Protokoll des Treffens der BI für Demokratie und Vielfalt vom 23.4.25

  BI-Protokoll v. 23.04.25

Anwesend: Bernd, Doris, Hans, Matthias, Robert, Thomas, Christel
Planung des Demokratie-Picknicks am 15.06. v. 13h-17h:
– Slogan: Ein Fest für Demokratie und Vielfalt – ein Plakat soll es zur Werbung geben (Laura anfragen, in DIN-A-4 über Rathaus kopieren, Ende Mai-Anfang Juni aufhängen)
– ⁠Ort: angedacht Bürgerpark hinterm Pfarrhaus – inzwischen realistischer Kanalterrasse
– ⁠Charakter: ALLE sind eingeladen und willkommen/jede:r bringt Tisch,Stuhl, …. und eigene Verpflegung mit – evtl mit Tauschmöglichkeiten der Leckereien untereinander; BI stellt Tische und Bänke bereit und bietet ein Kuchenbuffet mit Kaffee und Wasser an – Kuchen 2,50€, Kaffee 1€, Wasser ?;
– ⁠das Buffet wird organisiert und durchgeführt vom Karnevalsverein; der Erlös wird zu gleichen Teilen zwischen BI und Karnevalsverein geteilt;
– ⁠Musik für Hintergrund ist angedacht: Toni hat schon zugesagt, wenn ein 2. Musiker dazukommt – evtl die Scholz-Brüder oder Manni Kehr aus MS / gemeinsames Singen von vorher festgelegten Liedern ist gewünscht;
– ⁠Anfrage an die ortsansässigen Parteien für ein 3minütiges Statement zum Thema: Was können wir für den Erhalt und die Stärkung der Demokratie tun? / freie Rede von Gästen zu diesem Thema wird ermöglicht;
– ⁠Text z. Veranstaltung für Netzwerk und Presse wird vorbereitet – über den Gruppenchat wird dann die „Absegnung“ dieses Textes laufen/dann schnellstmöglich ans Netzwerk und Ende Mai-Anfang Juni an die Presse
– ⁠BI-Stand am Tag selber mit Material und Banner;
– ⁠Anfrage an Radio Kiepenkerl zwecks Moderation der Veranstaltung und auch Werbung läuft;
– ⁠weitere mögliche Anforderungen: öffentliche Toilette, Bühne, Pavillons, Stromkabel, Deko, Bannergestaltung mit dem Slogan, ….. sind im Fokus und werden bei Bedarf umgesetzt;
– ⁠Verantwortlichkeiten:
Textvorlage für Netzwerk/Presse & Anfrage an Parteien: Bernd &Matthias;
Ordnungsamt: Christel;
Musiker: Bernd, Thomas;
Plakat: Bernd, Laura;
Kuchenbuffet +: Robert;
Bannergestaltung mit Slogan: Christel;
BI-Infostand: Matthias, Bernd, Christel;
Nächstes Treffen am 28.05./19h/ ev. Kirche
Bis dahin – frohes Schaffen und eine gute Zeit

gez. Christel 🙋‍♀

Treffen der BI Demokratie und Vielfalt am 23. Mai 2025

Bürgerinitiative trifft sich planmäßig

SENDEN. Die Bürgerinitiative „Senden bleibt bunt – Für Demokratie und Vielfalt“ trifft sich wie jeden vierten Mittwoch des Monats auch heute um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Friedenskirche Senden an der Steverstraße. Mitbürger, die „parteiübergreifende Signale für unsere offene, auf demokratischen Grundwerte gründende Gesellschaft setzen möchten“, sind laut Ankündigung der Initiative eingeladen.

Protokoll der Agenda-Sitzung am 9. April 2025

  Protokoll vom 8.4.25:

Anwesend: Andreas, Bernd, Joachim und Sven

1. Die beiden blau-weißen Leihräder sind fertig und die Schlösser funktionieren. Sven und Andreas kümmern sich um die Funktion der Chains-Software und richten diese so ein, dass Nutzer sie anwenderfreundlich bedienen können. Die beiden Räder kopmmen dann an die vorhandenen Haltestell am Bösenseller Bahnhof.

2. Unter dem internen Arbeitstitel „Joachim erklärt die Welt“ soll das kleine Wirtschaftsseminar in der Friedenskapelle fortgesetzt werden. Die Reihe könnte dann etwa unter der Überschrift „Zeitenwende – Wirtschaft, was nun?“ beworben werden. Auf anregung von Karina könnte das erste Thema lauten. „Kanonen statt Butter!“ Wegen der aktuellen Lage in Deutschland sollte der erste Vortrag noch vor den Sommerferien im Mai stattfinden. Vorgeschlagen wurde der 14. Mai, das ist aber der nächste reguläre Termin der Agenda-Gruppe, der wurde schon beim Inder gebucht.

gez. Bernd

 

Treffen der Agenda-Gruppe am 9. April

  Schon wieder ist der zweite Mittwoch im Monat und die Agenda-Gruppe trifft sich bei Zeus am Kirchplatz (geschlossen, daher beim Inder, Münsterstraße 20), wie immer ab 18.30 Uhr. Wir sprechen über die Fahrrad-Ausleihe des Leihrades und über die geplante Vortragsserie von Joachim über Wirtschaftsfragen. Es geht um Schuldenbremse und die berüchtigte schwarze Null.

