Archiv der Kategorie: Vegetationen

Gießen, wenn es nicht gießt. Sendens Bäume werden es uns danken.

Bäume sorgen für gute Luft, aber nur, wenn sie nicht vertrocknen. Sie spenden Schatten und kühlen durch Verdunstung. Sie nehmen CO2 auf und geben Sauerstoff ab. Wenn sie leben. Verbrennt man sie, geben sie das CO2 wieder ab, außerdem entstehen beim Verbrennen giftige Gase. Brennholz ist keine gute Idee. Bauholz wird bei uns schon knapp, die Preise steigen in einem bisher nicht gekannten Ausmaß.   Entwurf und Gestaltung: MilKa

Momentan gießt es ganz fürchterlich, überhaupt kein Maiwetter. Es stürmt dazu. Klimawandel und Erderwärmung stellt man sich anders vor. Das Wetter ist immer nur eine Momentaufnahme. Global und konkret auch bei uns wird es wärmer und trockener. Bäume leiden, der Garten muss ständig gegossen werden, der Grundwasserspiegel sinkt. Die Natur, wie wir sie kennen und lieben, wird sich anpassen, sie wird anders. Große Weizenfelder vertrocknen bereits jetzt im Osten von Deutschland, beregnen kann man sie nicht.

Die Bäume in Senden können derzeit noch mit etwas Wasser gerettet werden. Bauhof und Feuerwehr schaffen das aber nicht alleine. Zu einem Stückchen Gemeinwohl kann jeder etwas beitragen. Zum Beispiel kann man öffentliche Bäume auch mal gießen, so lange das Wässern nicht verboten wird.

Petition: Mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün (AK Heckenschutz) 

Petition – Mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün

Die Artenvielfalt ist unser übergeordnetes, öffentliches Interesse

Die Unterzeichnenden fordern die gezielte und effektive Förderung der Artenvielfalt auf allen öffentlichen Flächen in Deutschland durch ein geeignetes, konsequent ökologisch ausgerichtetes Grünflächenmanagement und eine Pflege, die dieses Ziel sicherstellt. Die heute übliche Praxis ungeeigneter „Pflege“maßnahmen sind häufig das Ende der Biodiversität im öffentlichen Grün und bedeuten für viele Arten Tod und Verlust von Lebensraum und Nahrung.

Bestehende Gesetze, Grundlagen, Programme, Initiativen und ähnliche Instrumente verfehlen bislang ihre Wirkung in der Breite, Artenschwund und Insektensterben verschlimmern sich zusehends.

Die Situation ist dramatisch.
Wir möchten erreichen, dass öffentliche Flächen ökologisch sinnvoll angelegt und gepflegt werden, damit sie dazu beitragen können, das Insekten- und Artensterben in unseren Lebensräumen aufzuhalten.

Wir wenden uns daher an die jeweiligen Petitionsreferate der deutschen Landtage, Kreise, Städte und Kommunen sowie an alle zuständigen Behörden und Verbände.

Gemeinsam mit engagierten BürgerInnen wollen wir möglichst viel gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken. Ergänzend zur Petition werden ausgearbeitete Texte und vertiefende Informationen über Updates geteilt (zur Teilhabe bitte Email Kontakt zulassen) und können dann, sei es als Petition, Bürgerantrag, offener Brief, Pressemitteilung oder andere Formate, bei den zuständigen Stellen formal korrekt vorgebracht werden.

Die Akteure, wie Grünflächenämter, Straßenbehörden, Betriebshöfe der Kommunen oder Gewässerverbände u.a., sind aufgerufen, ihre Pflegemaßnahmen anzupassen und sie zu extensivieren im Sinne eines ökologisch sinnvollen Grünflächenmanagements, welches nachhaltig auf Verbesserung und Zuwachs von Artenvielfalt, Biotopen und Biotopverbünden ausgerichtet ist.

https://www.petition-mehr-artenvielfalt-im-oeffentlichen-gruen.de/
und hier bitte unterschreiben:
https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/mehr-artenvielfalt-im-oeffentlichen-gruen

Bitte ggf. auf einer homepage einstellen, „teilen“, unterschreiben und überall verbreiten !!!!!!

