wind- und Solarparks und fährt jetzt einen Ampera-e.

Ampera-e, weiß foliert. Das erste Elektroauto mit eine Reichweite über 500 km außer Tesla.

Witold fährt einen Citroen Berlingo, er nutz ihn als fahrbares Teleskop. Baugleich ist der Peugeot Partner.

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Peugeot Partner an einer 50kW Chademo Schnmellladesäule.

Den e.go Streetscooter gibt es bei Rüschkamp. Auch die GLS-Bank fährt einen. Die Post ebenso. Die Post hat sie eine zeitlang selbst produziert.

Ihn gibt es als Kurz- oder Langversion. Die Post fährt die kurzen.

Beim Sendener Maifest zeigten wir auch den Mercedes eVITO.

Mercedes eVito , gibt es bei Beresa in Bösensell.

Auch das ist ein echtes Elektroauto, ein Fiat, den sich Margret und Franz von Gero auf den Stand der Technik haben bringen lassen. Er hat jetzt eine Reichweite von über 300 km, die beiden sind damit zum zweiten Mal auf die Kanaren gefahren.

Auch diesen Mercedes e-Citaro haben wir schon zum Ausprobieren in Lüdinghausen gehabt.

Ein starkes Stück Bus für 750.000 Euro.

Den Sono Sion (hier noch der erste Prototyp) haben mindestens fünf Sendener bestellt.

30 km soll der Sion mit einer Ladung über die eigenenSolarzellen schaffen. Damit kommt er von überall zur nächsten Schnellladestation.

So sieht der endgültige Sion-Prototyp aus. Wir hoffen, dass er 2022 ausgeliefert wird.                      Foto: Sono-Motors

Den Neueinstieg in die Sparte der Elektroautos wagte VW erst sehr spät wieder. 2013 kam der e-Up auf den Markt,  mit kleiner Reichweite und relativ teuer. In der Szene war er nicht beliebt. Norbert bekam vor ein paar Jahren einen für 20.000 €. Ein Rentnerehepaar hatte ihn gewonnen und wollte ihn los werden. Anne hat sich 2019 den neuen gekauft, jetzt ein ernst zu nehmender Kleinwagen.

  Foto:Wikipedia

VW hatte schon in den 1990ern einen hochwertigen e-Golf entwickelt, der Durchbruch kam bei VW aber erst mit dem speziell entwickelten ID3, ausgeliefert ab 2019 (Patrick als Autofachmann hat ihn sich aus Wolfsburg geholt und ist sehr zufrieden. Ihm folgt jetzt der ID4. ein SUV ab 45.000 € aufwärts

  (Text und Foto: Wikipedia)
VW ID.3
Der VW ID.3 ist das erste rein als Elektroauto konzipierte Auto von Volkswagen. Die offizielle Vorstellung fand am 9. September 2019 auf der IAA in Frankfurt statt.

Volkswagen ID.4 1ST Max, Foto: carwow

Evelyn fährt seit ein paar Jahren den Jaguar i-PACE.

Der I-Pace auf der Euregio-Tour 2018.

So fing es mit Tesla an, der Roadster war der erste und war gespickt mit kleinen Rundzellen. Peter Lüttel fährt ihn noch heute mit großer Begeisterung. In 3 Sekunden auf Hundert, das merkt man schon.

Auf der Solarchallenge 2018.

Thorsten und Sebastian haben den Tesla Model 3.

Carsten, Joscha und Roland schwören auf ihre Model S. Als Pioniere fahren sie sie schon über sieben Jahre.

Luxuslimousine mit beispielloser Reichweite: Tesdla Model S, mit offenem Glasdach fast ein Reise-Cabrio.

ISOR und EL-Team Münsterland beim ersten Tag der Elektromobilität im Saerbecker Bioenergiepark. September 2014

Natürlich gibt es auch starke e-Motorräder. Uli hat eine ganze Sammlung von E-Fahrzeugen.

