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Wirtschaftsseminar zu neuen Seidenstraße am 19. Juni 2019

Plakat: MilKa

Chinas Weg zur Macht ist ein anderer. Nicht das Militär betreibt den Imperialismus, sondern die Wirtschaft. Von vielen unbemerkt ist der Einfluss von China nicht nur in Afrika groß geworden, nein, auch in Europa und Deutschland. Handeln und Kaufen ist die Devise, schleichend wird die Macht immer größer. Über den Machtzuwachs durch die neue Seidenstraße spricht Joachim Gogoll am 19. Juni ab 19.30 in den Räumen der KuKiS, Grüner Grund 5.

Die EU – heute und morgen – eine andere EU ist möglich und nötig. Wählen gehen ist gut, dranbleiben und kontrollieren ist besser!

In seinem Klartext erläutert Joachim F. Gogoll, wie er sich die EU der Zukunft idealerweise vorstellt. Natürlich sollte jeder zur Wahl gehen und eine demokratische Partei wählen, die ein gestärktes, erneuertes Europa schaffen will. Was Menschen in Europa von der EU wollen, sollten sie aber immer wieder von den Volksvertretern einfordern. Die Veränderung muss von der Basis kommen, damit sie auch von der Basis, vom Volk akzeptiert wird. Also wählen gehen und dran bleiben! Lest selbst:

EU ist nicht alles, aber ohne EU ist vieles nichts.

Senden. Lassen wir die EU einfach untergehen? Dieser Frage geht der Wirtschaftsexperte Joachim F. Gogoll im Rahmen des kleinen Wirtschaftsseminars der Agenda21 Senden am Mittwoch, den 15. Mai nach. Ab 19.30 referiert er in in den Räumen der KuKiS (alte Friedenskapelle, Grüner Grund 5) zum Thema “EU ist nicht alles, aber ohne EU ist vieles nichts!” Er will deutlich machen, dass man auf jeden Fall zur Wahl gehen sollte und eine der Parteien wählen sollte, die hinter einer demokratisch verwalteten EU stehen. Im Streit um die Vormacht der drei großen Wirtschaftsblöcke USA, China und Russland ist eine geschlossene EU als politische Größe von entscheidender Bedeutung.

Hat die EU ausgedient oder wird sie neu aufgestellt

Vieles hängt vom Wahlausgang ab. Deshalb werben die demokratischen Parteien, bei der Europawahl zur Urne zu gehen. Auch die Agenda21Senden und Attac-COE fordern zu einer die EU stabilisierenden Wahl auf.

Warum das so wichtig ist, wird Joachim F. Gogoll aus Nottuln bei seinem nächsten Vortrag im Rahmen unseres Sendener Wirtschaftsseminars erläutern. Der diplomierte Volks- und Betriebswirt, der auch bei der Agenda-Gruppe in Senden mitarbeitet, möchte in seinem Referat am 15. Mai deutlich machen, warum eine demokratisch gestärkte EU für das europäische Gemeinwohl im Rahmen der veränderten weltpolitischen Lage vorteilhaft ist.

Spanien und Portugal – früher Imperien! Und heute?

Spanien, Portugal und die EU: eine Geschichte des Vertrauens und Misstrauens

Die Finanzkrise traf die iberische Halbinsel ab 2008 mit voller Wucht. Aus dem Europaenthusiasmus der 1980er-Jahre wurde Euroskeptizismus.

Die Wirtschaftskrise schmälerte die Hoffnungen der jungen Generation. Beamte, Produzenten und Händler hatten mit den Auswirkungen der Austeritätspolitik zu kämpfen. Immobilienspekulation und Kreditvergaben waren unter anderem der Auslöser für die Krise. Seit dem Jahr 2000 wurden jährlich 700.000 Eigenheime gebaut, viele Haushalte waren durch Risikokredite stark verschuldet. In Portugal wurde die nationale Währung Escudo bei der Umstellung auf den Euro stark aufgewertet, was portugiesische Produkte preislich weniger konkurrenzfähig werden ließ. Das BIP blieb konstant, die Zinsen stiegen und bald war ein Defizit der Handelsbilanz zu erkennen, die die staatliche und private Schuldenlast steigen ließ.

Die EU wurde in der Folge eher zum Sündenbock als zur schützenden Hand gegen sozio-ökonomische Schwierigkeiten. In Portugal verursachte die wirtschaftliche Krise eine Veränderung der Außen- und Europapolitik. Auch wenn keine Partei die Mitgliedschaft in Frage stellt, wird die Anpassung an die europäischen Erwartungen nicht selten als Einschränkung gesehen.

Hier den ganzen Artikel lesen.

Eine Fülle von Weltkulturerbe-Stätten zeugen von der Hochkultur der alten Seefahrer-Staaten. Diese glorreiche Geschichte wird gepflegt und für Touristen hoch gehalten. Der schlechte Zustand von Nebenstraßen und öffentlichen Gebäuden, die nicht als Welterbe gefördert werden, lässt erahnen, dass es den beiden Staaten wirtschaftlich nicht besonders gut geht.

Einen Einblick in die Kultur und den vergangenen Prunk dieser beiden Staaten kann unser kleiner Reisebericht geben:

Brexit: England ade, Scheiden tut weh – Wirtschaftsseminar am 20. März

Das kleine Wirtschaftsseminar für Jedermann (und -frau) der Agenda21Senden findet am 20. März ab 19.30 Uhr wieder in den Räumen der KuKiS, Grüner Grund 5, statt. Joachim F. Gogoll, überzeugter Europäer und Experte für alternative Wirtschaftsformen (Betriebs- und Volkswirt, Mitglied der sog. Memorandum-Gruppe) spricht zum Thema: “Nun geht doch endlich! – Der Brexit und die Folgen für Europa.” Sachfragen werden geklärt und Lösungen diskutiert.

Wirtschaftsseminar über Gemeinwohl-Ökonomie am 16. Januar 2019

Das kleine Wirtschaftsseminar der Agenda21Senden findet wieder am Mittwoch, den 16. Januar ab 19.30 Uhr bei KuKiS in der alten Friedenskapelle, Grüner Grund 5, statt. Der Volks- und Betriebswirt Joachim F. Gogoll wird eine Einführung in die Gemeinwohl-Ökonomie geben und anschließend das Für und Wider diskutieren. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

WmK 01-2019