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Harvard Professor James Anderson: Wir haben 5 Jahre, um uns vor dem Klimawandel zu schützen!

Harvard Professor James Anderson: 5. Januar 2018 aus dem Englischen von Joachim F. Gogoll

Wir haben 5 Jahre, um uns vor dem Klimawandel zu schützen!


Anderson: „Menschen nehmen irrtümlich an, dass wir den derzeitigen Klimawandel allein durch eine Reduzierung des CO2 Ausstoßes unterbrechen können, um wieder unser altes Klima zurückzugewinnen.“

Der Level von CO2 in der Atmosphäre heute ist in den vergangenen 12 Millionen Jahren niemals so hoch gewesen, sagte der Harvard Wissenschaftler in Chicago und diese Verschmutzung verändert das Klima schnell zurück auf den Status während der Epoche des Eozän, mehr als 33 Millionen Jahre zuvor, während der es an den Polen keine Eiskappen gab.
„Wir haben besonders gute Informationen, wie es damals war, weil wir Untersuchungsergebnisse haben, die Millionen von Jahren zurückgehen, als die Erde an den Polen keine Eiskappen hatte. Es gab damals fast keine Temperaturunterschiede zwischen dem Äquator und den Polen“ führte Anderson aus, Harvard Professor für die Chemie unserer Atmosphäre im Vergleich zu anderen Planeten. Diese Wissenschaft hat sehr genau erforscht, wie CO2 das Ozon zerstört.“
Die Meere waren damals 10 Celsius wärmer als heutzutage. Damals hatte die daraus resultierende Temperatur eine große Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre zur Folge. Solche klimatischen Bedingungen führten dazu, dass die Meere für die Stürme der damaligen Zeit extrem zerstörerische Auswirkungen, da der Wasserdampf wie eine Art Treibstoff für die Atmosphere waren. Die Wassertemperatur als Motor für besonders heftige Stürme und Orkane.
Die Menschen glauben leider, dass man die steigende Temperaturen im Wasser wieder zurückführen kann in die Zeit, als die Ozeane noch kälter waren. So jedenfalls hatte die Universität von Chicago in einer Untersuchung festgestellt.
Das ist unmöglich, selbst wenn wir eine Art der Rückführung unserer Emissionen dadurch versuchten zu erreichen, die ähnlich den Zerstörungen der Industrien während des zweiten Weltkrieges. Auch wenn wir den Schadstoffeintag in die Atmosphere auf einem solch niedrigen Stand einfrieren würden. Die Verringerung der CO2 Emissionen jetzt und mögliche technische Erfolge, mit den man das Abschmelzen der Polkappen stoppen oder verringern könnte, müssten innerhalb der nächsten 5 Jahre erreicht werden. Die Chance, dass es erreicht werden könnte, nach 2022 das permanente Eis an den Kappen zu erhalten, tendiert gegen null, da bereits in den letzten 35 Jahren ca. 75% des Eises a den Polkappen verschwunden ist.
Frage: können wir 70 bis 80% des Eises wiedergewinnen? Die Antwort ist klar nein.
Die Antwort ist deshalb so klar, weil die Forschung der letzten Zeit klare Ergebnisse zur Erderwärmung gegeben hat.
Unter diesen Forschungsergebnissen ist das Verhalten von Methan besonders evident. Die Erderwärmung und das damit verbundene Auftauen der Permafrostgebiete führt neben der Wassererwärmung der Meere zu einer signifikanten Erhöhung des Entweichens von Methan in die Atmosphäre. Diese wird die Erwärmung verschärfen. Das Schmelzen des Eises an den Polkappen wird den Meeresspiegel der Ozeane bis zu sieben Meter ansteigen lassen.
(Methan ist 25 mal so klimaschädlich wie CO2 – Joachim F. Gogoll)
Die Menschen kommen offensichtlich mit den nicht mehr rückführbaren Temperaturen nicht zurecht. Anderson hatte mit anderen Wissenschaftlern die Veränderungen der Küstenverläufe ab einem Meeresanstieg von drei Metern auf einer Karte gezeigt.
Er sagte, dass diese Karte und mit den dann völlig neu verlaufenden Küstenlinien und die daraus folgenden moralischen Fragen über die Folgen, einen nachts nicht mehr schlafen ließen.
Professor James Anderson ist bestens bekannt, seit er über die schädlichen Auswirkungen des FCKW (Fluorkohlenwasserstoffe) auf die Ozonschicht der Erde geforscht habe. Für diese Forschung hatte er 2016 einen Preis in Chicago bekommen.
Anderson ist der Meinung, dass die Wissenschaft der Physik die Verantwortung für die Prävention der globalen Erwärmung haben sollte, sowie die Medizin die Verantwortung für die Bekämpfung von Krebs hat.
An Universitäten sei die Bündelung verschiedener Wissenschaften am besten zu erreichen. Er machte deutlich welche Verantwortung die Wissenschaft von heute gegen die Ursachen der Erderwärmung und ihre Folgen durch Information habe und somit die Klimawandelleugner dringend in ihre Schranken gewiesen werden müssten..
„Ich kann nicht verstehen, wie diese Menschen mit ihren Kindern sich zu Tisch setzen können, sind sie doch so dumm.“

