Archiv der Kategorie: Solar- und Windenergie

Die Windkraftgegner und Kohlestrom-Befürworter HABEN JA RECHT

In den Baumbergen fallen immer öfter Plakate gegen Windkraftanlagen auf. Da nach unserer Auffassung regenerative Energie preiswert in der Fläche erzeugt werden muss, was am effektivsten mit neuen Windkraftanlagen geschieht, beschließt die Agenda-Gruppe, ein entsprechendes Gegenplakat zu erstellen.

Der Entwurf sieht folgendermaßen aus:

Die Windkraftgegner und Kohlestrom-Befürworter   HABEN   JA   RECHT,

–      lieber häufiger mal Verwüstungen wegen der Klima-Veränderung

–      Überschwemmungen und Zerstörung ganzer Landstriche

–      Existenzvernichtungen, Schäden in Milliardenhöhe und Tote…

als ein sich drehendes Windkraftwerk im Abstand von 1000 m!

Nur…, 

was wird dann in Zukunft aus unserer ach so schönen münsterländlichen Parklandschaft?

 www.agenda21senden.de

Quaschning und andere mahnen nachdrücklich, die Klimaschutzziele nicht zu verfehlen!

Der Klimawandel schreitet immer schneller voran. Rund 1 °C ist die globale
Durchschnittstemperatur seit Beginn der Industrialisierung bis zum Jahr 2017
gestiegen. Deutschland wird seine selbst gesteckten Klimaschutzziele mit
Reduktionen der Treibhausgase von 40 % bis 2020 im Vergleich zu 1990 verfehlen.
Mit der aktuellen Energiepolitik kann es auch das Pariser Klimaschutzabkommen
nicht einhalten.
Soll der Anteil erneuerbarer Energien wie angekündigt bei gleichzeitiger Berücksichtigung
der Sektorkopplung auf 65 % bis 2030 gesteigert werden, muss der jährliche
Zubau der Photovoltaik von knapp 1,8 GW brutto im Jahr 2017 auf mindestens 5 GW netto angehoben werden. Wollen wir die Pariser Klimaschutzziele einhalten
und die globale Erwärmung möglichst auf 1,5 °C begrenzen, müsste sogar bis 2040
eine vollständig kohlendioxidneutrale Energieversorgung realisiert werden.

Artikel lesen: Staffelstein-2018-Quaschning

 

Wie erlebt man Marokko als Tourist?

Wenn einmal alle vier Solarfelder fertig sind, hat Marokko das weltgrößte Spiegel-Solarkraftwerk. Auf diesen Turm lenken die Spiegel von Feld zwei die Sonnenenergie. Feld drei ist im Bau, Feld vier in Planung.

Marokko ist ein Königreich, eine Monarchie. Polizei und Militär sind überall präsent. Ist das System stabil? Darüber kann man Unterschiedliches lesen. Wackelt der Stuhl von König Mohammed? Wie geht es dem Volk, den Frauen, den Kindern? Wie funktioniert das Schulsystem? Was wird für Nachhaltigkeit getan?

Man muss als Tourist schon sehr aufmerksam sein, um ein paar Antworten auf diese vielen Fragen zu bekommen. Hier einige Spontanaussagen:

Es gibt immer noch viele Polizeikontrollen, Touristen werden in der Regel durchgewunken.

Es gibt zahlreiche militärische Einrichtungen, man sieht sie, aber sie fallen nicht unangenehm auf.

Überall sieht man neue Schulbusse, die Schulen sind alle neu gestrichen, ganz bunt. Sie fallen sofort auf, wenn man durchs Land fährt. Die Kinder sind fröhlich, gegenüber Touristen sind sie meist zurückhaltend, es gibt Initiativen, die Kinder nicht zum Betteln zu verleiten. Man sollte sehr zurückhaltend mit Geschenken sein.

Fast alle Marokkaner sind zu Touristen sehr freundlich, auch die meisten Jugendlichen sind respektvoll.

Natürlich wollen die Marokkaner am Tourismus verdienen. Man muss wissen, was einem die angebotenen Waren wert sind, man sollte sich nicht zu einem Kauf nötigen lassen, den man hinterher bereut.

