Mehrgenerationenhaus in Senden – zukunftsfähiges soziales und nachhaltiges Wohnen

In Senden gibt es eine Initiative zum Bau eines Mehrgenerationenhauses. Als Mehrgenerationenhaus bezeichnet man ein Haus, das generationenübergreifend als Wohnraum genutzt wird. Das Wohnen im Mehrgenerationenhaus ist als langfristig angelegte Lebensform für das freiwillige Zusammenleben mehrerer unabhängiger und verschieden alter Personen in einem Haus zu sehen. Es handelt sich dabei um mehrere separate Wohneinheiten. Allgemeine Räume wie Schwimmbad, Sauna, Hobbyräume, Atelier, Gästezimmer und Gartenflächen werden dabei nach vereinbarten Regeln gemeinsam genutzt. Eine ggf. für Gäste frei gehaltene Wohnung kann für private Treffen oder Versammlungen nach Absprache genutzt werden. Mehrgenerationenhäuser bieten somit offene Treffpunkte, an denen sich Angehörige verschiedener Generationen begegnen, austauschen und sich gegenseitig unterstützen können.
Ein solches Mehrgenerationenhaus sollte von Anfang an von einer Initiativgruppe zusammen mit einem Architekten, einem Investor und einem Bauträger geplant werden. Der erste Schritt ist das Finden einer Kerngruppe, die das Projekt auf den Weg bringt.
In Senden gibt es am Huxburgweg derzeit Grundstücke, die für ein Mehrgenerationehaus geeignet sind. Die Kerngruppe muss durch Werbung zunächst Mitstreiter suchen und mit der Gemeindeverwaltung Kontakt aufnehmen. Die Sendener Parteien im Gemeinderat sind der Idee gegenüber offen, wenn die Gruppe für die Umsetzung geeignet erscheint.
Ein gut funktionierendes Mehrgenerationenhaus befindet sich in Mecklenbeck am Elisabeth-Hürten-Weg 3. Eine Einladung zu einem Treffen dort gibt es bereits, so dass sich Interessenten dort am kommenden Dienstag (25. Oktober) ab 17.30 Uhr informieren können und bei entsprechender Begeisterung die Bildung einer Kerngruppe beschließen könnten. Interessierte aus Senden treffen sich am Dienstag um 17 Uhr am Busbahnhof, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Eine verbindliche Anmeldung ist nötig. Die Zahl der Teilnehmenden für die Besichtigung in Münster ist auf 15 Personen begrenzt. Interessierte melden sich bei Martina Mertin unter 01?76?/?60?32?80?29 telefonisch oder per WhatsApp bzw. SignalApp. Auch Interessenten an dieser Wohnform, die nicht mit zur Besichtigung nach Münster fahren können, werden gebeten, sich bei Martina Mertin zu melden.
Das Foto zeigt ein von Theo Stenkamp gebautes Modell des Mehrgenerationenhauses.

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