Archiv der Kategorie: AgendA21Senden – was ist das?
Senden: Plädoyer für Bürgerbus
Masterplan zum ÖPNV in Senden
Einen Bürgerbus empfiehlt der Gutachter für Senden.
Senden – Ein Zwischenbericht des Masterplans zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in Senden wurde der Politik vorgestellt. Der Gutachter plädiert eindeutig für einen Bürgerbus.
Die Weichen sind gestellt. Der Masterplan zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in Senden, dessen Zwischenbericht am Donnerstagabend im Haupt- und Finanzausschuss des Rates (HFA) vorgestellt worden ist, plädiert dafür, einen Bürgerbus einzurichten.
Damit gelangt das Planungsbüro Brilon, Bondzio, Weiser zu einer Empfehlung, die von dem Ergebnis eines ersten politischen Vorstoßes abweicht, der vor Jahren keine Notwendigkeit / Chance für dieses Transportmittel gesehen hatte.
Doch die Tatsache, dass Senden wächst (zum Beispiel Mönkingheide/Buskamp, die angeschlossen werden sollten) sowie demografische und Kostengründe sprächen nun klar dafür, dieses Vorhaben anzugehen.
Eingang unserer Petitition „Pro Vegetation“ beim Landtag bestätigt.
Handzettel zum Maifest fertig
Landraub zu Lasten des Naturschutzes – das Thema ist bei uns wieder ganz aktuell
Besser lesen als pdf-Datei: SPIEGEL-23-1989-zu-Landraub-Wegeseitenränder
Mensch und Umwelt vor Profit – weltweiter Aktionstag gegen „Freihandelsabkommen“ am 18. 4.
Internationaler Aufruf zum weltweiten Aktionstag
Mensch und Umwelt vor Profit!
Aufruf zum weltweiten Aktionstag gegen Freihandels- und Investitionsschutzabkommen
Petition „Pro Vegetation“ abgeschickt – jetzt auch bei change.org unterschreiben

Auch diese schmalen Hecken an Gräben sind Lebensraum und prägen die münsterländische Parklandschaft.
Die Petition wurde heute an alle Adressaten per email abgeschickt.
Petition Gehölzschutz Endfassung
Jeder kann sie auch – in gekürzter Form – bei change.org unterschreiben.
Weitere Fachbeiträge zum Heckenschutz finden Sie beim niedersächsischen Arbeitskreis Heckenschutz.
Fracking in Herbern – soweit kommt das noch!
Petition „Pro Vegetation“ an den Landtag zu Hecken und Gehölzen
Bernd Lieneweg, Sprecher Agenda
Dr. Ralf Hömberg, AK Vegetationen
Jürgen Kruse, AK Heckenschutz
An
Ministerpräsidentin NRW Hannelore Kraft,
Landesumweltminister Johannes Remmel
und den Petitionsausschuss des Landes NRW,
Kopien an die Landtagsfraktionen
Petition „Pro Vegetation“: Durch Fehlentscheidungen für das Ab-, Ausholzen und Roden gehen uns Millionen von Bäumen und Sträuchern verloren. Ein besserer Schutz und Förderung der Gehölze, insbesondere auch der Hecken in NRW ist daher dringend geboten.
