Senden. Der 20. Juli ist in Deutschland der offizielle Gedenktag für den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Der Friedenskreis Senden veranstaltet am 20. Juli ab 20 Uhr im Alten Zollhaus eine Lesung des Textes von Matthias Brandt „Nein sagen“. Es liest Werner Bußmann, der in Senden und der Region durch sein starkes soziales Engagement bei der Hilfsorganisation Roter Keil oder in der Jugendarbeit bekannt ist. Zudem ist er aktives Mitglied in einer Theatergruppe und Lesepate in einem Sendener Kindergarten.
„Nein sagen“ von Schauspieler und Autor Matthias Brandt basiert auf einer vielbeachteten Rede, die er am 20. Juli 2025 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee hielt. Darin erinnert er an die Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus – zu denen auch seine eigenen Eltern, Rut und Willy Brandt, gehörten. Das sehr persönliche Buch ist ein flammendes Plädoyer für Zivilcourage, Demokratie und die Notwendigkeit, dem heutigen Rechtsextremismus klar und unmissverständlich entgegenzutreten. Es geht ihm vor allem darum, im Alltag Haltung zu zeigen, nicht wegzusehen und „Nein“ zu sagen, bevor demokratische Grundwerte weiter unter Druck geraten.

ARCHIV – Der Schauspieler Matthias Brandt, aufgenommen am 10.09.2009 in Berlin im Admiralspalast bei einer Buchvorstellung. Der 48-Jährige ist in den kommenden Monaten mehrfach in TV- Krimi-Serien zu sehen. Im Leipziger Tatort „Absturz“ (14. März 20.15 Uhr ARD) spielt er einen alleinerziehenden Architekten, dessen Sohn bei einer Flugschau tödlich verunglückt. Zudem wird Brandt neuer Ermittler beim «Polizeiruf 110» aus München. Foto: Jens Kalaene dpa/lbn (zu dpa-Interview vom 12.03.2010) +++(c) dpa – Bildfunk+++
Eigentlich wollte er sich aus der Politik heraushalten. Doch als der Schauspieler Matthias Brandt im vergangenen Jahr eingeladen wurde, eine Rede zum Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 zu halten, sagte er zu. Nun ist daraus ein beeindruckendes Buch entstanden.
Eigentlich wollte sich Matthias Brandt aus der Politik heraushalten. Doch als der Schauspieler im vergangenen Jahr eingeladen wurde, eine Rede zum Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 zu halten, sagte er zu. Nun ist daraus ein beeindruckendes Buch entstanden.Und die darin verarbeitete Rede kann nachgelesen werden.
Klappentext im Buch
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.04.2026

Einladung



Benedikt Kern (*1988), kath. Theologe, studierte Kath. Theologie in Münster und Lyon. Jetzt Mitarbeiter am Institut für Theologie und Politik, Münster
Jan Henrik Röttgers




Zehntausende sind an diesem Osterwochenende auf die Straße gegangen, um bei den Ostermärschen 2026 Haltung zu zeigen und Frieden zu fordern. Dass sich so viele Menschen beteiligt haben, ist ein unübersehbares und kraftvolles Zeichen– Danke dafür! Gerade in diesen düsteren Zeiten ist die Präsenz auf den Straßen wichtiger denn je.
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Protokoll der Sitzung vom 10. Februar 2026