Freundliche Grüße

Jürgen Kruse, Arbeitskreis Heckenschutz

Buchenwälder gefährdet – Laubwald für die Zukunft in Mitteleuropa

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/der-tag-der-buchenw%C3%A4lder-25-juni/

Foto: Stephan Hummel, BuchenwaldFoto: Stephan Hummel, Buchenwald

Deutschlands Buchenwälder sind in Gefahr!

In Zeiten des Klimawandels und Artensterbens sind alte Buchen und Buchenwälder unverzichtbare Verbündete, die besser geschützt werden müssen. Sie wirken als CO2 Speicher und als Garant für die im Rotbuchenwald heimische Artenvielfalt. Doch gerade unsere alten Buchenwälder genießen keinen ausreichenden Schutz. Das muss sich ändern!

Die BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS) ruft deshalb gemeinsam mit ihren Unterstützern Michael Succow Stiftung, Nationalpark Hainich, Naturwald Akademie, ROBIN WOOD und Wohllebens Waldakademie den 25. Juni 2019 erstmals zum „Tag der Buchenwälder“ aus.

Klimaschützer interessiert sicher die CO2-Aufnahme einer Buche:

https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viele-baeume-braucht-es-um-eine-tonne-co2-zu-binden-10658/

Für Interessierte – auch Kinder – ist das Baummaßband sehr anschaulich (auf A3 ausdrucken und ausschneiden:

20200519Vorlage Baummaßband

Links zum Thema:

Tag der deutschen Buchenwälder:
Tag der Buchenwälder (25-6-2020): https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/der-tag-der-buchenw%C3%A4lder-25-juni/
und:
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/app/download/7944010456/BBIWS-Flyer+Tag+der+Buchenw%C3%A4lder.pdf?t=1561382170

Forderungen zum Bundeswaldgesetz:
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/unsere-positionen/forderungen-bundeswaldgesetz/?fbclid=IwAR2E9akakPiBkH7rio-v92aGQiZhrAeoWmUVaDT90IIqvwsKgB7OlkJ3Nyw

Rote Liste: Buchenwälder (Panek): https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/app/download/7943992656/Alternative+ROTE+LISTE+Buchenw%C3%A4lder+-+Norbert+Panek.pdf?t=1561382170&fbclid=IwAR3vkJeoewZyQl2aqly4ixiIezBMZwsnh0mf8I6RuIvmCMyAsxeTf3V2CM8
Petition „Wälder sind keine Holzfabriken“: (bitte unterschreiben!)
https://www.change.org/p/w%C3%A4lder-sind-keine-holzfabriken-es-reicht-wir-fordern-ein-neues-bundeswaldgesetz-juliakloeckner-svenjaschulze68?fbclid=IwAR2zkVvPzueEnfHsSGFhqndV3qJiRy0T4iOTWq6ESW2N99_feZOEYafnnFY

Unterschriftenliste: https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/app/download/7865323456/Unterschriftenliste+zum+Ausdrucken+-+Petition+BBIWS+Novellierung+Bundeswaldgesetz.pdf?t=1571316923&fbclid=IwAR34dqOi6PkyA7aPvQxjoiuxY5XG6o-TgWh_pDGdlQJ1WkiTXXvHPnB2fcQ
Manifest zum deutschen Wald:
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/app/download/7656777656/Manifest+zum+Wald+in+Deutschland.pdf?t=1528560870&fbclid=IwAR0QuxxWcLBrBvBja4KAfZSpTlI-WBgFEIuS-SnicTvSro8AEoXjs79frKg

BundesBürgerInitiative WaldSchutz – Manifest zum Wald in Deutschland
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/unsere-positionen/waldmanifest/?fbclid=IwAR17rwwY7wXOVFYNSSX24mZ15rHph9aR8z9jPer6-oy_SiiLGixm83vl3ZQ

Ergänzung: https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/app/download/7659984356/Erg%C3%A4nzung+BBIWS-Waldmanifest+DinA4.pdf?t=1528561080&fbclid=IwAR0czmtKLrCWLIGvI40XNNsOY_TF_8_afQRugeE5o39CzCuRZLLajgFL75E

blog „Waldwende jetzt“ – Was passiert in unseren Wäldern?:
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/blog-was-passiert-in-unseren-w%C3%A4ldern/?fbclid=IwAR24ENA22Fr7L6e6Q6I7PoemmQS16YzNUqbKEBfnMP1MNjfmDCrkJFDLjg8