Sehr geehrte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft,
sehr geehrter Landesumweltminister Johannes Remmel,
sehr geehrte Damen und Herren im Petitionsausschuss,
Sie sind in besonderem Maße beauftragt, sich um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen zu kümmern. Bäume und Sträucher, insbesondere Hecken, gehören definitiv dazu! Im Holz haben unsere Pflanzen gewaltige Mengen Kohlenstoff gespeichert. Ihre Zweig- und Geäststrukturen, Wurzeln und Rinden sind Heimat für zahlreiche Tierarten. Das ist purer und zudem kostenloser Klima- und Artenschutz. Kohlendioxid, wenn freigesetzt, verursacht durch den Treibhauseffekt Klimaerwärmung. In der Folge kommt es über Systemkopplungen zu Wetterextremisierungen (Wind, Niederschläge, Hitze, Kälte, Bodenerosionen). Über die Photosynthese produzieren Pflanzen zudem Sauerstoff. Dieses Gas bildet die atmosphärische Stoffwechselgrundlage für alle atmenden Lebewesen in der Biosphäre. Wir leben in einem dynamischen Superkomplex mit unserer Erde und all ihren vielfältigen ökosystemischen Komponenten (=Erdinneres, Erdkruste, Gewässer, Biosphäre, Atmosphäre). In unserem superkomplexen Lebenssystem Erde beeinflussen sich Flora und Fauna sowie jenes ökologische Gesamtsystem „Erde“ wechselseitig. Es geht also um viel mehr, als durch fehlentschiedene Abholzungsverträge haushaltärischem Kostendruck nachzukommen! Da geht es in der Tat um unsere Lebensgrundlagen.
Pflanzen sind Leben für das Leben – für unseres, das der Tiere und das unseres gesamten Planeten Erde. An jeder Stelle, an jedem Ort – neben den Wäldern auch entlang der Autobahnen, Verkehrs-, Wasserstraßen, Feldwege und Seitenstreifensysteme. Das gilt in den gemäßigten Klimazonen insbesondere auch für unsere Wälder, Bäume, Büsche, Hecken, Sträucher und Blumen.
Vielfach ist berichtet und dokumentiert worden, wie sich die Voraussetzungen für einen wirksamen Umweltschutz in NRW verschlechtert haben. Besonders zu beklagen sind die Beschädigung und das Verschwinden der Bäume, Hecken und Wallhecken an den Wegen, Straßen, Wasserläufen und in der Feldflur:
– einerseits durch eine maschinelle und nicht naturverträgliche „Pflege“ der Hecken und Baumreihen bzw. das übertriebene Abasten der Bäume durch die kommunalen Bauhöfe, durch Landesstraßendienste und Wasser- u. Schifffahrtsämter (viele gesunde Bäume verschwinden an den Straßen, sie werden anscheinend als Brennholz geerntet. Überwiegend findet man nur noch funktionslose Spaliere und zerfetzte Gehölze),
– andererseits durch das Verschwinden ganzer Wege und nahezu aller Feldraine, durch Grünlandumbrüche, das Verschwinden der letzten Brachen, durch Bearbeitung landwirtschaftlicher Flächen bis in den Wurzelbereich der Bäume und Hecken bzw. bis an die Gewässerkanten. Meldungen der Umweltschützer zu diesen Vorgängen wurden häufig durch zuständige Ministerien, Untere Naturschutzbehörden und Landwirtschaftskammern ignoriert.
Wir fordern Sie dazu auf, in der jetzigen Legislaturperiode
- neue Hecken und Biotopverbundlinien zu planen bzw. anzuregen,
- kommunale Baum- und Gehölzschutzsatzungen überall vorzuschreiben bzw. nahe zu legen,
- eine Rückgewinnung der kommunalen Flächen an den Wegen und Straßen (Wegeseitenstreifenprogramme) durchzusetzen,
- weitere Grünlandumbrüche zu verhindern,
- die Gelder für Ausgleichsmaßnahmen vor allem in neue Hecken und Wallhecken als Biotopverbundlinien zum Schutz der Böden und zur Entwicklung der Landschaftsstrukturen fließen zu lassen,
- für die Landesstraßenbehörde Richtlinien zur naturnahen Pflege der Heckengehölze und Bäume zu schaffen und
- eine zügige Umsetzung der WRRL und FFH-Richtlinie gemeinsam mit den Umweltverbänden vor Ort durchzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ralf Hömberg , Jürgen Kruse und Bernd Lieneweg
Mitlieder der Agenda21 Senden als NGO: http://www.agenda21senden.de/
Original: Petition Gehölzschutz Endfassung
Online-Petition bei Change.org
Protokoll der Agenda-Sitzung vom 8. April 2015
Protokoll der Agenda-Sitzung am 08.04.15
- 1. Vegetation
– B. Lieneweg stellt die überarbeitete Form unserer geplanten Petition vor, die vor allem um Gedanken des Heckenexperten Jürgen Kruse erweitert wurde. Nach langer und intensiver Diskussion beschließen wir, die während der Sitzung noch einmal veränderte (ausschließlich den Heckenschutz betreffende) Variante abzuschicken.
