Einladung zur Artenschutzkonferenz 2016 in Münster

Ein blühender Randstreifen ist eine Augenweide an jeder Straße, außerorts und innerorts.

Artenschutz fängt vor der Haustür an.

Liebe Freundinnen und Freunde der Natur,

Zum Vormerken für den Terminkalender 2016 kann ich folgende Veranstaltung ankündigen:

4. Grüne Artenschutzkonferenz mit Minister Johannes Remmel 

    Samstag, 27.02. 2016

    Veranstaltungsort:  Stadtwerke Münster – Zeitplan  13.00  — 17.30 Uhr

    Thema: „Wie lässt sich der Artenschwund stoppen – Rettungsanker für bedrohte Arten“

Alle Interessierten können sich noch aktiv bei der Programmgestaltung einbringen.

Wir sind dankbar, wenn uns Themenwünsche und  Themenvorschläge übermittelt und dazu passende Referenten benannt werden.

Wegen der Aktualität treten folgende Themen in den Vordergrund, die schon vorgeschlagen wurden aber noch keineswegs festgelegt sind, so z.B.:

  1. Welches sind die Neuerungen im novellierten Landes- Naturschutzgesetz und welche Auswirkungen sind zu erwarten?
  2. Was haben die Kooperationsvereinbarungen zur Biodiversität zwischen MKULNV, WLV, RLV und Landwirtschaftskammer und die in diesem Zusammenhang in den Kreisen eingerichteten Runden Tische bisher für den Erhalt der Arten bewirkt?
  3.  Ein Jahr Erfahrung mit dem Greening. Vorläufige Einschätzung aus Sicht des Naturschutzes.
  4. Dramatischer Rückgang fliegender Insekten: Pestizide und Lebensraumverarmung.
  5.  Kiebitz und Feldlerche: Stand der Bemühungen um deren Erhalt im Münsterland.
  6.  Prädatorenregulierung, ein Vortrag  pro, ein Vortrag contra.???
  7. Restauration der Parklandschaft,    — Wegeseitenränder, Hecken, Streuobstwiesen—Biotopverbundlinien.

Vorgesehen sind wieder Kurzreferate (15 Minuten), damit  genügend Zeit für die Diskussion zur Verfügung steht.

Wünsche allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2016

Wilhelm Kraneburg

 

 

Ein Gedanke zu „Einladung zur Artenschutzkonferenz 2016 in Münster

  1. Bernd Lieneweg Beitragsautor

    Jürgen Kruse ich würde noch aufnehmen:

    Bestandsaufnahme zur Kontrolle der Ausgleichsmaßnahmen
    (Kompensationszahlungen) für die verschiedenen
    Baumaßnahmen etc. (Wenn die Ausgleichsmaßnahmen ernsthaft betrieben
    würden, müßte es eigentlich überall grün sein im Land, dann müßten
    eigentlich überall schon genug Biotopverbundlinien vorhanden sein!).
    Eine Anfrage an die Kreisverwaltungen wäre hier sinnvoll!

    Der Punkt 7. beinhaltet eine schöne Zusammenfassung zu der Frage, wie
    man überall im Land ein Gitternetz von Biotopverbundlinien hinbekommt,
    ob an Wegeseitenrändern oder zwischen den Ackerflächen oder auch an den
    Böschungen der Gräben und Bäche (WRRL)!

    Insgesamt wäre zu allen Punkten die Frage spannend, wie und wann für die
    örtlichen Bemühungen eine deutlich spürbare Unterstützung durch die
    Landesebene
    kommen wird, z.B. durch Verpflichtungen im Gesetz (u.a.: NaturschutzG
    NRW) -auch für die Kommunen und Kreise- zur Schaffung von
    Biotopverbundlinien!
    Dazu gehört auch die Schaffung einer besseren finanziellen Ausstattung
    der örtlichen Bemühungen u.a. um die Rückholung der kommunalen
    Wegeseitenränder
    (und auch eine Verpflichtung der Kreise und Kommunen zur Rückholung der
    Wegeseitenränder für neue Biotopverbundlinien in Form von Wallhecken,
    Hecken und Dauerblühstreifen!!).
    Als Referent zur Rückholung der Wegeseitenränder empfehle ich ein
    Mitglied aus dem Verein in Vreden oder: Herrn Manfred Radtke vom BUND
    Rotenburg
    (Verfasser einer entsprechenden Broschüre).

    Freundliche Grüße

    Jürgen Kruse
    Arbeitskreis Heckenschutz
    http://www.hecke.wg.vu
    Tel.: 02566-9709087
    Niehuskamp 3
    48739 Legden-Asbeck

    31.12.2015
    siehe:
    http://rotenburg.bund.net/…/All…/wegraine_endfassung.pdf

    Antworten

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