Der Lebensunterhalt ist für Europäer billig, Märkte sind sehr preiswert, Supermärkte nur zum Teil. Essengehen ist nicht überteuert, aber auch nicht extrem billig.

Es fliegt in Stadtnähe noch viel Plastikmüll durch die Gegend, Mülltonnen und Müllabfuhr werden mehr.

Alte Autos werden deutlich weniger, Taxen sind meistens relativ neu, Touristenbusse ebenfalls. Im Straßenbild überwiegen neuere, auch größere Privatautos. Die DEKRA hat sich in Marokko breit gemacht, die meisten Autos wirken nicht technisch unzulänglich.

Stark zugenommen hat die Zahl der PV-Anlagen und Solarthermie-Anlagen. Neuere Straßen sind mit LED-Beleuchtung mit PV-Modulen und Speicherbatterien ausgerüstet.

Das Spiegel-Solarkraftwerk bei Ouaqzarzate wird kräftig ausgebaut und soll das größte der Welt werden.

Im Norden sieht man auch Areale mit Windkraftanlagen.

Dieselkraftfahrzeuge, vor allem LKWs, machen noch viel Dreck. Im öffentlichen Nahverkehr gibt es auch noch alte Busse.

Terror und Kriminalität erlebt man fast gar nicht, man sollte aber nicht fahrlässig mit seinen Wertsachen umgehen. Von den nordafrikanischen Ländern scheint Marokko immer noch das sicherste zu sein.

Hier findet Ihr die ersten Teile meines neuen touristischen Reisebrerichts: Die zweite Reise in den Süden

Milliarden Kilowattstunden sauberer Strom werden jährlich vernichtet, weil politische Konzepte fehlen

Deutschland. Der 30. Juli war einer dieser Tage, die jedem Verfechter Erneuerbarer Energien eigentlich ein Lachen ins Gesicht zaubern müssten: Sonnenschein, ordentlich Wind, zudem ein Sonntag – da könnte Deutschland rechnerisch mal wieder fast komplett auf Ökostrom laufen.
Eigentlich… Tatsächlich ist Ärger der passende Gesichtsausdruck, denn am 30. Juli passierte,
was in jüngerer Zeit immer wieder vorkommt: Der Strom unflexibler konventioneller
Kraftwerke füllte das Stromnetz.
  …
„Für mich ist es klares politisches Versagen, dass für das Thema Produktionsüberhänge nicht einmal Ansätze einer Regelung in Sicht sind“, kritisiert Matthias Kynast. „Sektorkopplung
und Stromspeicher werden von CDU, SPD und FDP komplett verschlafen!“
Den gesamten Artikel lest bitte im Windbrief: wb89_net

„Die Energiewende muss verteidigt werden“ (Energieökonomin Prof. Claudia Kemfert)

Prof. Claudia Kemfert im Gespräch mit Benjamin von Brackel        Foto: Thomas Bruns

Die alte Energiewelt und ihre Mittelsmänner in der Politik blasen zum Angriff auf die Energiewende und versuchen, diese – auch mithilfe von Fake News – abzuwürgen oder gar in eine Energiewende der Großkonzerne umzuwandeln. Damit droht das einstige Bürgerprojekt seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. So sieht es Claudia Kemfert. Kaum jemand streitet auf so leidenschaftliche und polarisierende Weise für die Energiewende wie die Energieökonomin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Im Interview erklärt sie, wie sich Großinvestoren als Fake-Bürgerenergiegenossenschaften tarnen, weshalb Winfried Kretschmann rückwärtsgewandt denkt und warum eine Koalition aus Grünen und Merkels CDU nach der Bundestagswahl für den Klimaschutz die günstigste Konstellation wäre.

Energieökonomin Prof. Claudia Kemfert im Gespräch mit Benjamin von Brackel aus: Energiewende-Magazin der ElektrizitätsWerke Schönau

Weiter unter
https://www.ews-schoenau.de/energiewende-magazin/zur-sache/die-energiewende-muss-verteidigt-werden/

Bevölkerung wünscht Energiewende mit höchstem Vorrang

Wolf von Fabeck, Geschäftsführer des SFV, war Gastredner der Agenda21Senden.

