Archiv der Kategorie: Mobilität

Elektroautos in Senden – Stand Januar 2021

Zu diesem Thema gibt es als kleine Hilfe beim Elektroautokauf ein informatives Gespräch als Zoom meeting. Dazu laden Sven Hoffmann und Bernd Lieneweg am 8. Januar um 12 Uhr ein. Bei späterem Interesse einfach anfragen.

Präsentation: Elektroautos in Senden – Stand Januar 2021

1999 habe ich meine erste PV-Anlage auf das Dach unserer Schule gebracht. Von einem Sponsor bekam ich damals ein CityEL für eine AG. So wurde ich Elektroauto-Pionier.

MiniEL City. das erste Auto meiner AG am Cani.

Und das war mein erstes eigenes Elektroauto.

Mit dem iOn habe ich an der „Tour de Ruhr“ nach Brüssel teilgenommen.

Mein zweites E-Auto war ein Peugeot iOn.

Für unseren Wohnwagen kauften wir uns den Mitsubishi Outlander PHEV.

Mit dem Mitsubishi PHEV konnte man vor sechs Jahren einen 1,5 t Anhänger ziehen. Den fahre ich heute noch.

Und nun zu den aktuellen Elektroautos

Unsere Freundin Kläre fährt das derzeit kleinste Elektroauto in Senden, einen Enelo. Solche Kabinenroller gibt es in Dülmen oder Greven.

Econelo, bis max 45 km/h.

Dieser heißt Geco Beach 3.0

Carsten fährt mit Begeisterung seinen Twizi von Renault.

Renault Twizy.

Roland hat einen Twizy für seine Bäcker-Lehrlinge angeschafft. Der Bäcker aus Mettmann betreibt jetzt den größten Ladepark in NRW.

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Seed & Greet am LADEPARK KREUZ HILDEN

Renault Twizy vpm Autohaus Jesse

Tag der Elektromobilität im Münsterland im Autohaus Jesse in Ibbenbüren (2014).

Der e.go Life ist neue auf dem Markt und auch in Senden zu sehen.

Bei e.go in Aachen. Begeistert sind wir nicht.

Josef fährt den e-Smart schon über 300000 km mit den ersten Batterien.

Man sieht Josef den Spaß an seinem smart immer noch an, die Ladesituation hilft er aktiv zu verbessern! Nur Meckern ist nicht konstruktiv!

Smart-e, jetzt im siebten Jahr, bald 350000 km auf der Uhr!

Andreas kam 2020 mit einem Fiat 500 e zur Solarchallenge Münsterland. Hier bei Witolds Observatorium in Altenberge. Unbedingt mal zur „Langen Nacht der Sterne“ anmelden.

„Horus-Auge“ heißt Witolds Observatorium vom Kulturforum Arte e.V. in Altenberge.

Den neuen Opel e-Corsa habe ich bei der Solarchallenge 2020 gefahren.

2021 möchte ich mir den Opel Mokka-e ausleihen. Mal sehen, ob er dann zu  haben ist. Man konnte ihn ab Nov. 2020 bestellen, Vorführwagen werden im Januar 2021 erwartet, die Jahresproduktion für 2021 ist bereits verkauft.

Foto: Opel

Die „Zoe“ von Renault kann man von der Gemeinde in Senden zum Ausprobieren ausleihen. Auch Petra, unsere Klimaschutzmanagerin, und Wolfgang, unser Mann im Kreistag, fahren eine.

Patrick (rechts) fährt privat den neuen VW ID3

VW ID.3
Der VW ID.3 ist das erste rein als Elektroauto konzipierte Auto von Volkswagen. Die offizielle Vorstellung fand am 9. September 2019 auf der IAA in Frankfurt statt. (Wikipedia)

 

Annette fährt seit einigen Jahren den BMW i3, ein als Elektroauto konzipiertes Fahrzeug

Klima-Expo in Lüdinghausen an der Burg Vischering.

Horst hat sich zuerst den KIA e-Soul gekauft, dann noch einen zweiten für seine Frau.

