Archiv der Kategorie: Vegetationen

Bericht über das 2. öffentliche Vernetzungstreffen der Initiativen im Bereich Biodiversität und Artenschutz aus den Münsterlandkreisen am Sonntag, 25. September 2016, in Legden-Asbeck am Mühlenbach

Zahlteiche

Zahlreiche Gäste aus den Münsterlandkreisen interessierten sich für den geplanten Wildbienen-Lehrpfad.

Vernetzung für den Artenschutz

Das 2. Vernetzungstreffen der Initiativen im Bereich Biodiversität und Artenschutz aus den Münsterlandkreisen fand unter starker Beteiligung von Initiativen aus den Kreisen
Coesfeld und Borken, Bürgern des Ortes und Kommunalpolitikern am 25.9.2016 in Legden-Asbeck am Mühlenbach statt.

Birgitt und Jürgen Kruse stellten ein Projekt „Wildbienenlehrpfad“ vor, das für NABU und BUND dort geplant und umgesetzt wird. Entlang des Asbecker Mühlenbachs sollen verschiedene Insektennisthilfen und Kunstwerke installiert werden, eine Obstwiese (Ausgleichsfläche für die Siedlung) soll zum Blühen gebracht werden. Denn Wildbienen und
Solitärwespen brauchen Nahrungspflanzen in der Nähe. Es geht beim Artenschutz auch um die Wechselbeziehungen zwischen Tier- und Pflanzenwelt. 
Daher ist die Verstärkung der Vegetation durch Insekten- und Vogelnährgehölze, durch Wildrosen, Weiden und ggf. durch heimisches Wildkräuter-Saatgut (u.a. Blutweiderich)
zwingend notwendig. Die von der Gemeinde geplante Skulptourenroute und der Wildbienenlehrpfad würden sich hier wunderbar ergänzen.

Beim ersten Treffen in Nottuln-Darup (bei den „Kreativgärten“) hatten die Initiativen bekräftigt, etwas zum Schutz der Natur unternehmen zu wollen, z.B. die Kommunen aufzufordern, sich um die Rückholung der Wegseitenränder zu kümmern, um diese wieder in vielfältige Blühstreifen zu verwandeln oder naturnahe Hecken anzupflanzen.
Denn alle Beteiligten waren sich einig, dass es in einer Zeit des dramatischen Verschwindens von Tier- und Pflanzenarten darauf ankommt, nicht nur zu jammern und zu resignieren. 
Vielmehr sei es Zeit zu handeln und sich mit ähnlichen Projekten aus der Zivilgesellschaft zu vernetzen. Biodiversitätsstrategien von der Internationalen Ebene heruntergbrochen und über „Runde Tische“ zum Artenschutz vermittelt, führen nicht automatisch zum Handeln. Daher halten die Vertreter der Initiativen vor allem aus Senden, Coesfeld, Vreden, Ahaus, Borken und Legden eine enge Vernetzung und Öffentlichkeits- bzw. Bildungsarbeit zum Thema „Artenschutz“ für äußerst sinnvoll. Auch der Tourismus soll über Anreicherung 
mit Natur-, Bildungs- und Kunstprojekten entlang der „Flamingo-Route“ gestärkt werden.
Bedauert wurde allgemein, dass man für das Umwelt-Engagament wesentlich mehr Unterstützung verdient hätte. 
Informationen: info@heckenschutz.de (T: 02566-9709087)

Nähere Informationen im Konzept: konzept-wildbienenlehrpfad-am-asbecker-muehlenbach-1

Birgitt und Jürgen Kruse engagieren sich im NABU

Birgitt und Jürgen Kruse engagieren sich im NABU u.a. für den Wildbienenschutz und zeigen gerne ihre Wildbienenwand mit unterschiedlichen geeigneten Materialien.   Foto: von Wangenheim

2. öffentliches Vernetzungstreffen der Initiativen im Bereich Biodiversität und Artenschutz aus den Münsterlandkreisen am Sonntag, 25. September 2016

Das 2. öffentliche Vernetzungstreffen der Initiativen im Bereich Biodiversität und Artenschutz aus den Münsterlandkreisen findet am kommenden Sonntag, 25. September 2016  um 15.00 Uhr in Legden-Asbeck am Mühlenbach statt (Ecke: „Niehuskamp“/“Am Bach“)