Bericht zur Agenda-Sitzung mit Landwirten

Die Agenda-Gruppe, die sich die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften auf die Fahnen geschrieben hat, hatte die Sendener Landwirte zum Gespräch eingeladen, die sich auf das Thema „Auf dem Weg in eine nachhaltige Landwirtschaft“ einlassen wollten. Überraschend viele kamen, so dass es im Besprechungsraum der Gemeinde eng wurde. Noch einmal wurde der Unmut über den Agenda-Artikel zum Baumsterben zum Ausdruck gebracht, in dem die Überdüngung mit Stickstoff durch Massentierhaltung in Zusammenhang mit dem neuartigen Waldsterben gebracht wurde. Der Zusammenhang werde zwar nicht bestritten, aber es gebe neben den Emissionen aus der Landwirtschaft eben auch andere Quellen für stickstoffhaltige Luftverunreinigungen wie den Autoverkehr und die Industrie, die dann ebenfalls benannt werden müssten. Die Sendener Landwirte betonten, dass ihnen die Einhaltung der Grenzwerte wichtig sei und dass deswegen Maßnahmen ergriffen würden, den Stickstoffeintrag in die Luft zu minimieren. Die Agenda-Gruppe machte deutlich, dass die Bauern selbstverständlich unverzichtbar seien für die Ernährung der Menschen und dass sie dafür auch angemessen bezahlt werden müssten. Das Gespräch mit den Landwirten müsse daher unbedingt weitergeführt werden.

In seinem Eingangsreferat machte Ralf Große-Scharmann klar, dass als Weg zur weiteren erfolgreichen Ernährung der Weltbevölkerung eine nachhaltige Intensivierung angestrebt werde, was eine Steigerung der Landnutzungseffizienz bei gleichzeitigem Erhalt der Bodengesundheit bedeute. Höhere Erträge erreiche man hauptsächlich durch Züchtung, Düngung und Pflanzenschutz. Global liege der Anteil der Landwirtschaft an den Treibhausgas-Emissionen (gemessen in CO2-Äquivalenten) bei 25%, hervorgerufen z.B. durch Landumnutzung, Tierhaltung und Düngerherstellung. Zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei der Düngerherstellung biete sich der Einsatz von Katalysatoren an; bei Vorhandensein von ausreichend regenerativen Energien ließe sich Stickstoff-Dünger auch mittels „grünem“ Wasserstoff statt aus fossilen Quellen herstellen.

Im zweiten Vortrag bezeichnete Landwirt Franz-Josef Lintel-Höping, der wegen seiner schonenden Bodenbearbeitung, die das Bodenleben nicht stört, auch anerkennend Regenwurm-Bauer genannt wird, seine Vorgehensweise ausdrücklich als nachhaltig: er pflüge nicht, mulche den Boden und bringe Zwischensaaten aus, um auch im Winter keine Schwarzbrache, sondern eine grüne Pflanzendecke zu haben. Ferner probiere er neuere Züchtungen aus und erreiche längere Fruchtfolgen, was dem Boden gut tue. So brauche er insgesamt deutlich weniger Glyphosat, um die störenden Beikräuter los zu werden. Außerdem spare er so enorme Mengen an Diesel ein, was Geld spare und den CO2-Ausstoß verringere.