– EMNID-Umfrage mit überraschendem Ergebnis

Seit 20 Jahren versucht die Stromwirtschaft die Energiewende zu stoppen, indem sie der Öffentlichkeit Angst vor hohen Strompreisen einjagt und Neid gegenüber den Betreibern von Wind- und Solaranlagen schürt. Die Medien haben weitgehend mitgespielt. Und wer die Darstellungen in den Medien verfolgt, der hörte kaum Gegenteiliges.

Aber stimmen die tausend empörten Schlagzeilen in den Medien mit der Sorge der Bevölkerung überein? Ist die Bevölkerung tatsächlich nicht mehr daran interessiert, weitere Anstrengungen in die Energiewende zu stecken?

Um das herauszufinden, hat der Solarenergie-Förderverein Deutschland eine EMNID-Umfrage in Auftrag gegeben mit dem provozierenden Text:

„Soll die Umstellung von Atomenergie, Kohle, Erdöl und Erdgas auf Solarenergie, Windkraft und Stromspeicher Ihrer Ansicht nach mit höchstem Vorrang vorangetrieben werden?“

Das Ergebnis:
70 Prozent der Bevölkerung wünschen höchsten Vorrang für die Energiewende! *)

Dieses Ergebnis lässt aufhorchen!

Es fragt sich, welche Parteien daraus im Wahljahr die Konsequenzen ziehen werden.

*) Selbst unter den bisherigen SPD-Wählern findet man mit 78% und unter den CDU-Wählern mit 71% eine sehr hohe Zustimmung für die vorrangige Beschleunigung der Energiewende.

Ablehnen tun im wesentlichen nur die AFD-Wähler mit einer Ablehnung von etwa 57%.
Im Bundesland Berlin gibt es mit 83% die höchste Zustimmung, gefolgt von NRW mit 76%.

Nur in den Bundesländern Sachsen und Thüringen ergibt sich mit 44% Ja und 46% Nein eine geringe Überzahl der ablehnenden Stimmen.

Und es lohnt sich doch – 8% Rendite mit der eigenen PV-Anlage

theo-plakatkopfZu einem Vortrag von Theo Stenkamp aus Bösensell lädt die Agenda21Senden ein:

8 % Rendite mit der eigenen Photovoltaik-Anlage

Unser Mitglied erläutert am Beispiel seiner eigenen Anlage in Bösensell die wichtigen Punkte:

  • Voraussetzungen für den Aufbau
  • gesamte Kosten
  • Fördermöglichkeiten
  • jährlicher Ertrag
  • Rendite
  • steuerliche Besonderheiten

Mittwoch, den 5. Oktober 2016, um 20 Uhr im Sendener Rathaus, Münsterstraße 30

Theos Kapitalanlage auf dem Hausdach bringt gute Rendite

Theos Kapitalanlage auf dem Hausdach bringt gute Rendite

Am Sonntag danach (9. Oktober) machen wir eine öffentliche Radtour nach Bösensell und zu zwei weiteren privaten Anlagen in Senden mit Ausklang in Senden.

Treffpunkt um 14 Uhr vor dem Sendener Rathaus

Hier das Plakat als Einladung für alle Sendener: theo-10-1

 

Eis sorgt für kuschelige Wärme

© PresseBox | Lothar Hafner ist begeistert: „Ich würde mich sofort wieder für den Eisspeicher entscheiden.“

© PresseBox | Lothar Hafner ist begeistert: „Ich würde mich sofort wieder für den Eisspeicher entscheiden.“

Heizen mit Eis? Was angesichts des Gegensatzes zwischen warm und kalt ziemlich paradox klingt, stellt mit der richtigen Technik eine umweltfreundliche Alternative zu bisher bekannten Heizsystemen dar. Familie Hafner aus Heiligenzimmern ist dank der Firma Sturm mit ihrer Eisspeicherheizung auf jeden Fall hochzufrieden – und das hat viele Gründe.

Weiterlesen auf der Sonnenseite von Bigi und Franz Alt. Quelle: Pressebox

POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion

  • Demnächst auch in Senden im

    Agenda-Kino

    .

    06.03.2016, Sonnenseite.com
    POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion
    Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Weiterlesen »