Protokoll der Sitzung vom 13.1.2026
Anwesend: Evelyn, Josef aus LH, Sven, Wener, Joachim und Bernd
Zu TOP 1: Zivile Friedenssicherung oder Aufrüstung:
Eine Einigung erfolgte nicht. Der Hauptunterschied besteht in der Auffassung, ob man sich in Europa von Russland bedroht fühlt. Mehrheitlich besteht die Meinung, dass Russland Europa nicht angreifen wird. Eine Hochrüstung zur Kriegstüchtigkeit wird abgelehnt. Bei der Rüstung zur Verteidigungsfähigkeit bleiben Unterschiede bestehen. Einigkeit besteht darin, dass Deutschland und Europa schon wegen der komplexen Strukturen momentan nicht verteidigungsfähig sind. Um das zu werden, wären gewaltige Anstrengungen nötig, die weder bezahlbar noch überhaupt leistbar sind. Einhellige Meinung besteht darin, dass Kriege und Kriegsvorbereitung eine unverantwortliche Ressourcenverschwendung und eine nicht zu kompensierende Klimabelastung bedeuten.
Zu TOP 2: Zivilschutz in Senden im Falle eines Krieges oder einer Klimakatastrophe:
Stomversorgung und Wasserversorgung sind sicher problematisch. Der Stromversorgungssicherheit würden autarke und vernetzte Stomspeicher in lokal begrenzten Gebieten nützen. Jedem sollte klar sein, dass Kommunikation, Wasser- und Gasversorgung ohne Strom nicht mehr funktionieren. Auch Geschäfte, Tankstellen und landwirtschaftliche Betriebe funktionieren nicht mehr. Man wird also nicht heizen und kühlen, nicht Wasserfassen, waschen und die Toilette spülen können. Tiere müssten notgeschlachtet werden, relativ schnell gäbe es auch keinen Motorverkehr mehr. Ob und wie medizinische Versorgung und Lebensmittel- sowie Wasserversorgung im Katastrophenfall von der Gemeindeverwaltung vorbereitet sind, ist allgemein nicht bekannt. Daher soll Kontakt zur Gemeinde (Verwaltung und Rat) aufgenommen werden, um zu erfahren, was schon besteht und was geplant ist. Ein Bürgerantrag soll dahingehend gestellt werden, dass die Bevölkerung durch eine Infoveranstaltung aufgeklärt wird. Unsere Fragen bilden die Grundlage für die Anfrage.
Zu TOP 3: Wirtschaftsseminar zu Abhängigkeiten bei der Energie- und Nahrungsmittelversorgung:
Joachim wird beauftragt, Im März und April zwei Vorträge zu halten.
Verschiedenes: Die Sitzungen sollen wieder im Alten Zollhaus abgehalten werden.
Zwei Vorträge vom Institut für Theologie und Politik in Münster (ITP) zu Klimafragen und Friedensfragen sollen organisiert werden. Durchführung nach Möglichkeit in der ev. Friedenskirche.
gez. Bernd
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Beginn der Arbeit im neuen Jahr 2026 – Was will die lokale Agenda leisten?