Die Landwirte haben einen eigenen Beitrag veröffentlicht. (RaGroSch)

Adventsmarkt für die Baum-Initiative ein großer Erfolg

Für 100 kleine Fichten wollen wir 1000 neue Eichen! Impressionen vom Sendener Weihnachtsmarkt mit super Fotos von Siggi Syffus.

Die Initiative „Neue Bäume für Sendens Wald“ mit Leuten von A21S und jungen Menschen von FFF Senden war ein ungeahnter Erfolg

Erst beim Zählen war die Überraschung groß: 700 Euro hatten sich im Schuhkarton angesammelt. Nun sollen die 1000 noch voll gemacht werden, es sind noch Belohnungsfichten reichlich vorhanden, zwei Tassen könnten versteigert werden. Wir arbeiten noch dran.

Weitere Impressionen vom Sendener Weihnachtsmarkt in der Bildergalerie der WN

WN: Gemütliches Flair in „guter Stube“

Senden – Hand in Hand haben 15 Sendener Gruppen unter der Regie des Gewerbevereins gemeinsam einen gemütlichen Weihnachtsmarkt mit viel familiärem Flair ausgerichtet. Aufgrund der starken Resonanz soll darüber nachgedacht werden, die Veranstaltung im kommenden Jahr ganz behutsam über den Brunnenplatz hinaus wachsen zu lassen.

Von Siegmar Syffus

Für das besondere Flair sorgten insgesamt 15 örtliche Gruppe: die Agenda-21-Gruppe, das DRK Senden, die Fördervereine der Kita Erlengrund und der Marienschule, die Kita Pinocchio, der Heimatverein, der Gewerbeverein, die Jagdhornbläser des Hegerings, JSG Ottmarsbocholt, die Sendener Narren, Gemeinde Senden, Kolping, Pfadfinder, Reit- und Fahrverein Senden sowie VfL Senden. Sie hielten die Besucher mit selbst gebastelten Geschenkartikeln, Erbsensuppe, Glühwein, Waffeln, Popcorn, Bratwurst, Crepes und vielem mehr bestens bei Laune.

Waldschäden – Wir müssen handeln – Windräder sind Teil der Lösung

Diese Meinung setzt sich momentan mit großer Geschwindigkeit überall durch. Dass der Klimawandel passiert, wird nun erfreulicherweise kaum noch diskutiert.

Wenn seit 41 Jahren die globale Durchschnittstemeperatur ständig steigt, ist das keine Wetterkapriole, das ist der Anfang einer drohenden Klimakatastrophe. Kommunalpolitiker sind da immer noch falsch beraten. Es geht auch uns nur noch darum, unsere „Münsterländische Parklandschaft“ zu erhalten. Da sollte man sich über jedes Windrad, das man hier sieht, freuen. Diese Freude kommt in Senden leider nicht auf, jede Initiative wurde bislang ausgebremst. Von Gemeinwohl haben hier manche Politiker offenbar eine andere Auffassung. Also hinschauen und abwählen!

Leserbrief in den WN

 

 

Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft ist das Ziel, so nachhaltig wie möglich.

Anliegen der Agenda21Senden war inhaltliche Aufklärung zum Thema Pestizide. Darum wurde die NABU-Ausstellung zur Klimaschutzwoche empfohlen. Eine Diffamierung von Landwirten war nicht beabsichtigt, schon gar nicht der Sendener Landwirte, deren Lauterkeit bei der Anwendung von Pestiziden nicht angezweifelt wird. Wenn demnächst Glyphosat nicht mehr angewendet werden darf, muss sich die Landwirtschaft einen anderen Weg überlegen, dazu bedarf es eines konstruktiven Dialogs, den wir weiterführen werden, denn der Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft ist das erklärte Ziel der Agenda21Senden. Dass eine verfehlte Politik in den letzten Jahren manche kleineren Bauern an den Rand des Ruins getrieben hat, bedauern wir ausdrücklich. Wenn die Sendener GRÜNEN unsere Ziele unterstützen, ist das zwar erfreulich, es widerspricht jedoch nicht unserem überparteilichen Ansatz. Uns geht es um die Sache, jeder darf sich unsere Meinung zu eigen machen, das ist doch der ureigentliche Sinn von Bürgerinitiativen. Und wer eine andere Meinung vertritt, darf selbstverständlich mit uns darüber diskutieren, nur gegen einen unfreundlichen Umgang wehren wir uns. Nur Argumente zählen, nicht Lautstärke!

