Gewerkschaften wollen Freihandelsabkommen verhindern – Gabriele Preuß kommt nach Lüdinghausen

WN, Mi., 15.10.2014

Gewerkschaften wollen Freihandelsabkommen verhindern „Bürger sind kaum informiert“

DGB-Vorsitzender Heinz Starnick informiert Bürger immer wieder über das Freihandelsabkommen. Viele wüssten kaum darüber Bescheid. Foto: nn

DGB-Vorsitzender Heinz Starnick informiert Bürger immer wieder über das Freihandelsabkommen. Viele wüssten kaum darüber Bescheid. Foto: nn

Lüdinghausen. Der DGB in Lüdinghausen will das „Transatlantische Handelsabkommen“ verhindern.

DGB-Ortsverbandsvorsitzender Heinz Starnick in einem Pressebericht: „Es darf nicht sein, dass multinationale Konzerne ohne öffentliche Kontrolle indirekt auf unsere sozialen und gesellschaftspolitischen Errungenschaften Einfluss nehmen können.“

Auch auf Arbeitnehmer in Lüdinghausen hätte dieses Handelsabkommen Auswirkungen, etwa wenn es darum gehe, ob Arbeitsschutzregeln eingehalten würden. Darüber hinaus könnten Städte und Gemeinden bei öffentlichen Ausschreibungen von Konzernzentralen aus Übersee dazu gezwungen würden, den in Deutschland vereinbarten Mindestlohn oder Tariferhöhungen nicht zu zahlen. … Heinz Starnick und seine Kollegen üben Kritik daran, dass „die Verhandlungen bisher unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt wurden.“

Am 30. Oktober (Donnerstag), kündigt Starnick an, „werden wir mit der Abgeordneten aus dem Europäischen Parlament, Gabriele Preuß, in einer öffentlichen Veranstaltung darüber reden.“ Diese Informationsveranstaltung findet in der „Gaststätte Zur Mühle“ statt. Beginn ist um 18 Uhr. Alle Interessenten sind willkommen. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Den kompletten Text gibt es hier in den WN

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