Kaufinteressenten bekommen hier eine gute Übersicht (website enomo)

Elektroauto Kaufen: Unsere Top 5 Kriterien

Prosit Neujahr, die neue O-Ton ist da!

Jeden Monat wieder neu!

Otonjanuar2021

hier runterladen und lesen.

Corona- oder Carlsberg-Bier – jedem seine eigene Wahrheit. Oder: die Holzfeuer-Leugner. Warum wir nicht mehr rauchen, aber den Kamin rauchen lassen.

Übrigens: es soll immer noch Leute geben, die Holz verfeuern – ich auch. Aber dann bitte auch wieder vermehrt aufforsten! Und wusstet Ihr, dass die Holzabgase hochgiftig sind? Heizen mit Sonnenenergie könnte glatt umweltfreundlicher sein – ist aber nicht so heimelig, ich geb´s ja zu.

Unredlich ist aber, Batteriespeicher zu verteufeln und Holz in den Kamin zu schieben! Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein!

Vor hundert Jahren – ein aktuelles altes Gedicht zum Jahreswechsel

Zum Neuen Jahr 2021 wünsche ich uns allen Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit!

Ein Fundstück aus dem Frühjahr 1920

­Die Grippe und die Menschen“

Als Würger zieht im Land herum
Mit Trommel und mit Hippe,
Mit schauerlichem Bum, bum, bumm,
Tief schwarz verhüllt die Grippe.

Sie kehrt in jedem Hause ein
Und schneidet volle Garben –
Viel rosenrote Jungfräulein
Und kecke Burschen starben.

Es schrie das Volk in seiner Not
Laut auf zu den Behörden:
„Was wartet ihr? Schützt uns vorm Tod –
Was soll aus uns noch werden?

Ihr habt die Macht und auch die Pflicht –
Nun zeiget eure Grütze –
Wir raten euch: Jetzt drückt euch nicht.
Zu was seid ihr sonst nütze!

’s ist ein Skandal, wie man es treibt.
Wo bleiben die Verbote?
Man singt und tanzt, juheit und kneipt.
Gibt’s nicht genug schon Tote?“

Die Landesväter rieten her
Und hin in ihrem Hirne.
Wie dieser Not zu wehren wär‘,
Mit sorgenvoller Stirne:

Und sieh‘, die Mühe ward belohnt.
Ihr Denken ward gesegnet:
Bald hat es, schwer und ungewohnt,
Verbote nur geregnet.

Die Grippe duckt sich tief und scheu
Und wollte sacht verschwinden –
Da johlte schon das Volks aufs Neu‘
Aus hunderttausend Münden:

„Regierung, he! Bist du verrückt –
Was soll has alles heißen?
Was soll der Krimskrams, der uns drückt,
Ihr Weisesten der Weisen?

Sind wir den bloß zum Steuern da,
Was nehmt ihr jede Freude?
Und just zuu Fastnachtszeiten – ha!“
So gröhlt und tobt die Meute.

„Die Kirche mögt verbieten ihr,
Das Singen und das Beten –
Betreffs des andern lassen wir
Jedoch nicht nah uns treten!

Das war es nicht, was wir gewollt.
Gebt frei das Tanzen, Saufen.
Sonst kommt das Volk – hört, wie es grollt,
Stadtwärts in hellen Haufen!“

Die Grippe, die am letzten Loch
Schon pfiff, siie blinzelt leise
Und spricht: „Na endlich – also doch!“

Und lacht auf häm’sche Weise.
„Ja, ja – sie bleibt doch immer gleich
 Die alte Menschensippe!“
Sie reckt empor sich hoch und bleich
Und schärft aufs neu die Hippe.
Quelle:

Bei der „Grippe“ handelt es sich um die Spanische Grippe, die nach ihrem Ausbruch im Frühjahr 1918 weltweit zwischen 17 und 50 Millionen Menschen das Leben kostete.