Hier mit Silvia, Kfz-Mechatronikerin, jetzt Dozentin.

Den Kia e-niro von Rüschkamp bin ich auf mehreren Rallyes gefahren, mein Lieblings e-Auto.

Kia e-niro beim Sendener Maifest.

Jörg kam mit einem Nissan Leaf aus Freiberg.

Nissan Leaf als Leihwagen.

Sven und Karina haben den ersten Ampera e in der Region gekauft

Der Elektroauto-Fuhrpark der Mitglieder der Agenda21Senden hat Zuwachs bekommen.

Seven und Karina fahren den rechten Opel-Ampera-e. Die Zwillinge treffen sich häufiger an der kostenlosen Ladesäule in Senden.

Übrigens: Wir sind mit Karina und Sven im Ampera-e nach Lüdinghausen gefahren, den er vorher an einer Ladesäule von e-COEmobil geladen hatte. Dort hatte der sich beim Laden wundersam vermehrt. Beide werden von Wind und Wasser angetrieben und kommen aus demselben Stall, von Rüschkamp in Lüdinghausen.

Auch Matthias Kynast baut Wind- und Solarparks und fährt jetzt einen Ampera-e.

Ampera-e, weiß foliert. Das erste Elektroauto mit eine Reichweite über 500 km außer Tesla.

Witold fährt einen Citroen Berlingo, er nutz ihn als fahrbares Teleskop. Baugleich ist der Peugeot Partner.

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Peugeot Partner an einer 50kW Chademo Schnmellladesäule.

Den e.go Streetscooter gibt es bei Rüschkamp. Auch die GLS-Bank fährt einen. Die Post ebenso. Die Post hat sie eine zeitlang selbst produziert.

Ihn gibt es als Kurz- oder Langversion. Die Post fährt die kurzen.

Beim Sendener Maifest zeigten wir auch den Mercedes eVITO.

Mercedes eVito , gibt es bei Beresa in Bösensell.

Auch das ist ein echtes Elektroauto, ein Fiat, den sich Margret und Franz von Gero auf den Stand der Technik haben bringen lassen. Er hat jetzt eine Reichweite von über 300 km, die beiden sind damit zum zweiten Mal auf die Kanaren gefahren.

Auch diesen Mercedes e-Citaro haben wir schon zum Ausprobieren in Lüdinghausen gehabt.

Ein starkes Stück Bus für 750.000 Euro.

Den Sono Sion (hier noch der erste Prototyp) haben mindestens fünf Sendener bestellt.

30 km soll der Sion mit einer Ladung über die eigenenSolarzellen schaffen. Damit kommt er von überall zur nächsten Schnellladestation.

So sieht der endgültige Sion-Prototyp aus. Wir hoffen, dass er 2022 ausgeliefert wird.                      Foto: Sono-Motors

Den Neueinstieg in die Sparte der Elektroautos wagte VW erst sehr spät wieder. 2013 kam der e-Up auf den Markt,  mit kleiner Reichweite und relativ teuer. In der Szene war er nicht beliebt. Norbert bekam vor ein paar Jahren einen für 20.000 €. Ein Rentnerehepaar hatte ihn gewonnen und wollte ihn los werden. Anne hat sich 2019 den neuen gekauft, jetzt ein ernst zu nehmender Kleinwagen.

  Foto:Wikipedia

VW hatte schon in den 1990ern einen hochwertigen e-Golf entwickelt, der Durchbruch kam bei VW aber erst mit dem speziell entwickelten ID3, ausgeliefert ab 2019 (Patrick als Autofachmann hat ihn sich aus Wolfsburg geholt und ist sehr zufrieden. Ihm folgt jetzt der ID4. ein SUV ab 45.000 € aufwärts

  (Text und Foto: Wikipedia)
VW ID.3
Der VW ID.3 ist das erste rein als Elektroauto konzipierte Auto von Volkswagen. Die offizielle Vorstellung fand am 9. September 2019 auf der IAA in Frankfurt statt.