Dort werden Birgitt und Jürgen Kruse ein Projekt „Wildbienenlehrpfad“ vorstellen. Entlang des Asbecker Mühlenbachs sollen verschiedene Insektennisthilfen und Kunstwerke installiert werden, eine Obstwiese (Ausgleichsfläche für die Siedlung) soll in eine Blühweise verwandelt werden. Weiterhin geplant ist die Verstärkung der Vegetation durch Insekten- und Vogelnährgehölze, durch Wildrosen, Weiden und ggf. durch heimisches Wildkräuter-Saatgut (u.a. Blutweiderich). Eine von der Gemeinde geplante Skulptourenroute und der Wildbienenlehrpfad würden sich hier wunderbar ergänzen. Alle Interessierten sind eingeladen.

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Beim ersten Treffen in Nottuln-Darup hatten die Initiativen bekräftigt, etwas zum Schutz der Natur unternehmen zu wollen, z.B. die Kommunen aufzufordern, sich um die Rückholung der Wegseitenränder zu kümmern, um diese wieder in vielfältige Blühstreifen zu verwandeln oder naturnahe Hecken anzupflanzen.
Denn alle Beteiligten waren sich einig, dass es in einer Zeit des dramatischen Verschwindens von Tier- und Pflanzenarten darauf ankommt, nicht nur zu jammern und zu resignieren.
Vielmehr sei es Zeit zu handeln und sich mit ähnlichen Projekten aus der Zivilgesellschaft zu vernetzen.
Bedauert wurde allgemein, dass man von allen politischen Ebenen, besonders von Kreis und Gemeinde nicht genügend Unterstützung für das Umwelt-Engagament erhält.
Informationen: info@heckenschutz.de (T: 02566-9709087)

 

Grün in Senden: Ackerrandstreifen bei Ermann in Gettrup

Vorzeigeblühstreifen bei Franz Josef Ermann in Gettrup

Vorzeigeblühstreifen bei Franz Josef Ermann in Gettrup

Zu Grünflächen in Senden (Wettbewerb der Agenda21Senden) gehört auch die extensive Nutzung von Äckern und Ackerrandstreifen, die vom Land NRW gefördert wird. „Was soll das und wer macht das?“ fragte die Sendener Agenda-Gruppe. Die Landwirtschaftskammer schreibt dazu: Die extensive Ackernutzung beinhaltet im Wesentlichen jeglichen Verzicht auf Unkrautbekämpfungsmaßnahmen und Beschränkungen im Bereich der Düngung. Sie dient vornehmlich dem Schutz der Ackerlebensgemeinschaften, insbesondere dem Schutz gefährdeter Ackerwildkrautarten. Extensivierte Ackerflächen bieten aber auch gefährdeten Tierarten der offenen Feldflur (z. B. Feldhamster, Feldhase, Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche) Lebensräume und leisten so einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Darüber hinaus eignen sie sich zur Vernetzung von  Biotopen. Einer der „Macher“ ist Franz-Josef Ermann, der in seinem Betrieb in Gettrup Getreide anbaut und Schweine aufzieht. 6 ha von 120 werden von der Familie ökologisch bewirtschaftet, dazu gehören auch die Blühstreifen, die Hecken nicht. Das Ganze rechnet sich mit den Fördermitteln, wenn drei Jahre keine Kosten für Arbeit und Neueinsaat anfallen. Statt der vom Land geförderten Samenmischungen würde Ermann die Anlage von mehrjährigen blühenden Stauden bevorzugen, aber dafür gibt es keinen Zuschuss.

Schon im 2. Jahr lässt die Blühtätigkeit stark nach, ökologisch wertvoll, aber keine Augenweide mehr.

Schon im 2. Jahr lässt die Blühtätigkeit stark nach, ökologisch immer noch wertvoll, aber keine Augenweide mehr.

Beitrag der Sendener Gartenfreunde zum Thema Blühflächen

Blühfläche und Wildbienen-Hotel fördern die Artenvielfalt in unserer von der Landwirtschaft geprägten Kulturlandschaft.

Blühfläche und Wildbienen-Hotel fördern die Artenvielfalt in unserer von der Landwirtschaft geprägten Kulturlandschaft.

