Landesweite Friedens-Demonstration in Dülmen am 7. Mai gegen das Manöver Defender 2021

Dülmener Zeitung vom 3. Mai 2021

INFORMATIONEN DER FI NOTTULN

Liebe Freundinnen und Freunde,

am Freitag demonstrieren wir in Dülmen gegen das US-Waffenlager und gegen das Großmanöver mit 20.000 US-Soldaten (Defender 21), die üben, Waffen und Fahrzeuge möglichst schnell Richtung Russland zu bringen.

Wir setzen auf eine neue Entspannungspolitik. Seid Ihr mit dabei?   Alles steht in der PM unten.

Mit freundlichem Gruß

Robert Hülsbusch

Immer wieder nehmen auch Mitglieder anderer Friedensgruppen an den Demonstrationen und den wöchentlich stattfindenden Freitagsmahnwachen am US-Waffenlager Dülmen teil.

Landesweite Friedens-Demonstration der Friedensfreunde

Friedensgruppen aus NRW, aus dem Kreis Coesfeld, aus Nottuln und Havixbeck fordern ein Ende der militärischen Eskalation zwischen Ost und West.

Auch die FI Nottuln und Friedenskreis Havixbeck beteiligen sich an dieser Aktion.

„Ukraine Konflikt deeskalieren – Defender 2021 stoppen!“ Mit diesem Motto rufen landesweit Friedensorganisationen zu einer Demonstration am Freitag, den 7. Mai in Dülmen auf.  Mit dabei auch die Friedensinitiative Nottuln (FI) und der Friedenskreis Havixbeck (FK).  Der Auftakt der Demonstration findet um 14.45 Uhr am Charleville-Mezieres-Platz in Dülmen statt. Dort wird Joachim Schramm als Landesgeschäftsführer der DFG-VK die Demonstranten begrüßen. Nach einer kurzen Kundgebung gehen die Demonstranten zum US-Waffenlager Tower Barracks. Dort findet eine Kundgebung statt sowie eine halbstündige Blockade des Waffendepots der Amerikaner.

Die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), Landesverband NRW, rechnet als Veranstalterin mit bis zu 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Demonstration wendet sich gegen eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen Ost und West, gegen die zu Ende gehenden russischen Manöver an der ukrainischen Grenze genauso wie gegen das zurzeit stattfindende Manöver der US-Streitkäfte in Deutschland mit dem Namen „Defender 21“ – ein Großmanöver, das den schnellen Transport schwerer Waffen aus den USA nach Europa und quer durch Europa mit eingebetteten sieben Gefechtsübungen dient –  mit dem diesjährigen Schwerpunkt in Südosteuropa bis zur Grenze mit der Ukraine.  Wie 2020 werden 20.000 US-Soldaten über den Atlantik verlegt, die mit 10.000 weiteren NATO-Soldaten im Manövergebiet den Einsatz schwerer Waffen üben, berichtet Dr. Michael Stiels-Glenn von den Dülmener Friedensfreunden. Auch die Bundeswehr sei beteiligt, aus Deutschland würden hier stationierte US-Truppen nach Osten verlegt. In NRW ist auch das US-Waffendepot Dülmen beteiligt. Robert Hülsbusch (FI): „Wir wenden uns entschieden gegen eine zunehmende Aufrüstung und gegen eine Politik, die internationale Spannungen erhöht und Krieg einkalkuliert. Wir wollen auf keinen Fall, dass – wie der US-Außenminister vor kurzem es sagte – in Europa Soldaten kämpfen und siegen.“  Das würde die Zerstörung Mitteleuropas bedeuten.  In ihrem Aufruf zur Demonstration fordern die Friedensgruppen den sofortigen Stopp des „Defender“-Manövers und den Ausstieg Deutschlands an der Manöverbeteiligung.  Gefordert werden eine Erneuerung der vertragsbasierten Rüstungskontrolle und Entspannungspolitik in Europa und die Bildung eines gesamteuropäischen Sicherheitssystems unter Einschluss Russlands.

Die Demonstration wird absolut unter Beachtung der Corona-Bedingungen durchgeführt. Die Veranstalter haben dazu umfangreiche Gespräche mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt und mit der Polizei geführt und Vereinbarungen getroffen. Pflicht ist während der ganzen Zeit für die Demonstranten das Tragen einer Maske und das Einhalten der üblichen Mindestabstände.  Darauf werden die Organisatoren peinlich genau achten.

Mit freundlichem Gruß

Robert Hülsbusch

 

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