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Tschernobyl-Schock: Sendener gegen Kernenergie, später Tschernobyl-Hilfe Senden

Initiative gegen Kernenergie
Zur Erinnerung laut Wikipedia: Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Reaktor–Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl .
Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis in die höchste Kategorie katastrophaler Unfall (INES 7) eingeordnet.
Bei einer am 25. April 1986 begonnenen Simulation eines vollständigen Stromausfalls kam es auf Grund schwerwiegender Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften sowie der bauartbedingten Eigenschaften des graphitmoderierten Kernreaktors zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg, der am 26. April um 1:23 Uhr zur Explosion des Reaktors und zum Brand des als Moderator eingesetzten Graphits führte. Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion wurde eine Radioaktivität von mehreren Trillionen Becquerel in die Erdatmosphäre freigesetzt. Die so in die Atmosphäre gelangten radioaktiven Stoffe, kontaminierten infolge radioaktiven Niederschlags hauptsächlich die Region nordöstlich von Tschernobyl sowie durch Windverfrachtung viele Länder in Europa.
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Senden – Die Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“ möchte 2019 wieder Kindern aus Weißrussland einen Erholungsurlaub in Senden ermöglichen. Dazu werden noch Gastfamilien gesucht.

Neues Thema in Senden: Asylanten und Flüchtlinge

Die ersten Integrationsversuche.
Friedensallee: Erinnerung und Zuspruch

Zuspruch und Ablehnung – die Sichtweisen sind unvereinbar



Die Sendener Friedensallee – ein Schmuckstück am Kanal
Das schönste Gemeinschaftsprojekt der 80er Jahre ist die Schaffung der Friedensallee. Viele, vor allem auch junge Leute waren daran beteiligt, und es hat richtig Freude gemacht. Alle waren glücklich, so etwas Schönes mit großem Zeitaufwand geschaffen zu haben. Das tolle Geschenk an die Sendener Bürgerinnen und Bürger war eine Überraschungsaktion, nie und nimmer hätte es bei der politischen Konstellation 1985 in Senden dafür eine Genehmigung gegeben.


Menschenrechtsverletzungen – Frieden – Abrüstung

WN (LZ), 13. März 1985

Wege zum Frieden gibt es viele.
1985 gibt es immerhin Dialogbereitschaft.
Umtauschaktion für Kriegsspielzeug auf dem Sendener Weihnachtsmarkt

Panzerknacker in Senden
Gedenkfeier für das Kriegerdenkmal – getrennte Berichterstattung


Schweigekreis vor der Kirche im Anschluss an den Gedenkgottesdienst zum 75-jährigen Bestehen des Kriegerdenkmals

Der Friedenskreis beteiligt sich an der Gedenkfeier zum 75-jährigen Bestehen des Kriegerdenkmals.
Nach der Besprechung mit der Johanni-Bruderschaft gibt es am Abend des Gedenktages schließlich zwei Parallelveranstaltungen, den Schweigekreis des Friedenskreises und den von zwei Musikkapellen begleiteten Zug der Vereine zur Gedenkfeier am Kriegerdenkmal. Man toleriert sich gegenseitig, aber zu einem gemeinsamen Bekenntnis zum Frieden kommt es nicht. Aus der Mahnung zum Frieden die Forderung nach einem Rüstungsstopp in Ost und West abzuleiten, kommt nur den sog. Friedensbewegten in den Sinn. Man bewegt sich friedlich aneinander vorbei, nicht aufeinander zu. Schließlich gehen wir auch noch zum Ehrenmal. Zur Feierstunde im Fackelschein spricht Bürgermeister Franz Böckenholt, es folgen die Kranzniederlegung und das Singen der Nationalhymne. Zwei Welten.

Zwei Berichte – jedem den Seinen.