Volkswagen ID.4 1ST Max, Foto: carwow

Evelyn fährt seit ein paar Jahren den Jaguar i-PACE.

Der I-Pace auf der Euregio-Tour 2018.

So fing es mit Tesla an, der Roadster war der erste und war gespickt mit kleinen Rundzellen. Peter Lüttel fährt ihn noch heute mit großer Begeisterung. In 3 Sekunden auf Hundert, das merkt man schon.

Auf der Solarchallenge 2018.

Thorsten und Sebastian haben den Tesla Model 3.

Carsten, Joscha und Roland schwören auf ihre Model S. Als Pioniere fahren sie sie schon über sieben Jahre.

Luxuslimousine mit beispielloser Reichweite: Tesdla Model S, mit offenem Glasdach fast ein Reise-Cabrio.

ISOR und EL-Team Münsterland beim ersten Tag der Elektromobilität im Saerbecker Bioenergiepark. September 2014

Natürlich gibt es auch starke e-Motorräder. Uli hat eine ganze Sammlung von E-Fahrzeugen.

Kaufinteressenten bekommen hier eine gute Übersicht (website enomo)

Elektroauto Kaufen: Unsere Top 5 Kriterien

Projekt „Sendener Leihrad“ endlich umgesetzt

 Sendener Leihrad geht an den Start

Ab sofort startklar: Die Sendener Leihräder.

Die Idee des „Sendener Leihrades“ ist schnell erklärt: Dieser neue, kostenlose Service soll die Lücke schließen zwischen dem Bahnhof Senden-Bösensell und der Bushaltestelle Park & Ride Platz. So können Bahn- und Busfahrer leichter zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln und ihren Anschluss bequem erreichen.

Ab 11.12.2020 stehen die Räder zur Nutzung zur Verfügung.

Acht Fahrräder sind nun vorbereitet und stehen seit dem 11.12.2020 an den beschilderten Stellen bereit. Je vier Räder können an der Radabstellanlage am Park & Rideplatz ausgeliehen und für den Weg zum Bahnhof Bösensell genutzt werden. Dort stehen ebenfalls vier Räder für Fahrten in die andere Richtung bereit.

Das Sendener Leihrad – wie kam es zustande?

Das Projekt

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Agenda21Senden und der Flüchtlingsinitiative: In den Werkstatträumen der Flüchtlingshilfe schraubten die Ehrenamtlichen die Räder auseinander, lackierten sie und bauten alles wieder zu verkehrssicheren „Leihrädern“ zusammen.

Zur Realisierung dieses Angebots hatte sich eine Projektgruppe gegründet, die sich hautpsächlich aus Mitgliedern der Agenda21Senden zusammensetzte.  Die Hauptarbeit fand in der der Werkstatt der Flüchtlingshilfe Senden im Gebäude Mühlenstr. 16 statt. Dort arbeiteten die Ehrenamtlichen einen Teil der vorhandenen Fahrräder und Fundräder der Gemeinde auf. Die Räder wurden auseinander gebaut, einheitlich in blau und weiß lackiert, verkehrssicher wieder zusammengebaut und am Hinterrad mit einem Infoschild versehen.

Und so geht es:

Die Räder sind mit einem Pfandschloss an den Fahrradständern befestigt – ähnlich wie ein Einkaufswagen im Supermarkt. Mit einem Euro oder einem Chip können sie „ausgelöst“ und genutzt werden, und am Endpunkt sind sie wieder am vorgesehenen Standort abzustellen. An beiden Stellplätzen sind jeweils sechs Plätze für die Räder vorgesehen.

Zusätzlich stehen an beiden Standorten Luftpumpen zur Verfügung – falls dafür der Bedarf besteht.

Die Projektgruppe testet nun über ein Jahr, wie das Angebot angenommen wird. Bei Erfolg ist es durchaus möglich, das Projekt auf mehr Fahrräder oder andere Standorte auszuweiten. Ansprechpartner der Projektgruppe „Sendener Leihrad“ sind Wolfgang Dropmann und Bernd Lieneweg.