Senden. Im Dezember 1999 wurde die lokale Agenda21 in Senden gegründet. Man wollte an der Entwicklung Sendens mitarbeiten. Themen wie Umwelt und Landwirtschaft fand man damals wichtig, aber auch Soziales, Jugend, Bildung und Kultur waren Themen, bei denen man mitreden wollte. Ab 2003 wurde die Arbeit in einem Arbeitskreis konzentriert. Er sollte sich in den Prozess der Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes einbringen. Für diese neue Art der Bürgerbeteiligung war damals von Seiten der Gemeinde auch Sebastian Täger zuständig, Rat und Verwaltung unterstützten diesen Prozess. Seit 10 Jahren ist nun die Klimaschutzmanagerin Ansprechpartnerin der Gemeinde für die Agenda21Senden, Umwelt- und Klimaschutz sind vorrangig die Themen der Kooperation. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine muss sich die Gemeinde nicht mehr nur auf bedrohliche Klimaereignisse einstellen, sondern auch auf die Bedrohung durch Aggression. In Leserbriefen wird die öffentliche Beschäftigung mit dem Zivilschutz eingefordert. Zur Verteidigungsfähigkeit und Kriegstüchtigkeit gehört zwangsläufig auch der Zivilschutz. Damit ist auch in Senden die Diskussion über Krieg und Frieden entbrannt. Frieden ist Voraussetzung für effizienten Klimaschutz. Frieden ist Voraussetzung für ein Leben in Freiheit und Menschenwürde. Daher setzt die Agenda-Gruppe als ersten Punkt auf die Tagesordnung die Frage: Zivile oder militärische Friedenssicherung bzw. Abrüstungsdiplomatie oder Abschreckung durch Aufrüstung als Weg zum Frieden. Im zweiten Tagesordnungspunkt geht es dann um Zivilschutz in Senden konkret, also um den Schutz der Sendener Bevölkerung im Falle eines Krieges oder einer aktuellen Klimakatastrophe. Wie werden die Menschen informiert, wie müssen sie sich selbst vorbereiten, was tut die Gemeindeverwaltung? Wie ist die Versorgung gesichert, wie bereiten sich Handel und Landwirtschaft auf den Krisenfall vor? Wie bleibt die Kommunikation erhalten, wenn Computer und Handy ausfallen? Dritter Tagesordnungspunkt ist die Vorbereitung eines Wirtschaftsseminars zu folgenden Fragen: Wie abhängig ist Deutschland von den USA bei der Energieversorgung? Wie abhängig sind Deutschland und Europa von der Ukraine bei der Nahrungsmittelversorgung? Weitere Themen können vorgeschlagen werden. Die Sitzungen sind immer öffentlich, Gäste aus anderen Orten sind willkommen. Die regelmäßigen Treffen der Agenda-Gruppe finden aus terminlichen Gründen ab Januar 2026 immer an jedem zweiten Dienstag im Monat statt. Die Uhrzeit bleibt bei 18.30 Uhr, Ort bis auf weiteres die Gaststätte „Zeus“ am Kirchplatz. Erster Termin ist der 13. Januar.
Einladung in den WN
Zivilschutz in Senden – Zivilschutz/Verteidigungsfähigkeit (Leserbrief)
Leserbrief zur Verteidigungsfähigkeit
80 Jahre hatten wir keinen Krieg in Deutschland. Zumindest die Zivilbevölkerung ist nun aufgerufen, über Krieg und Frieden in Deutschland neu nachzudenken. In einer Demokratie sollte das Wahlvolk sich an der Debatte beteiligen und einigermaßen informiert von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Kommentare sind also erwünscht!
Einladung zur ersten Sitzung der Agenda21Senden in 2026