WN, 17.10.2019

Ortslandwirt kritisiert „falsche Darstellung“ der Klimaschutzwoche

Landwirte protestieren am Rathaus Foto: WN

Ortslandwirt kritisiert „falsche Darstellung“ der Klimaschutzwoche
„Ein ganzer Berufsstand wird diffamiert“

Senden – Aus Sicht der Sendener Landwirte habe die Klimaschutzwoche und insbesondere die Ausstellung „Irrweg Pestizide“ ihren gesamten Berufsstand diffamiert, beklagte Ortslandwirt Bernd Aundrup im Gemeinderat. In diesem Zusammenhang kritisierte er Verwaltung und Organisatoren. 

Von Siegmar Syffus

WN, Donnerstag, 10.10.2019, Lest hier weiter.
Kritik ist erlaubt,  man muss sie zulassen, aber nicht annehmen. Sich inhaltlich auseinanderzusetzen, ist demokratisch. Verschiedene Meinungen bleiben bestehen, damit muss man leben können. Niemand wollte einen geachteten Berufsstand diffamieren.
In einem demokratischen Prozess ist das Verbot von Glyphosat beschlossene Sache. Es bleibt jedem unbenommen, das nicht gut zu finden oder es zu begrüßen. Insofern sind demokratische Prozesse normal, in einem Rathaus werden sie vollzogen. Neutral kann man da nicht sein.
Also macht euch schlau, bildet euch eine eigene Meinung und haltet Demokratie lebendig. Man kann wählen und abwählen. Und das ist gut so.
Andere Meinungen:

Hatten nicht mit so heftigen Reaktionen gerechnet: Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg (3.v.l.) sowie Karina Mildner, Wolfgang Dropmann und Sven Hoffman von der Agenda 21-Gruppe. Foto: Hannah Harhues

Blumen als Zeichen des Anerkennens einer anderen Meinung? Diese Frage bleibt offen.

 

BI Billerbeck interessiert sich für die Pestizid-Ausstellung

Petra Nachbar (BIB), Wolfgang Dropmann (Agendagruppe Senden), Bernd Lieneweg (Agendagruppe Senden), Werner Pfeil (Agendagruppe Senden) und Hans-Jürgen Dittrich, BIB-Sprecher.

Interesse an der Ausstellung zum Thema Pestizide im Sendener Rathaus hat der Bericht auf der Westfalen-Seite der WN geweckt. Eine Delegation einer Billerbecker Bürgerinitiative verabredete sich mit Vertretern der Agenda21Senden, um sich die Ausstellung anzusehen und und sich über die Reaktion der Sendener Landwirte informieren zu lassen. Die Informationstafeln über den Irrweg Pestizide sollen demnächst auch in Billerbeck gezeigt werden.

Bürgerinitiative Billerbeck unterstützt Agendagruppe Senden i.S. NABU-Ausstellung „Irrweg Pestizide“

Vertreter*innen der Bürgerinitiative zur Werterhaltung der Region Billerbeck (BIB) haben im Rahmen der Klimaschutzwoche im Kreis Coesfeld die Ausstellung „Irrweg Pestizide“ im Rathaus in Senden besucht. Die Ausstellung macht in erster Linie auf den intensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden aufmerksam, welche eine große Gefahr für die Biodiversität darstellen. Dabei wird deutlich, dass insbesondere die Chemie- und Agrarindustrie die Profiteure des Systems sind.
Die Ausstellung richtet sich nicht gegen den einzelnen Landwirt, sondern gegen das System, das durch die Öffnung für den Weltmarkt Wachstum erzwingt, gerade die kleinen und mittleren Höfe unter Druck setzt und zunehmend zur Aufgabe zwingt.
Zusätzlich versäumen die Autor*innen der Ausstellung nicht, auf jeder Schautafel Anregungen für Alternativen und Wege, um sich daraus zu befreien aufzuzeigen.