Anlässlich des Gartenfestes nach einer ökumenischen Andacht ließ es sich Robert Schneider von den Gartenfreunden Senden nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass in der Sendener Kleingartenanlage nach ökologischen Gesichtspunkten gegärtnert wird, dass also auf Spritzen und Einsatz von Kunstdünger nach Möglichkeit verzichtet werden soll. Als Beitrag zum Wettbewerb der Agenda21Senden „ Wer hat die schönste Blühfläche?“ meldete er eine wundervoll blühende Wildblumenwiese am Rande der Anlage an, die noch durch ein Wildbienen-Hotel bereichert wird. Auch in den einzelnen Parzellen findet man kleine Wildwiesen und Blühstreifen, so dass neben der Eigenversorgung der Kleingärtner mit Bio-Gemüse auch etwas zur Förderung der Artenvielfalt getan wird. Das Gelände steht übrigens allen Interessierten offen und lädt zu einem Spaziergang durch dieses Kleinod der Biodiversität ein.

Den bewussten ökologischen Ansatz sieht man der Parzelle von Robert Schneider an: eine kleine Wildwiese und ein Blühstreifen fördern die Biodiversität.

Den bewussten ökologischen Ansatz sieht man der Parzelle von Robert Schneider an: eine kleine Wildwiese und ein Blühstreifen fördern die Biodiversität.

Wer hat den schönsten? Blühstreifen-Wettbewerb in Senden

Blühfläche an der Drachenwiese, ein Projekt der gemeinde Senden. Foto: LieBe, 2.6.16

Blühfläche an der Drachenwiese, ein Projekt der Gemeinde Senden. Foto: LieBe, 2.6.16

Nun blühen sie wieder, die Blühstreifen in und um Senden. Der Bauhof der Gemeinde Senden geht mit gutem Beispiel voran. Die am Kindergarten an der Drachenwiese angelegte Blühfläche (Foto: Agenda21Senden) ist bereits jetzt wieder eine Augenweide für die Menschen und ein kleiner Beitrag für den Artenschutz. In Kooperation mit der Gemeindeverwaltung verschenkte die Agenda21Senden beim Maifest Tütchen mit Blumensamen und drückt die Daumen, dass die Saat aufgeht und ein herrlicher Blühstreifen entsteht. Nun soll die Frage beantwortet werden: „Wer hat den schönsten?“ Wer der Meinung ist, dass seiner besonders gelungen ist, melde sich bei der Agenda-Gruppe. An dem Wettbewerb können sich (natürlich in einer zweiten Kategorie) auch die Landwirte beteiligen, die im Rahmen der Landesförderung Blühstreifen angelegt haben. „Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit den Agrarumweltmaßnahmen seit vielen Jahren eine besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung landwirtschaftlich genutzter Flächen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Umweltleistungen der Landwirtschaft auch gesondert honoriert werden müssen. Die Förderung von Agrarumweltmaßnahmen ist ein zentrales Element der Kooperation zwischen Umweltschutz, Naturschutz und Landwirtschaft.“ Die Agenda-Gruppe trifft sich regelmäßig am zweiten Mittwoch im Monat ab 18.30 Uhr oben im Treffpunkt neben dem Rathaus, Hintereingang. Jede und jeder ist willkommen. Die besten Blühflächen werden wir öffentlich vorstellen und prämieren.

Die Kinder der Tagesstätte können hier viel lernen über Wildblumen und ihre Bedeutung für die Insekten. Artenschutz dient dem Gemeinwohl.

Die Kinder der Tagesstätte an der Drachenwiese können hier viel lernen über Wildblumen und ihre Bedeutung für die Insekten. Artenschutz dient dem Gemeinwohl. Das Leben kann nur im Einklang mit der Natur gelingen.

 

Artenschwund im Westmünsterland – Wem gehört der Randstreifen?

Das Grün in und um Senden war unser Schwerpunkt-Thema beim Sendener Maifest. Dazu kann man im Moment viel lesen und hören, denn Grünstreifen fördern die Artenvielfalt.

Die Agenda21Senden wird dies Thema in Bild und Text weiter verfolgen.

Foto: Pressestelle Kreis Borken

  

 

Pressedienst des Kreises Borken vom 19. 05. 2016

Neues Gesprächsforum zum Thema „Artenvielfalt und Kulturlandschaft im Kreis Borken“
Erstes Treffen von Repräsentanten von Institutionen und Verbänden der Naturschützer und -nutzer sowie der Kommunen auf Einladung des Kreises.

Wochenblatt für Landwirtschaft: Wie lässt sich ein weiterer Artenschwund im Westmünsterland verhindern? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 1. Forums „Artenvielfalt und Kulturlandschaft im Kreis Borken“ am Mittwoch vergangener Woche.

Zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft hat  der Kreis Borken bereits im August 2015 Vertreter der Landwirtschaft und des Naturschutzes sowie von Städten und Gemeinden zu seinem ,,runden Tisch“ eingeladen. Ziel war es, geeignete Maßnahmen zu benennen und, deren Umsetzung zu unterstützen.

Nach intensiven Beratungen haben die beteiligten Akteure am 12. April dieses Jahres das Positionspapier ,,Region in der Balance – Biodiversität“ unterzeichnet. In dem Papier geht´s insbesondere um Maßnahmen, wie sich ein weiterer Artenschwund im Westmünsterland verhindern lässt.

Praxistest von Blühflächen

Zu den Handlungsvorschlägen gehört unter anderem die Neuanlage und Pflege von möglichst mehrjährigen Blühstreifen und Säumen in der Feldflur. Doch welche Saatgutmischungen eignen sich überhaupt für die Bodenverhältnisse vor Ort? Und wie präsentieren sich die Mischungen in der Praxis? Dazu wurde bereits im vergangenen Jahr von der Stiftung KulturIandschaft Kreis Borken und der Kreisjägerschaft in VeIen-Ramsdorf eine rund 2 ha große Versuchsfläche mit verschiedenen BIühmischungen angelegt.

Diese Fläche wurde anlässlich des 1. Forums zum Thema ,,ArtenvieIfalt and Kulturlandschaft im Kreis Borken“ am Mittwoch vergangener Woche besichtigt.

bp

Wem gehört der Randstreifen?  

,,Es wird immer über die Grenze geackert.“ Mit diesem Vorwurf sehen sich nicht nur Landwirte im Kreis Borken konfrontiert. Doch ist dies wirklich so und, wenn ja, wo?

Wie Karl-Peter Thais erklärte, lässt sich für öffentliche Eigentümer mittlerweile relativ einfach erkennen, wo sich solche Flächen befinden. ,,Grundlage dafür sind die Daten des Liegenschaftskatasters und der InVeKos (integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem)-Datenbank der Landwirtschaftskammer NRW“, erläuterte der Leiter des Katasteramtes im Kreis Borken. ,,Die öffentlichen Flächen von Bund, Ländern oder Gemeinden können im Liegenschaftskataster selektiert und mit den Felddaten {Stand 2015) verschnitten warden.“ Durch zusätzliche „Filter“ kann die Suche eingegrenzt werden, beispielsweise hinsichtlich Mindestbreite oder -größe der Fläche. Wie Theis weiter erklärte, sollen die Daten nicht der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, sondern nur entsprechenden Mitarbeitern der Städte bzw. Gemeinden über das Internet zugänglich gemacht werden. Jörg Sümpelmann, Geschäftsführer des WLV-Kreisverbandes Borken, mahnte, sensibel mit dem Thema umzugehen und durch die neu geschaffene Möglichkeit nicht über die Bauern herzufallen. ,,Wir sollten uns auf einen gewissen Kodex verständigen“, so Sümpelmann. Dem konnte Roland Schulte, Leiter der Unteren Landschaftsbehörde, nur beipflichten: „Wichtig ist es miteinander zu reden – nicht übereinander.“

bp

Für uns gefunden von Franz P. im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben Nr. 21 vom 27.5.16, Auszüge

Mehr bunte Meter in Sendens Grün – Umweltpreis der Gemeinde soll vergeben werden – Infos, Tipps und Samentütchen am Agenda-Stand beim Maifest

Artenvielfalt auf der Drachenwiese - davon brauchen wir mehr!

Artenvielfalt auf der Drachenwiese – so schön soll es an vielen Stellen in Senden blühen – mit Ihrer Hilfe!

