Grundeinkommen ja – aber nicht bedingungslos

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Wolfgang Kessler, Chefredakteur von Publik Forum

Das von Wolfgang Kessler in Publik Forum vorgestellte Modell ist ein sozial gerechtes Grundeinkommen. „Diese Form des Grundeinkomens legt den Grundstein dafür, dass die Menschen ihre Zukunft selbstbestimmter und kreativer als heute gestalten können.“

Nicht gerecht findet Wolfgang Kessler, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen einem Reichen und einem Armen gleichermaßen 1000 Euro oder mehr zukommen lässt.

Sein Modell ist einfach und bezahlbar, es ist Teil einer Steuerreform. Wer kein anderes Einkommen hat, erhält ein monatliches Grundeinkommen vom Finanzamt.

„Ein gutes Leben ist möglich
Der Mensch im Mittelpunkt der Wirtschaft: Plädoyer für ein Grundeinkommen, das gerecht, befreiend und realistisch ist.“

In diesem Artikel erläutert Kessler sein Modell  in Nummer 8 vom 27. April 2018. Hier kann man das Heft bestellen. Oder es sich bei mir ausleihen.

Ein Gedanke zu „Grundeinkommen ja – aber nicht bedingungslos

  1. Joachim F. Gogoll

    Das bedingungslose Grundeinkommen weist erhebliche Schwächen und Nachteile auf, vor allen Dingen bei der Finanzierung, auf die ich bei meinen Vorträgen immer wieder hinweise. Kesslers Vorschlag eines Grundeinkommens, das aber davon abhängt, dass man selbst keine Arbeit hat, ist zur Zeit eins von über 60 Vorschlägen für Grundeinkommen. Kesslers Modell hat den Vorteil, wie andere ähnlichen Vorschläge, dass es von einer Arbeitslosigkeit des Empfängers abhängig gemacht werden soll. Andere Vorschläge gehen ebenfalls in die gleiche Richtung. Im August 2017 hatte ich einen Artikel veröffentlicht, der darauf abzielte, dass Hartz 4 Empfängern eine Arbeit im Gemeinwohlbereich angeboten werden sollte, die dann mit einem Stundensatz von 14 € vergütet werden sollte. Meine Absicht ist es, den Arbeitsanreiz zu steigern und gleichzeitig einen genügend großen Abstand nach oben zu Hartz 4 Leistungen zu erreichen. Arbeit muss sich wieder lohnen. Gleichzeitig sollten die 14 € der allgemein gültige Mindestlohn in Deutschland werden.

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