Die regelmäßigen Treffen der Agenda-Gruppe finden aus terminlichen Gründen ab Januar 2026 immer an jedem zweiten Dienstag im Monat statt. Die Uhrzeit bleibt bei 18.30 Uhr, bis auf weiteres bei „Zeus“ am Kirchplatz. Erster Termin ist der 13. Januar. Aus aktuellem Anlass steht am Anfang der Tagesordnung die Diskussion über den Schutz der Sendener Bevölkerung im Falle eines Krieges oder einer aktuellen Klimakatastrophe. Wie werden die Menschen informiert, wie müssen sie sich selbst vorbereiten, was tut die Gemeindeverwaltung? Wie ist die Versorgung gesichert, wie bereiten sich Handel und Landwirtschaft auf den Krisenfall vor? Wie bleibt die Kommunikation erhalten, wenn Computer und Handy ausfallen? Zweiter Themenkomplex sind wirtschaftliche Fragen: Wie abhängig ist Deutschland von den USA bei der Energieversorgung? Wie abhängig sind Deutschland und Europa von der Ukraine bei der Nahrungsmittelversorgung? Ein Seminar zu diesen Themen soll vorbereitet werden. Die Sitzungen sind immer öffentlich, Gäste aus anderen Orten sind willkommen.
Protokoll des BI-Treffens am 1. Oktober 2025
BI-Treffen heute ( 1.10. mit Robert, Doris, Matthias, Christel):
Es geht weiter – zum Wachhalten und zur Sensibilisierung des wichtigen Themas „Erhalt der Demokratie“ planen wir folgende Initiativen und Aktionen
– eine Feier (welcher Art auch immer) zum Geburtstag des Grundgesetzes – Ende Mai 26
– einen Filmabend mit politischem Inhalt zu Machtmissbrauch, Diktatur, ….. und anschließender Diskussion – sehr wahrscheinlich Ende Februar 26
– nächstes Treffen am Mitt., 05.11./19h/ev. Kirche – konkretere Planung des Filmabends (Technik, Filmauswahl, Öff-Arbeit, Diskussionsfragen …..)
Wir freuen uns über jede Unterstützung, jedes Interesse, jede Teilnahme, jede Idee und Anregung 😊🤗!
LG vom Team BI Demokratie und Vielfalt
gez. Christel Berg
Beim Treffen danach im Dezember gab es keine neuen Beschlüsse. Die konkrete Planung von Filmabenden steht noch aus. Christel stellt mehrere CDs zur Verfügung. Die Technik zur Filmprojektion wurde bisher nicht ausprobiert. Weitere Planungen dazu Anfang 2026. Bitte meldet euch in der whatsapp-Gruppe.
Bernd
Protokoll der A21S-Sitzung vom 12. November 2025
Reguläres Treffen bei Zeus am Kirchplatz am 12.11.2025
Anwesend: Joachim, Sven, Werner und Bernd
Die alte Idee einer Wiederaufnahme einer Vortragsserie von Joachim zu Wirtschaftsthemen wird konkretisiert:
1. Energie: Wie abhängig ist Deutschland von den USA?
2. Nahrungsmittel: Wie abhängig sind Deutschland und Europa von der Ukraine?
Genaueres soll Anfang 2026 besprochen werden.
Da Krieg mit der Bewältigung der Klimakatastrophe unvereinbar ist, sollen auch Friedensthemen besprochen werden. Für die konkrete Planung sollen Ideen gesammelt werden.
Ab Februar soll wieder aktiv an der ID-Software für die Leihräder gearbeitet werden. Nur wenn die digitale Identifikation sicher funktioniert, können die Leihräder in die Öffentlichkeit.
Da Bernd in Zukunft mittwochs immer verhindert sein wird, werden die regulären Agenda-Treffen ab 2026 dienstags stattfinden. Die Uhrzeit 18.30 bleibt unverändert.
Die Weihnachtsfeier der Agenda-Gruppe soll am 11.12.25 ab 18 Uhr bei Zeus oder beim Inder stattfinden. Klärung über Whatsapp.
gez. Bernd und Sven
Sind Oldtimer nachhaltig? P4-Treffen im Autohaus Rüschkamp
Bei Opel Rüschkamp in Lüdinghausen trafen sich am 15. August 2025 über 20 Fahrer von alten Opel P4 mit ihren zumeist sehr gepflegten Oldtimern. Mit z.T. nicht unerheblichem Aufwand werden die alten Schätzchen erhalten. Die ältesten sind 90 Jahre alt. Geht es nachhaltiger?