Buchenwälder und Klimawandel:
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/app/download/7963836456/Buchenw%C3%A4lder+im+Klimawandel.pdf?t=1564334154&fbclid=IwAR0bxNdnhPTztgIh9uuFDWFbmmMr9iNUhp20Qym5VrLtTY3jB-0yemqWv0A

10 Sünden försterlicher Waldbehandlung:
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/app/download/8082688156/Die+10+S%C3%BCnden+f%C3%B6rsterlicher+Waldbehandlung.pdf?t=1580717848&fbclid=IwAR3BCiVdRLrVAVB6RAo35rZUlLjJ5jsKHd2PFMGHSPbLLLsR3zjsrS0-gLk

Filmbeiträge und Reportagen:
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/filmbeitr%C3%A4ge/?fbclid=IwAR17rwwY7wXOVFYNSSX24mZ15rHph9aR8z9jPer6-oy_SiiLGixm83vl3ZQ

Speicherfähigkeit der Waldböden und Bodenverdichtung:
https://www.wohllebens-waldakademie.de/bodenverdichtung-ist-grosse-gefahr-fuer-unsere-laubwaelder-s25500?fbclid=IwAR0-vm3noGYFSAYNXNXEA5v6i0yY6hrQ59MFrWYi5e3BhlY3-u5ZnLSxMnY

Das Lübecker Modell:
https://naturwald-akademie.org/wirtschaft/videos/?fbclid=IwAR02QTNgeqtyAgq6SjX7Zpnv0g6kOQ0Uqd4vbnKm8yxfj_xg-AmaIWUuTUI

Bäumchen brauchen Wasser – jeder kann mithelfen

Erneute Trockenheit bringt Bäume schon wieder in Gefahr

Karina und Sven handelten vorbildlich, sie kümmerten sich um ihre öffentlichen Bäume. Foto: Sven, wer sonst?

Die Bürgerinitiative „Neue Bäume für Sendens Wald“ hat mitgeholfen, Waldflächen im Hiegenbusch (an der L844) und am Venner Moor nach Schäden durch Wind, Trockenheit und Borkenkäfer wieder aufzuforsten. Wie das Forstamt mitteilte, sind durch die erneute Trockenheit die neuen Bäume auch 2020 schon wieder in Gefahr. Im privaten Garten gehört das Gießen bei Neuanpflanzungen schon jetzt wieder zum Tagesgeschäft, die Gemeinde Senden ist mit Wassertanks unterwegs, die Baumscheiben kürzlich gesetzter Bäume mit Wasser zu tränken. Nur bei Waldbäumen, so konnte man kürzlich lesen, ist die Versorgung der jungen Bäume mit Wasser nicht möglich, das würde das Forstamt nicht leisten können. Bei der Baumpflanzaktion am Venner Moor hatten Sendenerinnen und Sendener die Möglichkeit, ihren Waldbaum mit kleinen Baumscheiben zu personalisieren. Karina Mildner und Sven Hoffmann von der Agenda21Senden, die die Pflanzaktion im Januar mit organisiert hatten, waren dem Tipp eines der Forstmitarbeiter gefolgt und hatten die Koordinaten ihrer Bäumchen vor Ort festgehalten. So machten sie sich mit ihren Fahrrädern vor ein paar Tagen mit 40 l Wasser in Kanistern auf den Weg zur Pflanzstelle, fanden im „Dschungel“ von 1500 Bäumchen ihre zwei und stillten deren Durst. Die beiden Sendener hatten ihre Freude auf ihrer privaten Radtour und empfehlen die Maßnahme zur Nachahmung. Ob auch die Jugendfeuerwehr mit etwas Wasser nachhelfen kann, darüber sinnieren die Mitglieder der Agenda-Gruppe. Auch diskutieren sie, ob man in einer Zeit der Lockerung der Corona-Maßnahmen eine feucht-fröhliche Gieß-Party dort im Wald veranstalten kann. Ziemlich sicher ist, dass im Herbst eine Begehung mit Führung durch die Försterin Simone Eckermann stattfinden wird. Mit einem kleinen „Richtfest“ soll dann auch das angekündigte Schild mit den Sponsoren errichtet werden. Beim Ideenwettbewerb zu weiteren „Neuen Bäumen in Senden“ sind bisher zwei Vorschläge eingegangen, um weitere wird die Bevölkerung noch einmal aufgefordert, es winken kleine Geldpreise von der die Idee fördernden Sparkasse.

