Wildblumensamen der Agenda-Gruppen – Einsatz für den Erhalt der Artenvielfalt

Mo., 04.05.2015

Artenvielfalt kann auch am Straßenrand Raum gelassen werden. Foto: di, WN

Senden – Senden soll aufblühen. Die Agenda-Gruppe macht sich stark für mehr Wildwuchs. Um dieses Ziel zu erreichen, folgt auf den Appell das Angebot, Blumensamen bereit zu stellen.

Die Agenda 21-Gruppe hat es auf ihrem jüngsten Treffen begrüßt, dass auch in Senden der Ökologie mehr Raum eingeräumt werden soll. So sind bei der Gemeinde das Anlegen von Wildblumenwiesen, die Verkleinerung von kurz geschorenen Rasenflächen, die Reduktion von Zierblumenrabatten und weniger Mähen und Mulchen im Gespräch.

Um die Artenvielfalt zu erhalten, ist es notwendig, wo immer möglich, für mehr Wildblumen, mehr Wildwuchs, mehr Naturgärten, besseren Schutz der letzten Rückzugsräume – Wegeseitenstreifen – Raine, Säume und Blühstreifen zu sorgen. Sonst verlieren viele Vogel- und Insektenarten ihre Futtergrundlage und der Artenschwund schreitet weiter fort, betont die Gruppe in einer Pressemitteilung.

Viele Wildbienenarten seien in NRW bereits ausgestorben, Schmetterlinge werden zu Raritäten und Hummeln verhungern mangels Blütenangeboten.

Die Insektenmasse im Luftraum, die Nahrung für Mauersegler, Schwalben, Fliegenschnäpper, Fasanenküken und viele andere Arten, hat inzwischen bereits um dramatische 75 Prozent abgenommen.

Deshalb regen die Mitglieder der Agenda-Gruppe an, in Senden ebenfalls eine Wildblumenaktion zu starten.

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