Arten-und Flächenverluste sind erschreckend

Ausholzen widerspricht nicht dem Artenschutz - beim Aholzen und Roden wird es kritisch

Ausholzen widerspricht nicht dem Artenschutz – beim Aholzen und Roden wird es kritisch

Obwohl die rasante Vernichtung der tropischen Regenwälder in den letzten Jahren zurückgegangen ist, werden weiterhin große Flächen vernichtet. Und mit den tropischen Regenwäldern verschwinden seine Arten.

Auch bei uns in Europa nimmt durch zunehmende menschliche Eingriffe seit Mitte des 19. Jahrhunderts  die Zahl der einheimischen Pflanzenarten sowie der Archäophyten (einheimische Pflanzenarten, die vor 1492 n. Chr. mit dem Menschen eingewandert sind) ab. Dieser Prozess dauert bis heute an, wenngleich die meisten ausgestorbenen Arten in Deutschland schon vor dem ersten Weltkrieg verschwunden sind.

Wildpflanzen haben es hierzulande schwer: Die meisten Auen, Sümpfe und Moore sind trockengelegt, und die Bebauung wird immer dichter. Der Klimawandel droht den Artenschwund noch zu beschleunigen. Über die Ursachen für den Artenverlust in Deutschland informiert auch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Kein Wunder also, dass Menschen bei uns sensibel reagieren, wenn im Frühjahr massenhaft Ab- und Ausholzungen als Wunden in unserer Natur sichtbar werden. Der Flächenverbrauch bei der Zersiedlung unserer Landschaft durch Schaffung neuer Baugebiete ist auch in Senden problematisch. Es ist also politisch sinnvoll, andere Wege zu erarbeiten und aufzuzeigen, wie Menschen im Grüngürtel von Ballungszentren zufrieden leben können.

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