Ihr Schildchen hatten sie offenbar gut befestigt. Andere in der Nähe waren hinuntergefallen und wurden wieder aufgehängt. Foto Sven Hoffmann (Hoffi).

Ihre Bäumchen fanden sie mit Hilfe der im Januar gespeicherten Koordinaten, auch die beschriftete Baumscheibe hing noch am Baum. Foto: Sven, macht er doch gerne.

WN, 8.5.2020

Der deutsche Wald im Klimawandel – Umdenken auch hier

Die hitze- und dürregetriebene Waldkrise in Deutschland erreichte ihren nationalen Gipfel, und
endlich ist wieder Herbst. Inzwischen gibt es viele Tage, an denen nicht in allen Medien über den Wald und seinen Zustand berichtet wird. Endlich erscheint es akzeptabel, dass sich das Laub der Bäume verfärbt und zu Boden fällt. Es beginnt die Pause für die Natur, aber auf den Waldflächen entfaltet sich allenthalben forstliche Aktion. Erst im nächsten Jahr wird dann offensichtlich sein, wie viele Bäume durch den Doppelschlag der Extremsommer 2018 und 2019 tatsächlich geschädigt wurden. Leider ist davon auszugehen, dass das Problem deutlich größer sein wird, als bis es bis vor kurzem absehbar war.
Weiterlesen unter:

file:///C:/Users/Lieneweg/Downloads/pierre-l-ibisch-joerg-sommer-der-wald-deutschlands-im-klimawandel%20(1).pdf

Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft ist das Ziel, so nachhaltig wie möglich.

Anliegen der Agenda21Senden war inhaltliche Aufklärung zum Thema Pestizide. Darum wurde die NABU-Ausstellung zur Klimaschutzwoche empfohlen. Eine Diffamierung von Landwirten war nicht beabsichtigt, schon gar nicht der Sendener Landwirte, deren Lauterkeit bei der Anwendung von Pestiziden nicht angezweifelt wird. Wenn demnächst Glyphosat nicht mehr angewendet werden darf, muss sich die Landwirtschaft einen anderen Weg überlegen, dazu bedarf es eines konstruktiven Dialogs, den wir weiterführen werden, denn der Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft ist das erklärte Ziel der Agenda21Senden. Dass eine verfehlte Politik in den letzten Jahren manche kleineren Bauern an den Rand des Ruins getrieben hat, bedauern wir ausdrücklich. Wenn die Sendener GRÜNEN unsere Ziele unterstützen, ist das zwar erfreulich, es widerspricht jedoch nicht unserem überparteilichen Ansatz. Uns geht es um die Sache, jeder darf sich unsere Meinung zu eigen machen, das ist doch der ureigentliche Sinn von Bürgerinitiativen. Und wer eine andere Meinung vertritt, darf selbstverständlich mit uns darüber diskutieren, nur gegen einen unfreundlichen Umgang wehren wir uns. Nur Argumente zählen, nicht Lautstärke!

WN, 17.10.2019

1000 Eichen für 100 Fichten – neue Bäume für Senden

Fünf Leute der Agenda-Gruppe und eine junge Dame von FFF entnehmen dem Wald am Venner Moor kleine Flugfichten, die im Rahmen der Aktion durch Eichen ersetzt werden sollen. Die Fichten sollen symbolisch an Spender weitergegeben werden.