Rüsselsheim – Im Frühjahr 1924, heute vor gut 80 Jahren, rollte der erste Opel 4/12 PS, der Opel Laubfrosch vom Band. Er war eine Provokation für den damaligen Herrenfahrer: klein und grün statt groß und schwarz. Mehr noch: Er wurde nicht in aufwändiger Einzelfertigung hergestellt, sondern am Fließband. Der kleine Gebrauchswagen, im Volksmund wegen seiner Lackierung „Laubfrosch“ genannt, revolutionierte die Automobilproduktion in Deutschland. Die Herstellung am Band sorgte für einen relativ erschwinglichen Preis, das „Auto des kleinen Mannes“ war geboren. Die Stückzahlen kletterten in damals ungeahnte Höhen. Rund 120.000 Einheiten wurden von Mai 1924 bis Juni 1931 hergestellt.https://share.google/JZuL8MPwpAGt8gx24
Der eigentliche P4 – so teilte ein gut informierter Leser mit – kam erst später:

Modell Opel P4
WN-Bericht vom 18. August 2025
Für Christel und mich bleibt es ein schöner Traum. Foto: Hendrik
Demokratie-Picknick auf den Kanalterrassen in Senden im Juni 2025
Senden bleibt bunt! – Bürgerpicknick an den Kanalterrassen am 15. Juni 2025
Liebe Leute von den Parteien, Vereinen und anderen Gruppen,
wir erinnern noch einmal an das Picknick zum Erhalt unserer Demokratie.
Verschiedene Musiker werden für den guten Zweck spielen und mit uns singen. Mit dabei: Toni und Manni, die Band Treibholzz und Sittin´Bull. Kurze Wortbeiträge zu „Demokratie sind wir!“ sind erwünscht. Unser BM wird ein Grußwort an uns richten. Schwerpunkte werden dann einige Talkrunden mit Sendener Kommunalpolitikern sein. Thema ist die Vorstellung unserer Kommunalpolitiker in einem durch Musik entspannten Umfeld. Es geht um die menschliche Begegnung, nicht um vorgegebene Inhalte. Die persönlichen Inhalte können zur Sprache kommen, wenn die Arbeitsschwerpunkte beschrieben werden. Auch andere Gruppen können sich kurz vorstellen und an ihre Tische einladen.
Speisen, Getränke und gute Laune sind mitzubringen. Auch ein Schild am mitgebrachten Tisch mit dem Namen der Gruppe wäre sinnvoll, damit jeder weiß, wer sich in Senden für die Demokratie stark macht. Eine Antwort würde uns freuen. Änderungen können sich ergeben.
Herzlich grüßt
Bernd Lieneweg für die BI Demokratie und Vielfalt in Senden
Medien-Einladungen (WN)
Senden. Die Bürgerinitiative für Demokratie und Vielfalt in Senden plant wieder ein Event – ein Fest der Demokratie. Die BI hatte sich nach der Demonstration gegen das Potsdamer „Remigrationstreffen“ im Februar 2024 gebildet. Eingeladen sind zum Sonntag, den 15. Juni von 13 bis 17 Uhr alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, alle Sendener Gruppen, Vereine, Parteien und Institutionen, die sich zu unserer vielfältigen offenen bunten Gesellschaft bekennen. Unsere europäische liberale Demokratie wird angegriffen von West und Ost, aber auch von innen. Den Bedrohlichkeiten möchte die Gruppe durch nachbarschaftliches Begegnen, Zusammenrücken, Austauschen und Feiern etwas entgegensetzen. Die Sendener Initiative ist parteiübergreifend, sie ist durch Signale wie die Schaufensterbeschriftung mit Zitaten zur Demokratie oder die Feier zum 75-jährigen Geburtstag unseres Grundgesetzes bekannt geworden und versucht, der Aushöhlung der menschenfreundlichen Werte unserer Gesellschaft Paroli zu bieten.
Senden. Diesmal soll Aufmerksamkeit geweckt werden durch ein musikalisches Picknick auf den Kanalterrassen. Verschiedene Musiker werden für den guten Zweck spielen und mit den gesangsfreudigen Leuten singen. Mit dabei: Toni und Manni, die Band Treibholzz und Sittin´ Bull. Kurze Wortbeiträge zu „Demokratie sind wir!“ sind erwünscht. Unser BM wird ein Grußwort sprechen. Schwerpunkte werden dann einige Talkrunden mit Sendener Kommunalpolitikern sein. In einem durch Musik entspannten Umfeld soll man sie besser kennenlernen. Es geht um die menschliche Begegnung, nicht um vorgegebene Inhalte. Die persönlichen Schwerpunkte können zur Sprache kommen, wenn es sich bei der Unterhaltung ergibt. Auch andere Gruppen können sich kurz vorstellen und an ihre Picknick-Tische zur Vertiefung einladen. Es gibt Gruppen, die sich darauf freuen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und haben sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen. Man darf gespannt sein.
Speisen, Getränke und gute Laune sind mitzubringen, der Sendener Karnevalsverein lässt aber niemanden verdursten, Wasser, Kaffee und Kuchen kann man notfalls dort auch kaufen. Ein Schild am mitgebrachten Tisch mit dem Namen der Gruppe wäre sinnvoll, damit jeder weiß, wer sich in Senden für die Demokratie stark macht. Eine Antwort zur Anmeldung würde die Ausrichtenden freuen. Vorbeikommende können jedoch auch spontan dazu stoßen und verweilen. Es ist allerdings viel los in Senden an dem Wochenende, man muss sich entscheiden. Kontakt über sendenistbunt@gmail.com


WN am 12.6.2025

Vor-Ort-Besprechung und Treffen mit Herrn Thies von der Gemeinde. Wasser und Striom müssen fließen.

WN am 14.6.2025

WN am 16.6.2025 von Jasper Mevenkamp
- schwarz-weiß-Fotos: Scholz
Sitzung der Agenda21Senden im Juni fällt aus!

Die planmäßige Sitzung am Mittwoch, den 11.6..25, muss leider aus persönlichen Gründen ausfallen. Die Beratung über den Antrag zum Kriegs- und Katastrophenfall muss leider verschoben werden. Sie wurde auf die Juli-Sitzung am 9. Juli verschoben. An den zur Vorbereitung notwendigen Besuch der Ausschusssitzung am 1. Juli, an dem der Antrag von Gabriela beraten wird, wird erinnert.
Liedtexte zum Kanalpicknick am 15.6.25 (=16.2.25)

