Dank an die Projektgruppe der Agenda21Senden, an die Flüchtlingshilfe Senden für die Bereitstellung der Werkstatt und an die Mitarbeiter des Bauhofs für die Vorbereitung der Standorte.

Bericht von Dietrich Harhues in den WN vom 15.12.2020

Spritztour weckt Appetit auf mehr – die mobile Lust eines WN-Redakteurs

Sven und Patrick weisen nicht nur ein. Sie leben die Lust am elektrischen Fahren, das steckt an. Foto: Dietrich Harhues

Senden – Die Gemeinde Senden öffnet ihren Fuhrpark: Wer einmal ausprobieren möchte, wie sich ein E-Auto fährt, kann sich einen Renault Zoe übers Wochenende ausleihen. Die WN machten die Probe aufs Exempel. Und erlebten viel mobile Lust und nur einmal Frust.

Von Dietrich Harhues, WN

Lest hier in den WN den ganzen Artikel.

Und was hat ihn frustiert? Schaut nach. Ein Reporter arbeitet immer unter Zeitdruck. Aber er hat den Knopf gegen den Frust gefunden 😉

 

Kommentar zum Wochenende

Verhaltenswandel beginnt im Kopf! Recht hat er!

Mit BeAte: Bernds Auto tankt elektrisch. Lange ist es her …

Aktuelle Informationen zum Sendener Leihrad

Liebe Agenda21-Interessierte,

vor allem aber liebe Fahrradbastler,

die letzte Sitzung der Agenda-Gruppe hat regulär am 8. Juli, allerdings als Videokonferenz, stattgefunden. Das Protokoll wird in den nächsten Tagen auf unserem website-blog www.agenda21senden.de zu lesen sein.

Unser aktuellstes Projekt ist derzeit das Sendener Leihrad, das in die Endphase der Vorbereitung eingetreten ist. Der Sendener Bauhof rüstet die Räder mit den von der Gemeinde zur Bedingung gemachten Schlössern aus, der Sendener Grafiker Dirk Frerichmann hat das von Karina Mildner entworfene Logo leider verworfen und ein an die Sendener corporate identity angepasstes Logo für die benötigten Schilder entwickelt.

Diese Schilder für die Depots an der Bushaltestelle an der Autobahnauffahrt und am Bösenseller Bahnhof werden jetzt von der Gemeinde in Auftrag gegeben. Ähnliche Schilder kommen beidseitig hinten an die Fahrräder und sollen möglichst auch als Werbeträger an und in die Schnellbusse kommen. Der Kontakt zum RVM wird über die Gemeinde hergestellt.

Die fertigen Fahrräder und vor allem die Reifen müssen noch einmal kontrolliert werden, Ersatzräder müssen noch fertiggestellt werden. Die ausgebildete Fahrradmechanikerin steht nicht mehr zur Verfügung, Sven Hoffmann hat im Moment wenig Zeit, er kann erst wieder im August regelmäßig dabei sein. Die Bastler im Ruhestand könnten sich allerdings schon vorher wieder in der Werkstatt treffen. Wenn das gewünscht wird, Franz, Thomas und Werner, gerne auch noch weitere, dann meldet Euch bitte bei Bernd.

Neue Impulse für umweltfreundliche Mobilität – keine Mitfahrerbänke

Renault Zoe der Gemeinde Senden – um eins dieser Autos geht es beim Carsharing auf Probe am Wochenende.

Das kostengünstige Modell der Mitfahrerbänke, das von der Agenda21Senden ausgearbeitet und vorgeschlagen wurde, findet vorerst keine Zustimmung im Gemeinderat. Ohne große Kosten hätte dies Modell sofort ausprobiert werden können.

Auf einer ganz anderen Ebene liegt der Vorschlag zu einer Mitfahrer-App. Hier hatte die Agenda-Gruppe vorgeschlagen, die App vom RVM entsprechend auszubauen.