Besuch der Münsteraner „Teppichsiedlung“ aus den 60ern

WN: Rundgang durch eine einzigartige Architektur-Siedlung   (1960er Jahre)

Münster-Angelmodde –„Teppichsiedlung“ von Markus Lütkemeyer, Freitag, 6.12.2024 (WN)

Die Teppichsiedlung an der Schlesienstraße in Angelmodde-West ist ein Architektur-Kleinod, das nicht jeder kennt. Dabei ist das Wohngebiet ein Gesamtkunstwerk aus den 1960er Jahren – einige Ideen sind heute wieder sehr modern.

In der Architekturwelt der 1960er Jahre waren sogenannte Teppichsiedlungen die neuste Mode. Sie wurden so genannt, weil die labyrinthischen Hofhausstrukturen aus der Luft wie ein Muster aussehen. Berühmte Teppichsiedlungen gibt es in Puchenau oder Kopenhagen.

In Norddeutschland einzigartig ist die Teppichsiedlung in Münster-Angelmodde. Das ungewöhnliche Wohnquartier westlich des Albersloher Wegs wird in der Fachliteratur in einem Atemzug mit dem Olympiadorf in München oder der Karlsruher Nordweststadt genannt. Die Architekten waren Max von Hausen und Ortwin Rave. In diesem Artikel schildern wir einige Hintergründe – und zeigen noch einmal alle Fotos. (Fotos: Markus Lütkemeyer)

Drei Dinge an diesem Garten sind außergewöhnlich: Der Gartenhof ist nicht einsehbar, die gleichen Bodenplatten werden ebenfalls im Wohnzimmer verwendet und die Skulptur besteteht aus Betonfertigteilen.     

Introvertiertes Wohnen – und moderne Ideen

Sogar die „Vorgärten“ stehen an der Schlesienstraße unter Denkmalschutz. Das hat mit einer besonderen Eigentumskonstruktion zu tun: Die Garagenhöfe, Fußwege und kleinen Wege gehören nicht den Hauseigentümern an sich, sondern der Siedlungsgemeinschaft. Entsprechend einheitlich wurden sie gestaltet. Denkmalschützer schwärmen von einem Gesamtkunstwerk.

Alle Häuser haben eines gemeinsam: Es sind Hofhäuser. Sie sind um ein zentrales Atrium arrangiert, dieser Garten ist von außen nicht einsehbar. Es gibt sogar ein Haus an der Schlesienstraße, das diese Idee auf die Spitze treibt: Es hat gar kein Fenster nach außen. In Norddeutschland einzigartig ist die Teppichsiedlung in Münster-Angelmodde. Das ungewöhnliche Wohnquartier westlich des Albersloher Wegs wird in der Fachliteratur in einem Atemzug mit dem Olympiadorf in München oder der Karlsruher Nordweststadt genannt. Die Architekten waren Max von Hausen und Ortwin Rave. In diesem Artikel schildern wir einige Hintergründe – und zeigen noch einmal alle Fotos.

So sieht es in den Häusern aus

Unsere Fotostrecke bietet einen seltenen Einblick in das Architekturjuwel. Demnächst sollen die Außenanlagen der Siedlung in ihren Originalzustand zurückversetzt werden. Im Zuge dessen gab es die exklusive Möglichkeit, ein Haus zu besuchen, das innen wie außen noch den Ideen seiner Erbauer gewidmet ist.

Damals ging es den Planern darum, flächensparsam zu bauen. Die Siedlung an der Schlesienstraße ist so gestaltet, dass sie zumindest autoarm ist. Auch das soziale Miteinander spielte eine Rolle. Bis heute gibt es gemeinsame Straßenfeste. Heute würde man vielleicht von einem „urban village“ sprechen.

Dieser Ansatz ist heute wieder sehr modern: Wenn zum Beispiel auf dem Westfalen-Areal an der Heidestraße in einigen Jahren ein neues Wohngebiet entsteht, setzen die Planer zwar nicht auf verschachtelte Bungalows. Doch auch sie müssen mit dem Platz haushalten und das Quartier soll autoarm gestaltet werden. Vorgesehen sind eine Quartiersgarage und Räume für das nachbarschaftliche Miteinander.

Kunst am Bau in den 1960ern.