– Da es sich in diesem Zusammenhang auch als schwierig herausgestellt hat, entsprechende Untergruppen zur Ausarbeitung solcher Fragen zu bilden, ist jedes Agenda-Mitglied aufgerufen, ihm wichtig erscheinende Fragen eigenständig zu bearbeiten und dann der Agenda zur Diskussion vorzustellen.
– B. Bicknese weist auf das Internetportal http://www.tim-online.nrw.de Mit dessen Hilfe wäre es leicht möglich, eventuelle Abweichungen zwischen offiziellen Vermessungsdaten und den tatsächlich (z.B. landwirtschaftlich) genutzten Flächen aufzudecken. Die dadurch „zurückgewonnenen“ Flächen könnten zukünftig naturnah gestaltet werden.
– W. Kraneburg stellt seine Anregung zur naturnahen Begrünung von Freiflächen (Randstreifen, Baumscheiben,…) durch Wildblumenmischungen vor. Eine von ihm überarbeitete Variante leitet B. Lieneweg im Namen der Agenda an die Gemeinde weiter. - Maifest
– F. Peirick informiert uns darüber, dass wir für die Fahrradbörse wieder das Heimann-Gelände nutzen dürfen. Wir beschließen, auch das „Fehler-Fahrrad“ dort zu stationieren.
– K. Kröber muss uns leider eine Absage aus Olfen bezüglich des Bürgerbusses machen, hat aber bereits Kontakt zu den Verantwortlichen in Nottuln aufgenommen (eine 100%ige Zusage steht allerdings noch aus).
– Für eine musikalische Umrahmung konnte wieder Heinz Holtkötter (für einen der beiden Tage) gewonnen werden. Um eine Ausgestaltung des zweiten Tages bemüht sich weiterhin A. Meyer-Schwickerath.
Da der überdachte Eingang der Volksbank idealer Standort für die Musiker wäre, fragt B. Lieneweg bei der Bank nach, ob eine Sperrung dieses Eingangs für den Durchgangsverkehr möglich ist (ein zweiter, sogar behindertengerechter Eingang existiert).
– K. Mildner aktualisiert die Agenda-Flyer. Außerdem sollen unsere Maifest-Aktionen auch über die Presse bekanntgemacht werden.
– B. Lieneweg nimmt zur Klärung letzter organisatorischer Fragen Kontakt zum neuen Vorsitzenden des Gewerbevereins, Peter Moll, auf. - Sonstiges
– W. Kraneburg weist auf einen Runden Tisch am 20.04.15 um 19 Uhr in der Alten Amtmannei in Nottuln hin, der sich dem Thema „Fotovoltaik und Solarthermie“ widmet.
– Th. Stenkamp und B. Lieneweg stellen die Möglichkeit zur privaten Gewinnung von Windstrom durch sog. Mikrowindräder vor und suchen Interessenten für eine Sammelbestellung.
Neuer Termin: ACHTUNG
Agenda gesamt: außerplanmäßig am 06.05.15 um 18.30 Uhr im Rathaus-Nebengebäude (zur letztmaligen Besprechung unseres Auftrittes beim Maifest)
gez. MilKa
Bitte beachten: im Rathaus sind leider alle Räume besetzt, wir müssen uns woanders treffen, und zwar im „Grünen Treff“, Falkenstraße 16.
Frau Kreklau organisiert das Maifest 2015 weiter, Kontakt zu Peter Moll werde ich trotzdem aufnehmen, um den Kontakt herzustellen.
gez. LieBe