Beim Carsharing mit Elektrofahrzeugen hat die Agenda-Gruppe ihre Bereitschaft zur Mitarbeit signalisiert

WN: Carsharing & Co. in Senden

Mobilität soll neue Impulse bekommen

Senden – Bei der Mobilität neue Wege gehen – wie das funktionieren kann, wird derzeit in Senden diskutiert. An zentraler Stelle im Ort soll es beispielsweise Carsharing geben.

Von Sigmar Syffus, Mittwoch, 11.12.2019

Wie lässt sich die Mobilität in der ländlich gelegenen Gemeinde Senden umweltfreundlich verbessern? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit geraumer Zeit Politik, Verwaltung und Agenda-21-Gruppe. Bis dato sind drei Vorschläge in den Fokus geraten. …

Die SPD-Fraktion hat beantragt, dass gemeindeeigene Elektro-Autos am Wochenende Privatpersonen zu bestimmten Bedingungen probehalber zur Verfügung gestellt werden (WN berichteten). Ergebnisse eines Pilotprojektes in Saerbeck sollen abgewartet und dann im Sendener Umweltausschuss diskutiert werden, so die Sozialdemokraten.

Ein dritter Ansatz zur Verbesserung der Mobilität beruht auf einem Antrag der Agenda-21-Gruppe. Demnach sollen, verteilt auf die Ortsteile, sechs sogenannte Mitfahrbänke im öffentlichen Raum aufgestellt werden. Wer dort Platz nimmt, signalisiert Autofahrern, dass er auf eine kostenlose Mitfahrgelegenheit wartet. Im politischen Raum war kontrovers darüber diskutiert worden, ob und auf welche Weise diese Idee praktikabel umgesetzt werden kann.

Nach Ansicht der Grünen stellen die Mitfahrerbänke „durchaus eine sinnvolle und einfach umzusetzende Ergänzung zum bestehenden Verkehrsangebot dar“, wie es in einer Stellungnahme heißt. Diese Auffassung teilten die anderen Fraktionen in der jüngsten Umweltausschusssitzung nicht. Stattdessen wurde ein Vorschlag der CDU als aussichtsreicher erachtet. Die Christdemokraten plädierten dafür, eine kreisweite App ins Leben zu rufen, über die diejenigen, die eine Mitfahrgelegenheit suchen, Kontakte zu registrierten Fahrern aufnehmen können.

Zum kompletten WN-Artikel

Das Projekt „Sendener Leihrad“ macht Fortschritte

Diese Phasen sind vorbei:

  • Aussuchen der Räder
  • Auseinanderbauen
  • Blech für Werbeflächen suchen

    Vom Dach der Steverhalle an die Leihräder. Wenn das nicht nachhaltig ist.

  • Farbe von Sponsor BRiLLUX besorgen
  • Spritzen der Rahmen

    Mit der Grundierung wirken die Rahmen wie Gespenster.

Unser Fachmann Sven hat sie dann in den Sendener Farben gespritzt.

  • Zusammenbauen der Räder – läuft zur Zeit, ist viel Arbeit, Helfer werden gesucht.

    Das Zuordnen der Teile war eigentlich gut organisiert, Petra hatte den Durchblick.

    Thomas und Frank haben sich an diesem Arbeitsplatz die Hände schmutzig gemacht.

    Frank war offensichtlich der Fleißigste. Das wichtigste Werkzeug hat er immer in der Tasche.

 

Die Keimzelle der Biobatterie – ohne Lithium und Kobalt

Die Energieversorgung der Zukunft hat ein Speicherproblem. Um überschüssigen Strom von Windkraft- und Solaranlagen für Zeiten aufzuheben, in denen es zu wenig davon gibt, sind leistungsfähige Batterien und Kondensatoren gefragt, die aus möglichst ungiftigen und nachhaltigen Materialien bestehen sollten. Daran arbeiten Clemens Liedel und Martin Oschatz am Max-PlanckInstitut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam. Text Karl Hübner aus: Das Wissenschaftsmagazin der Max-Planck-Gesellschaft 2.2019