 

 

Agenda-Gruppe trifft sich am 12. März 2025

Die Gruppe Agenda21Senden trifft sich planmäßig am Mittwoch, den 12. März, ab 18.30 Uhr im Restaurant „Zeus“ an der Laurentiuskirche. Klima- und Umweltschutzthemen stehen wie immer auf der Tagesordnung. Konkret geht es um das Thema, wie man sich in Senden an Windrad-Projekten beteiligen kann. Außerdem steht noch einmal die Aufstellung der Sendener Leihräder am Bahnhof-Bösensell auf dem Programm. Der Termin ist wie immer öffentlich. www.agenda21senden.de

Kundgebung für Demokratie und Vielfalt am 16. Februar 2025

 

Etwa 200 Leute.

Begrüßung

Viel Musik: Anne (Querflöte), Inka (Gesang), Manni (Gitarre und Gesang, Antonio (Keyboard), Marita (Blockflöte).

„Demokratie braucht das Engagement der Bürgerinnen und Bürger um zu überleben“ Liebe Freundinnen und Freunde der Demokratie, das Wort „überleben“ könnte vom einen oder anderen als Übertreibung empfunden werden. Aber spätestens seit vergangener Woche wissen wir es glasklar: Eine der ältesten Demokratien diese Welt, auf die Millionen stolz waren, geht gerade kaputt. Vielleicht konnten wir es uns für unser Land bisher nicht so klar vorstellen, aber uns kann leider ein ähnliches Schicksal in Kürze ereilen. Allerdings nur dann, wenn wir, die Mitte unserer Gesellschaft, weiter passive Zuschauer der Politik bleiben. Unser öffentliches Engagement in der Nachbarschaft, in Parteien, Vereinen und Initiativen, unser Eintreten für unsere Werte, unsere demokratischen Institutionen, eine unabhängige Presse und Medienlandschaft müssen überall deutlicher spürbar werden. Ich glaube, wir sind uns alle einig: Unsere Demokratie ist reparaturbedürftig. Aber es ist meine persönliche Überzeugung, dass ohne unser Aufwachen, unser Aufstehen, und unser Engagement mit Zivilcourage, dem Miteinander diskutieren und Konsens suchen, wir unsere demokratische Kultur nicht werden bewahren können. Und lassen Sie mich es ganz klar sagen: Es reicht nicht, die Demokratie in den eigenen 4 Wänden zu Hause mit gutem Willen retten zu wollen. Nein, wir müssen raus, raus in den öffentlichen Raum, in einer Miteinander des Austausch der Meinungen und Überzeugungen, um reale Veränderungen ins Auge fassen zu können. Dazu braucht es unsere Ehrlichkeit, es braucht unseren Mut, unsere Entschlossenheit und unsere Gemeinsamkeit. So werden wir das Überleben unserer Demokratie sichern. (Dr. Hans Meckling)

Die resiliente Demokratie braucht kein Feindbild, aber einen starken Sinn für das, was Menschen miteinander verbindet und zusammenhält.
Vor Jahrzehnten hat mir mal eine junge Frau gesagt: Leute aus verschiedenen Parteien müssten sich doch eigentlich spinnefeind sein. Das ging mir bis heute nicht aus dem Kopf. Vor ein paar Tagen haben wir von einem bekannten Politiker gehört, als er sich an einen Schulkameraden erinnerte: Wir haben uns den ganzen Tag gefetzt. Aber am Ende war das mein bester Kumpel. Zwei gegensätzliche Meinungen! Mein Fazit heute: Demokratie braucht den Diskurs, aber man sollte nie aufhören, miteinander zu reden und zusammen ein Bier zu trinken.

… für ihre Zukunft.

WN am 14.2.25: Bürgerinitiative ruft zur Demokratie-Aktion auf

Engagement für ein weltoffenes Miteinander (WN)

SENDEN. akrü Ein starkes Zeichen für Demokratie und Vielfalt setzen – dazu ruft die Bürgerinitiative „Demokratie und Vielfalt“ am kommenden Sonntag (16. Februar) um 15.30 Uhr am Laurentiusbrunnen an der Herrenstraße auf.

In einer offenen und lebendigen Atmosphäre sollen gemeinsames Singen, Musizieren und das Verlesen von Texten die Bedeutung demokratischer Werte betonen.

Unter dem Motto „Senden bleibt bunt – gemeinsam für Demokratie“ sind alle eingeladen, die sich für ein weltoffenes und vielfältiges Miteinander einsetzen möchten.

Politische Vertreter aus Senden unterstützen die Aktion, verzichten jedoch bewusst auf Wahlkampfreden – im Vordergrund steht das gemeinsame Engagement für die Demokratie. Die Veranstaltung bietet eine lockere und positive Gelegenheit, sich aktiv für demokratische Grundwerte einzusetzen und dabei mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen.

Es soll ein Nachmittag voller Musik, Gemeinschaft und einem klaren Bekenntnis zu einer vielfältigen Gesellschaft werden – alle, die dabei sein möchten, sind willkommen, betonen die Organisatoren.