Wer wir sind und was wir wollen (Vorstellungsrunde 2.0)

Wiebke, unsere Neue und Jüngste, hat angeregt, dass wir uns im Blog vorstellen und unsere Ziele kurz und für jeden nachvollziehbar formulieren sollten. Was Agenda21 bedeutet, ist für Leute U35 nicht mehr so geläufig.  Als unser Sprecher, Artikelschreiber und Blogger gehe ich mal mit gutem Beispiel voran. Ich habe oben eine neue Seite eingefügt, die ich gerne fortsetzen möchte. Ich bin gespannt, wer der nächste sein wird.

https://agenda21senden.de/wer-wir-sind-und-was-wir-wollen/

Immer, wenn mir jemand ein kurzes statement und ein Foto schickt, setze ich diese Meldung wieder ganz nach oben und ergänze hier ein Foto und verlängere die obige Vorstellungsrunde. Wer macht mit?

2016 haben wir sogar schon einmal ein Werbefaltblatt (Flyer) über uns und unsere Arbeit herausgegeben, an das hier noch einmal erinnert wird.

Ein Foto für unseren neuen Flyer (2016) sollte entstehen, aber leider waren urlaubs- und krankheitsbedingt nicht alle da. Hier sind Bernd, Katharina, Robert, Rolf, Franz, Petra, Wolfgang (unser längster), Karina und Sven.

 

Projekt „Sendener Leihrad“ endlich umgesetzt

 Sendener Leihrad geht an den Start

Ab sofort startklar: Die Sendener Leihräder.

Die Idee des „Sendener Leihrades“ ist schnell erklärt: Dieser neue, kostenlose Service soll die Lücke schließen zwischen dem Bahnhof Senden-Bösensell und der Bushaltestelle Park & Ride Platz. So können Bahn- und Busfahrer leichter zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln und ihren Anschluss bequem erreichen.

Ab 11.12.2020 stehen die Räder zur Nutzung zur Verfügung.

Acht Fahrräder sind nun vorbereitet und stehen seit dem 11.12.2020 an den beschilderten Stellen bereit. Je vier Räder können an der Radabstellanlage am Park & Rideplatz ausgeliehen und für den Weg zum Bahnhof Bösensell genutzt werden. Dort stehen ebenfalls vier Räder für Fahrten in die andere Richtung bereit.

Das Sendener Leihrad – wie kam es zustande?

Das Projekt

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Agenda21Senden und der Flüchtlingsinitiative: In den Werkstatträumen der Flüchtlingshilfe schraubten die Ehrenamtlichen die Räder auseinander, lackierten sie und bauten alles wieder zu verkehrssicheren „Leihrädern“ zusammen.

Zur Realisierung dieses Angebots hatte sich eine Projektgruppe gegründet, die sich hautpsächlich aus Mitgliedern der Agenda21Senden zusammensetzte.  Die Hauptarbeit fand in der der Werkstatt der Flüchtlingshilfe Senden im Gebäude Mühlenstr. 16 statt. Dort arbeiteten die Ehrenamtlichen einen Teil der vorhandenen Fahrräder und Fundräder der Gemeinde auf. Die Räder wurden auseinander gebaut, einheitlich in blau und weiß lackiert, verkehrssicher wieder zusammengebaut und am Hinterrad mit einem Infoschild versehen.

Und so geht es:

Die Räder sind mit einem Pfandschloss an den Fahrradständern befestigt – ähnlich wie ein Einkaufswagen im Supermarkt. Mit einem Euro oder einem Chip können sie „ausgelöst“ und genutzt werden, und am Endpunkt sind sie wieder am vorgesehenen Standort abzustellen. An beiden Stellplätzen sind jeweils sechs Plätze für die Räder vorgesehen.

Zusätzlich stehen an beiden Standorten Luftpumpen zur Verfügung – falls dafür der Bedarf besteht.

Die Projektgruppe testet nun über ein Jahr, wie das Angebot angenommen wird. Bei Erfolg ist es durchaus möglich, das Projekt auf mehr Fahrräder oder andere Standorte auszuweiten. Ansprechpartner der Projektgruppe „Sendener Leihrad“ sind Wolfgang Dropmann und Bernd Lieneweg.