Goldener Oktober. Nach warmem Herbstregen war der Moorboden feucht, und es machte viel Freude, zusammen mit Kaiken von FFF Senden ca. 100 kleine Fichten aus dem Forst am Venner Moor zu holen. Der von Hitze, Trockenheit und Borkenkäfer von großen Fichten leer gefegte Fichtenforst soll nun ein Mischwald werden. Stiel- oder Traubeneichen sind nach Förster Hook vom Forstamt Münster widerstandsfähiger gegen die Unbill des Klimawandels.  In natürlicher Sukzession soll sich der neue Eichenwald in einen an den Klimawandel angepassten Mischwald verwandeln. Die Eichen kosten Geld und Sendener wollen für den neuen Wald spenden. Die initiative „Neue Bäume für Sendens Wald“ möchte am 2. Adventsmarkt (7. Dezember) Geld sammeln. Wer für 10 Eichen spendet, bekommt symbolisch eine kleine Fichte. Die kleinen Flug-Fichten wurden für diese Aktion aus dem ansonsten praktisch leer gefegten Forst geholt. Zusammen mit Kaiken von FFF pflanzten wir die winzigen Bäumchen in Tontöpfe und pflegen sie nun bis zum Adventsmarkt in den eigenen Gärten. Nach der Anstrengung gönnten wir uns noch ein Eis und begründeten so die neue Freundschaft zu den jungen Leuten von FFF. Wir hoffen, dass deren Klima-Streik endlich zum Erfolg führt und der Klimawandel in erträglichen Grenzen bleibt.

Ein Spendenkonto für gemeinnützige Spenden wird bei der Sparkasse Westmünsterland eingerichtet, so dass auch größere Spenden möglich sind.

Die kleinen Fichtenbäumchen sollen – emotional positiv besetzt – die Spendenfreudigkeit beim Adventsmarkt unterstützen.

Alleinunterhalter für eine gelingende Energiewende

Er ist gut informiert und redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist: humorvoll, überzeugend und dem Leben zugewandt. Frank Farenski. Ohne ihn selbst wären seine Filme nicht halb so gut.                              Fotos: MilKa

Frank Farenski ist Journalist, Filmemacher und Entertainer für die gute Sache.

Was er an die Frau und den Mann bringen will, sind Klimaschutz und ein nachhaltiges Leben: energieautark und ernährungsbewusst; selbst bestimmt und selbst handelnd.

Gut 60 Zuhörer und Zuschauer waren in den Sendener Bürgersaal gekommen, um sich für ein unabhängigeres Leben motivieren zu lassen.

In seinem Film „Autark“ zeigt er viele gelingende Beispiele, nichts Neues für die, die seit Jahren an diesen Themen arbeiten, aber doch schön zu sehen, dass es inzwischen viele gibt, die ein anderes, ein vom Konsum und von den großen Konzernen etwas unabhängigeres Leben leben möchten, ohne auf die schönen Dinge des Lebens zu verzichten. Natürlich muss man einsparen, wenn man dreimal oder viermal mehr an Ressourcen verbraucht, als die Erde auf Dauer her gibt. Es kann nicht mehr lange gelingen, auf Kosten anderer Völker und der eigenen Kinder und Enkel zu leben. Was man machen kann und muss, zeigt Farenski in seinen vier Filmen „Leben mit der Energiewende“. Und was er besonders überzeugend zeigt und vorlebt, ist, dass dieses andere, nachhaltige Leben auch noch Freude, oder sogar mehr Freude bereitet, weil man das schlechte Gewissen überwindet und mit anderen zusammen neue Werte schafft oder alte Werte wiederentdeckt.

Rausgehen verboten, an der Tür sitzt Hund Bell und wartet auf sein Herrchen. Nur wenn er pullern muss, wird er ungeduldig. Der ständige Dialog mit seinem kleinen Hund bildet eine witzige Rahmenhandlung. Auch das schafft Aufmerksamkeit.

Begeistert bedankt sich auch Martin aus Otti, der nachhaltiges Leben schon lange in die Tat umzusetzen versucht. Als Gärtner im Ruhestand hat er spontan seine Hilfe für eine regenerative und partizipative Gartenanlage in Senden angesagt. Ob die Politiker in Senden dafür ein offenes Ohr haben werden, zeigt sich bei der Anhörung am Montag ab 18 Uhr im Rathaus.

Technisch total überholt ist der alte City-EL vom Cani. Aber einen besseren Hingucker für eine alternative Mobilität gibt es nicht. Draußen standen ein Opel Ampera von enomo/Rüschkamp und ein Opel Ampera-e. Die beiden Autos stehen für die beiden letzten Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Individualmobilität.