Kreisweite Klimaschutzwoche im Herbst 2017 vom 14. bis 24. September

Die Agenda21Senden ist mit einem Elektromobilitätsprogramm dabei.

Zahlreiche Maßnahmen zum Klimaschutz wurden in der Vergangenheit bereits im Kreis Coesfeld ergriffen und umgesetzt. Ein wichtiges Thema ist dabei die Öffentlichkeitsarbeit, die dazu beitragen kann, in der Bevölkerung einen Bewusstseinswandel herbeizuführen und für Themen des Klimaschutzes zu sensibilisieren. Daher plant der Kreis Coesfeld zusammen mit allen kreisanhängigen Kommunen im Herbst 2017 vom 14. bis 24. September die gemeinsame Durchführung einer kreisweiten Klimaschutzwoche.

Worum geht’s?

Während der Klimaschutzwoche vom 14.-24.September 2017 finden im gesamten Kreisgebiet viele Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität und Energieeffizienz statt. Dabei bieten nicht nur der Kreis Coesfeld sowie alle Städte und Gemeinden Aktionen und Veranstaltungen an, sondern auch private Akteure, Institutionen, Unternehmen sowie Vereine und Verbände. Von Rosendahl bis Olfen haben die Anbieter tolle Veranstaltungen auf die Beine gestellt und präsentieren unter dem Motto „Klimaschutz – geht uns alle an“ beispielsweise Mobilitätstage, Kochkurse, Exkursionen oder Radtouren.

Veranstaltungen

Hier gehts zum Veranstaltungsprogramm.

Das vollständige Programm für Senden findet Ihr hier.

Die Agenda21Senden ist Veranstalter der Auto- und Ladepräsentation:

Ein Beitrag zur Energiewende – E-Mobilität als alternative Mobilität

19.09.2017 von 16:00 – 18:00 Uhr, Senden, Vorplatz und Parkplatz Steverhalle, Buldernerstr. 15

Der Anteil des Verkehrs am CO2-Ausstoß im Kreis Coesfeld liegt bei 47%. Was tun, um im Verkehrssektor einen Beitrag zur Energiewende zu leisten? Auf dem Platz vor der Steverhalle werden Alternativen gezeigt: Die Vielfalt der Elektromobilität steht zum Anschauen und Anfassen zur Verfügung. Von Fahrzeugen über Ladesäulen bis zu Kabel- und Steckervarianten – hier kann gefragt und diskutiert werden.

Die Autoschau umrahmt den

  • Vortrag „Wie eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen müsste“

    Prof. Dr. Volker Quaschning, THW Berlin

19.09.2017 von 18:00-20:00 Uhr, Foyer der Steverhalle, Senden

Die deutsche Regierung hat versprochen die Pariser Klimaschutzziele einzuhalten und die globale Erwärmung möglichst auf 1,5°C zu begrenzen. Dazu müsste aber unsere Energieversorgung bereits im Jahr 2040 ganz ohne Erdöl, Kohle und Erdgas auskommen. Mit dem aktuellen Tempo der deutschen Energiewende brauchen wir aber noch rund 150 Jahre für die Umstellung. Eine Erwärmung um mehr als 3°C wäre die Folge, genauso viel wie der Temperaturanstieg seit der letzten Eiszeit betragen hat. Für die kommenden Generationen würde das katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen. Dieser Vortrag erläutert, welchen Maßnahmen erforderlich wären, um die versprochenen Klimaschutzziele auch wirklich einzuhalten.

 

 

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