Dank an die Projektgruppe der Agenda21Senden, an die Flüchtlingshilfe Senden für die Bereitstellung der Werkstatt und an die Mitarbeiter des Bauhofs für die Vorbereitung der Standorte.

Bericht von Dietrich Harhues in den WN vom 15.12.2020

Vorlage vom Solarenergieförderverein für ein Schreiben an Marc Henrichmann aus Nottuln, der den Kreis Coesfeld in einer Fraktion mit Regierungsverantwortung vertrittt

Liebe Freund*innen,

ich habe gerade die Petition „Kein AUS für Solaranlagen nach 20 Jahren“ unterzeichnet, also Marc Henrichmann geschrieben, und würde mich sehr freuen, wenn auch Ihr dieses Anliegen unterstützt. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Bitte unterzeichnet hier die Petition:

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?share=020085a9-1f0d-4c30-9e70-5411edbd894d&source=email-share-button&utm_medium=recommendation&utm_source=email

Vielen Dank!

Bernd

P.S. Ihr könnt die Petition auch noch weiter unterstützen: Schickt den Link zur Petition auch an Eure Freund*innen und Bekannte!

https://weact.campact.de/petitions/kein-aus-fur-solaranlagen-nach-20-jahren?share=020085a9-1f0d-4c30-9e70-5411edbd894d&source=email-share-button&utm_medium=recommendation&utm_source=email

Marc Henrichmann, CDU
Wahlkreis 127: Coesfeld – Steinfurt II
Funktion: Mitglied des Deutschen Bundestages

 

Sehr geehrter Herr Henrichmann,

ich wende mich an Sie als meine*n örtlichen Bundestagsabgeordneten. Ich bitte Sie, sich in der kommenden Woche für eine wegweisende Einigung beim Erneuerbaren Energiegesetz einzusetzen. Insbesondere bedarf es einer sinnvollen Regelung für den Weiterbetrieb von Solaranlagen, die nach 20 Jahren aus der Förderung des Erneuerbare Energien-Gesetzes fallen. Ohne Anschlussregelung droht diesen Anlagen zum Jahresende die Abschaltung – aber wir brauchen doch für den Klimaschutz und die Energiewende mehr und nicht weniger Solaranlagen!

Ich bitte Sie:
– setzen Sie sich für eine Einigung der Großen Koalition beim Erneuerbaren Energie-Gesetz ein.
– Sorgen Sie für eine sinnvolle Anschlussregelung für Ü20-Solaranlagen.
– Die im bisherigen Gesetzentwurf enthaltenen Hürden für Betreiber*innen von Ü-20-Solaranlagen würden zur Stillegung vieler Anlagen führen. Die Verpflichtung zum Einbau von Smart-Metern bei Eigenverbrauch, sowie die Veranlagung zu 40% EEG-Umlage und eine Vergütung lediglich in Höhe des Jahresmarktpreises dürfen daher im endgültigen Gesetzestext nicht mehr auftauchen.

Schließlich bitte ich Sie, sich grundsätzlich für ein deutlich ambitionierteres EEG einzusetzen, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen:

– Statt der geplanten 5 Gigawatt brauchen wir 15 Gigawatt Ausbau der Solarenergie. Der „atmende Deckel“ muss so lange ausgesetzt werden, bis dieses Ausbauniveau erreicht ist.
– Die geplante Absenkung der Ausschreibungspflicht für Photovoltaik-Dachanlagen auf 500 Kilowatt muss ersetzt werden durch die in der EU-Richtlinie vorgeschlagenen 1000 Kilowatt.
– Der Eigenverbrauch muss auch jenseits von 10 Kilowatt-Anlagenleistung von Abgaben und Umlagen befreit werden – auch für Mieter*innen.

Bitte setzen Sie sich für eine wirkliche Energiewende ein!

Vielen Dank