Stellungnahme zur Ablehnung der Mitfahrerbänke

Foto:https://www.mobi-ll.de/mitfahrerbank/

Stellungnahme der Agenda21Senden zum Projekt Mitfahrerbänke

Der Umweltausschuss hat in seiner letzten Sitzung am 18.6.2019 vorgeschlagen, anstatt der von der Agenda21Senden angeregten Errichtung sogenannter Mitfahrerbänke eine Mitfahrer-App anzubieten; die Agenda-Gruppe solle dazu ein Konzept erstellen. Dazu äußert sich die Agenda-Gruppe wie folgt:

1) Bei Mitfahrerbänken und der vom Umweltausschuss vorgeschlagenen App handelt es sich um zwei völlig unterschiedliche Konzepte, die sich sowohl in der Umsetzung als auch in der Zielgruppe unterscheiden, sich aber gerade deshalb auch gut ergänzen könnten.

2) Die Agenda21Senden sieht sich nicht in der Lage, ein Konzept zu einer App zu erstellen, da das Thema sehr komplex ist und unserer Einschätzung nach nur von Fachleuten der IT-Branche zielführend zu bewerkstelligen ist.

3) Auch wenn die Agenda-Gruppe das Potential einer App anerkennt, hält sie dennoch am Konzept der Bänke aus folgenden Gründen fest:

  •  sie stellen ein sehr niederschwelliges und auf beiden Seiten völlig freiwilliges Angebot dar
  •  ihre Nutzung entlastet die Umwelt, da ein Pkw derzeit in durchschnittlich 80% aller Fahrten nur von einer Person belegt wird
  •  ihr Gebrauch ist völlig unkompliziert; sie sprechen somit auch Menschen an, die die    Möglichkeiten der Technik nicht nutzen wollen oder können
  • die Errichtung der Bänke ist schnell, preiswert und unkompliziert umsetzbar
  • sie fördern soziales Miteinander, Kommunikation und Solidarität
  • der ÖPNV wird gestärkt, da bisher nicht vorhandene Querverbindungen bedient werden
  • das ganze System hat sich in anderen Orten auch schon bewährt

Aus oben genannten Punkten geht hervor, dass die Agenda21Senden die Idee der Mitfahrerbänke nicht aufgeben möchte, sondern um eine nochmalige Prüfung des Konzepts bittet. Mit Spannung erwarten wir die Entscheidung nach der nächsten Ausschusssitzung.

Agenda21Senden, gez. MilKa et al.

WN: „Letzte Meile“ mit der Leih-Fiets

Umweltfreundliche Mobilität und Integration fördern

Die Flüchtlingshilfe Senden (Fahrradwerkstatt, rechts im Bild zweiter Vorsitzender Lothar Kern) und ihr Team leisten technische Unterstützung bei dem Projekt. Foto: Christian Besse, WN

Senden – Lücken im Mobilitätsnetz durch Leihfahrräder schließen: Für dieses Vorhaben ziehen Agenda 21-Gruppe, Flüchtlingshilfe Senden und Gemeindeverwaltung an einem Strang. Als erste Etappe soll die Verbindung zwischen Park-and-Ride-Bushaltestelle und Bahnhof Bösensell per Drahtesel verbessert werden. Von Dietrich Harhues, Mittwoch, 26.06.2019

Der Begriff erlebt eine inflationäre Verwendung, doch hier passt er: Was Agenda-21-Gruppe, Flüchtlingshilfe Senden und Gemeinde auf die Beine stellen, bedeutet eine Win-Win-Situation. Sie schieben mit vereinten Kräften ein Mobilitätsprojekt an. Gemeinsam sollen Leihfahrräder angeboten werden, die – im ersten Schritt – eine Verbindung zwischen der Bushaltestelle „Park and Ride“ und dem Bahnhof Bösensell schaffen sollen. „Dort klafft eine Lücke zwischen Bus und Bahn“, betonte Bürgermeister Sebastian Täger . Und lieferte damit am Dienstagabend im Sozialausschuss die Begründung, warum die Pilotphase des Projektes an diesen Standorten angesiedelt wird. Weiterlesen in WN