Archiv der Kategorie: Ökologie und Vegetationen

Umweltpreis für die Agenda21Senden – Lob für den AK Mobilität

Im Rahmen einer Feierstunde im DRK-Heim wurden am 20.12.2017 die Gewinner des Sendener Umweltpreises bekanntgegeben.

Den Umweltpreis der Gemeinde Senden nahmen fünf Sendener Bürger und Vereine entgegen.                      Foto: hha

Anerkennung – Vorbilder-der-Gemeinde

Senden – Mit dem Umweltpreis der Gemeinde Senden ausgezeichnet wurden nun fünf Bürger und heimische Vereine. Gemeinde und Sparkasse Westmünsterland würdigen damit das Engagement für Naturschutz und Nachhaltigkeit. (WN, 22.12.2017, von Hannah Harhues)

Den Bericht von Hannah Harhues lest hier in den WN.

Die Urkunde des Bürgermeisters Sebastian Täger.

Große Elektroautoschau vor der Sendener Steverhalle am 20. September. Weitere Fotos hier.

Der Begleitbrief der Sparkasse.

Schöne Bäume am Kanal in Senden sind offenbar bedroht

Eine unendliche Geschichte ist die Problematik mit Bäumen am Kanal. Wer weiß Bescheid, wer ist zuständig, warum müssen schöne, große Bäume fallen, die gesund aussehen, Tieren Lebensraum und Nahrung bieten und der Luft gut tun?

Für den Kanal ist das Wasser- und Schifffahrtsamt als Bundesbehörde zuständig. Wie kooperiert die Gemeinde? Welche Anliegen hat diese selbst, welche Einflussmöglichkeiten nutzt sie?

Um Antworten in Textform für unser blog und unsere Facebook-Seite bitten wir Herrn Erwin Oberhaus, den Mann fürs Grün in Senden.

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26 Min. später kam von der Gemeinde (Erwin Oberhaus) folgende Antwort:

Wir weisen bei jedem Gespräch mit dem Wasser-und Schifffahrtsamt über Baumpflegemaßnahmen auf den Erhalt und eine frühzeitige Information an die Gemeinde und über die Presse, hin.

Anbei die Stellungnahme des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt zu den Bäumen am Dortmund-Ems-Kanal. Nach nochmaliger Nachfrage sind zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Fällungen geplant.

“ … der Baum (vermutlich Bild 1, erg. durch bli) hatte bereits bei der Kontrolle am 31.07.2017 keine Blätter mehr und war bereits absterbend. Dies lässt auf eine Erkrankung des Stock- und Wurzelbereiches schließen. Hierdurch kann der Baum sehr schnell an Standfestigkeit verlieren. Der Baumkontrolleur protokollierte zusätzlich eine große Rindenverletzung zur Wasserseite am Stammfuß, welche nach erfolgter Sondierung des Wurzel- und Stockbereiches eine deutliche Wurzel- und Stockfäule aufwies. Die Standfestigkeit dieses Baumes war daher nicht mehr gewährleistet und eine Fällung zur Wahrung der Verkehrssicherheit unvermeidbar.“

Es wurde der Gemeinde … „mitgeteilt, dass es sich bei den Markierungen um Bäume mit Totholz handelt, welche eine Gefahr für die Benutzer des Betriebsweges darstellen. Dabei ist mir der zu fällende Baum in der Liste nicht aufgefallen.

Ich habe hier im Haus und auch bei unserem Dienstleister, dem Bundesforst, noch einmal daran erinnert, dass Arbeiten an Bäumen –  wenn möglich rechtzeitig und zur Not auch kurzfristig – bei Ihrer Gemeinde angezeigt werden, damit Sie der Bevölkerung antworten können, wenn diese Fragen hat.“

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine

wsv.bund.de

 

Unser Mitglied im AK Vegetationen, Dr. Ralf Hömberg, nahm dazu wie folgt Stellung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der besagte Baum hatte bei der fachlichen Besichtigung am 31.07.2017 also keine Blätter mehr?!

Dieses Foto des besagten Baumes zeigt, er hatte am 31.07.2017 aber noch Blätter und befand sich in seiner ganzen Pracht an seinem jahrzehntelangen Standort:

Es bleibt also unverständlich, zumal auch die frischen Schnittflächen keine Stockfäule aufweisen.

Ich plädiere dafür, diesen Fall mal sehr genau in den Blick zu nehmen – das Geschriebene ist m. E.  nicht nachvollziehbar.

MfG

Dr. R. Hömberg  (für die Agenda21Senden)

 

Fazit: Bessere Kommunikation ist wichtig, Kontrolle ist nötig.

Alle sollten genauer hinsehen und in lebendigem Kontakt bleiben.

Gemeinwohl ist ein schwieriger Prozess!

Zwei interessante Beiträge, auch zur Möglichkeit zu klagen, gefunden von Ralf Hömberg, sind hier zu lesen:

Westernkappeln u. Kanalbäume in Senden