Mehr bunte Meter

Mit der Anlage von kleineren bunten Quadratmetern auf ihrem Grundstück oder auch auf gemeindeeigenen Flächen, deren Gestaltung Sie selbst übernehmen möchten, schlagen sie gleich drei Fliegen mit einer Klappe. Sie können sich an einer bunten Blumenvielfalt in Ihrem Bereich erfreuen, tragen wesentlich zur Artenvielfalt bei und können sich damit auch für den diesjährigen Umweltpreis der Gemeinde bewerben. Jährlich spendet die Sparkasse Westmünsterland hierfür ein Preisgeld in Höhe von 1000, € . Um das leztere gewährleisten zu können, wird der Eingabetermin für den Preis noch über den 31. Juli hinaus um zwei Monate verlängert. Da z.B. die Anzahl der Insekten insgesamt in den letzten 20 Jahren um etwa 80 % zurückgegangen ist, wäre es toll, wenn unsere Gemeinde in Grünen nicht nur rasengrün, sondern auch wildblumenbunt würde. Dadurch bekommen die Insekten einen neuen Lebensraum und auch reichlich Nahrung. In den letzten Jahren gab es  wiederholt Preise für die naturnahe Umgestaltung und Pflege öffentlichen Grüns. Wenn man mal in Ruhe durch unseren Ort spazieren geht, entdeckt man kleinere oder größere Flächen, die zum großen Teil der Gemeinde gehören. (einfach bei der Gemeinde nachfragen!) Hier können wir alle mithelfen, Senden bunter zu machen, indem der schlichte Rasen in ein buntes Blumenmeer umgewandelt wird. Am Maifest (21./22. 5) erklärt die Agendagruppe an ihrem Stand in der Münsterstraße, wie man solche bunten Meter am besten anlegt und gibt auch kostenlos Samentütchen für einen wärmeliebenden Saum ab.  Nisthilfen für Insekten oder einheimische Vögel, die viele schon in ihrem Garten hängen haben, spielen ebenfalls nach wie vor eine große Rolle, wenn es darum geht, die Artenvielfalt zumindest zu erhalten. Wer erfahren möchte, wie denn z.B. Nisthilfen für Hornissen oder eine Unterkunft für Fledermäuse aussehen, kann sich dies ebenfalls beim Stand der Agendagruppe ansehen. Gerne hilft auch der Arbeitkreis Artenvielfalt im Kreis Coesfeld, der sich im vergangenen Jahr neu gegründet hat, mit Tipps und Tricks, wie Sie in ihrem Bereich etwas zum Artenschutz beitragen können (http://artenvielfalt-coesfeld.jimdo.com/).

In den letzten Jahren stammten die meisten Vorschläge für den Umweltpreis zwar von freundlichen Nachbarn, aber Sie dürfen sich auch selbst bewerben, solange es sich dabei um Maßnahmen handelt, die zur Erhöhung der Artenvielfalt auf dem Gemeindegebiet beitragen.

Rolf Wiederkehr

02597/1038

Agenda21Senden – wir tun was … und zeigen es auch beim Maifest 2016

2015: Erfolgreicher Tag der Elektromobilität, E-Auto-Parade beim diesjährigen Maifest. Foto: Paul Kuhn

Maifest 2015: Erfolgreicher Tag der Elektromobilität und der Sonnenenergie, hier:  E-Auto-Parade. Foto: Paul Kuhn

Was zu tun ist – Agenda21Senden

Tue Gutes und sprich darüber! Die Agenda21Senden tut etwas für ein lebenswertes, nachhaltiges Senden und möchte das unter dem Motto „Es gibt immer eine Alternative!“ beim Maifest auch wieder zeigen. 2016 gibt es zwei Schwerpunkte: das „Grün in Senden“

und die „zukunftsfähige Mobilität“. Bunte Blumen würden die Ortsteile und die Landschaft ringsherum verschönern und dem Artenschutz dienen, Bürgerbus und Elektromobilität sollen den Menschen und dem Klimaschutz helfen. Unseren Stand finden Sie auf der Münsterstraße. Bei uns wird auch der Gärtnerhof Entrup stehen. Robert Schneider vom Kleingartenverein wird zur Beratung anwesend sein.

Es lohnt sich: Rückholung der Randstreifen – natürlich auch in Senden

Vorbildliche Rückholung in Heek.

Vorbildliche Rückholung in Heek.

Aktion von H. Moritz und J. Kruse in Heek

Hallo,

wir haben schon mal angefangen, um zu zeigen: es ist notwendig und lohnend!

Grüße aus Asbeck!
Jürgen Kruse
www.hecke.wg.vu

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Kruse

Anhänge20:34 (vor 1 Stunde)

an Maja; Gruene-Bocholt; Brigitte; Henry; mich; Petra

Hallo,

wir haben schon mal angefangen, um zu zeigen: es ist notwendig und lohnend!

Grüße aus Asbeck!
Jürgen Kruse
www.hecke.wg.vu