Die Bürgerinitiative zur Werterhaltung der Region Billerbeck war überrascht, im Vorfeld des Besuches durch einen Pressebericht erfahren zu haben, dass eine Gruppe aufgebrachter Landwirte in Senden die NABU-Ausstellung zur Pestizid-Problematik angegriffen hat. Dabei wurde auch die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Frau Volmerg, die bei der Ausstellungseröffnung ebenfalls tätig war, laut angegangen. Selbstverständlich darf in einer Klimaschutzwoche auf die kritische Nutzung von Pestiziden, z.B. dem als krebserregend geltenden Glyphosat, hingewiesen werden und gleichzeitig auf die Vorteile ökologischen Landwirtschaft.

Weltweite Klima-Demo – Sendener in Dülmen dabei

Zusammen mit der jungen Fridays for Future – Gruppe aus Senden beteiligte sich die Agenda21Senden an der Klima-Demonstration in der Dülmener Innenstadt.

❗ *+++Die offiziellen Streikzahlen sind draußen+++* ❗

HEUTE WAREN IN DEUTSCHLAND 1,4 Mio* MENSCHEN Streiken!🙌🏼🌍

Das ist eine super Zahl und wir können alle super stolz auf uns sein! ☺

Aufschlüsselung in Bundesländer:

Baden-Württemberg: 140000
Bayern: 113000
Berlin: 270000
Brandenburg: 10000
Bremen: 40000
Hamburg: 100000
Hessen: 80000
Mecklenburg-Vorpommern: 13000
Niedersachsen: 160000
Nordrhein-Westfalen: 250000
Rheinland-Pfalz: 23000
Saarland:10000
Sachsen: 36000
Sachsen-Anhalt: 11500
Schleswig-Holstein: 28000
Thüringen: 10000

Dieser Streiktag ist der bis jetzt größte in Deutschland gewesene Klimastreik.✌🏻

Außerdem haben wir in Dülmen auch statt der geplanten 600 sogar 1500 geschafft!

FFF-Senden

Eine Aborsdnung der Agenda-Gruppe war dem FFF-Aufruf zur Klima-Demo in Dülmen gefolgt.

 

Dienstag: Wärmepumpe und Photovoltaik, oder Solarthermie, was ist angesagt?

Eine Sonnenbank ist ein bisschen wenig.

Dienstag, 17.09.2019
Vortrag und Diskussion: „Alternative Heizungssysteme – Wärmepumpe, Photovoltaik, Solarthermie und was noch?“
Wohnen Sie in einem Neubau oder in einem Altbau? Die Antwort ist nicht ganz einfach, da es keine eindeutige Definition für Altbau gibt. Tatsache ist aber, dass es für viele auch junge Gebäude Fördermittel für den Austausch der Heizung oder energetische Maßnahmen gibt. Auch können bei älteren Gebäuden die vorhanden Heizungsanlagen durch effizientere Anlagen ersetzt und auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
Doch wie und wofür soll man sich in Zeiten des Klimawandels entscheiden? Alte raus und das gleiche in neu wieder rein? Oder kleine Balkon-Module
, bezahlbar und überall anzubringen? Was ist das Passende für meine Wohnung / mein Haus?
Herr Sven Kersten (EnergieAgentur.NRW) und Herr Andre Harbring (Kreishandwerkerschaft Coesfeld) werden an diesem Abend zeigen, dass sich Heizen mit erneuerbarer Energie lohnt und technisch umsetzbar ist. Moderne, effiziente und vielseitig kombinierbare Heizungsanlagen sind auch ohne fossile Energieträger machbar und werden durch finanzielle Unterstützung mittels Förderungen noch attraktiver.
18 Uhr
Ort: Bürgersaal Rathaus Senden, Münsterstr. 30, 48308 Senden
Anmeldung bei: Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, Tel: 02597 699-318; p.volmerg@senden-westfalen.de