Archiv des Autors: Bernd Lieneweg

Freie Fahrt für Rad und Pedelec – das wünschen wir uns auch in Senden und im Münsterland 2014

    Liebe Leser,

ausgerichtet an den Zielen des Nationalen Radverkehrsplans 2020 sieht der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD auf Seite 45 vor, zukunftsweisende Projekte an der Schnittstelle ÖPNV/Carsharing/Fahrrad zu intensivieren.
Gleichzeitig setzt der EnergyBus Standard den Weg zur einheitlichen Ladeschnittstelle für Leicht-Elektro-Fahrzeuge unbeirrt fort, werden neue Antriebe entwickelt und Radschnellwege geplant. Freie Fahrt fürs Pedelec.Getreu nach dem Motto „ein Pedelec ist nicht vorstellbar – nur erfahrbar“, lädt ExtraEnergy zu Probefahrten auf der Taipei International Cycle Show 2014 sowie zu den ExtraEnergy Test IT Show Events ein.Wir freuen uns auf Sie!Herzliche Grüße,

Ihr ExtraEnergy Team

   150 km neue Radschnellwege in NRW In Nordrhein-Westfalen sollen mit Unterstützung der Landesregierung fünf Radschnellwege geplant werden. Damit hätte NRW 230 Kilometer überörtliche Radschnellwege. Die Förderung von Radschnellwegen hatte die Landesregierung als einen wichtigen Baustein in ihrem im Februar 2012 beschlossenen Aktionsplan zur Förderung der Nahmobilität definiert.Freie Fahrt fürs Pedelec.>> zum Artikel

Deutsche Banken torpedieren die Einführung der Finanztransaktionssteuer

Sven Giegold schreibt dazu in seinem Newsletter:

Liebe Freundinnen und Freunde,

vor einigen Tagen ist mir ein Dokument in die Hände gefallen, das
belegt, wie die führenden Verbände der deutschen Finanzwirtschaft bei
der EU-Kommission interveniert haben, um die Einführung der
Finanztransaktionssteuer zu verhinden. Ein starkes Stück, wie ich
finde, zumal die Rettung der deutschen Banken die zweitteuerste in der
EU insgesamt war. Ein wenig mehr Demut und Zurückhaltung hätten den
Banken gut angestanden, ganz besonders den Sparkassen, Landesbanken und
anderen Kreditinstituten im öffentliche Eigentum.

Die Geschichte habe ich exklusiv auf Spiegel online geleakt. Hier zum
Nachlesen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutsche-banken-torpedieren-finanztransaktionsteuern-a-938618.html

Mit vielen Grüßen aus Brüssel

Sven Giegold

Offener Brief zum Leitzielkatalog zum demografischen Wandel

Demografischer WandelSchild demogr. wandel

Offener Brief an den Gemeinderat und den Bürgermeister
der Gemeinde Senden.

Leitzielkatalog zum demografischen Wandel in Senden

Als aktive Bürger im Bereich von Klima- und Umweltschutz in der Gemeinde Senden (www.agenda21senden.de) sind wir sehr besorgt darüber, dass als erstes Ziel des Leitzielkataloges zum demografischen Wandel in Senden ein Wachstum der Einwohnerzahl in Senden auf 23000 bis zum Jahr 2030 genannt ist.
Festzustellen ist, dass die Gemeinde Senden in den letzten 13 Jahren um ca. 5% gewachsen ist im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden im Münsterland, wo das Wachstum geringer ist oder gar zurück geht. Es ist die attraktive Lage des Ortes Senden in der Nähe zu Münster und das Angebot an preiswertem Bauland (wesentlich preiswerter als in den Baugebieten der Vororte von Münster), die dieses Wachstum ermöglicht haben. Die dabei geschaffenen Neubaugebiete sind fast ausschließlich mit Einfamilienhäusern bebaut worden.

Die geplante Steigerung der Einwohnerzahlen von z.Zt. ca. 20100 auf 23000 im Jahr 2030 bedeutet jedoch eine Erhöhung um ca. 14%! Das birgt unserer Meinung nach aber ein großes Potential an diversen Problemen: die Schaffung mehrerer Neubaugebiete beinhaltet einen riesigen Flächenverbrauch, der landwirtschaftliche Nutzflächen und Naturerhaltungsflächen für immer zerstört. Der Individualverkehr nimmt zu und somit Verkehrsbehinderungen, Luftverschmutzung und Unfallgefahr. In der Summe führen diese und noch viele weitere Probleme zu einer massiven Verringerung der Lebensqualität in unserer Gemeinde und somit langfristig zu deren Unattraktivität.
Als Hauptargument für eine großes Wachstum wird angeführt das bei zurückgehenden Geburtenzahlen die Strukturen von Schulen, Kindertagestätten, Sport- und Freizeiteinrichtungen nicht erhalten werden können. Das sehen wir anders, denn
weniger Schüler in den Klassen, kleinere Gruppen in den Kindergärten: welche Eltern und Kinder würden sich darüber beklagen ?
Vorhandene Strukturen können durchaus dem demografischen Wandel angepasst werden, auch wenn es an einigen Stellen dann etwas teurer wird.

Wenn auch eine knappe Mehrheit von Politik und Verwaltung sich in dem Arbeitskreis „Demographischer Wandel“  für diese Wachstumszahlen endschieden hat, so möchten wir Sie bitten, diese Zahlen im Ratsbeschluss der Leitziele nicht zu übernehmen und Sie daran erinnern, dass die BürgerInnen in dem Arbeitskreis zum Thema Wohnen viel umfangreichere und konkretere Ziele formuliert haben. Eine konkrete Leitzahl hingegen ist unnötig und völlig aus der Luft gegriffen, weil sie nicht am Bedarf und am Wohl der BürgerInnen orientiert ist.
Wir haben nichts gegen Wachstum, wenn Bürgerinnen und Bürger  sich aus guten Gründen für Senden entscheiden, aber man muss sie nicht durch Lockangebote nach Senden ziehen. Wohnorte sollten sich an Arbeitsorten und familiären Vorgaben orientieren. Qualitatives Wachstum und Nachverdichtung sollten immer Vorrang haben.

Senden den 20.11.2013, Mitglieder der Gruppe Agenda21Senden

Wolfgang Dropmann, Bernd Lieneweg, Peter von der Ley, Karina Mildner, Theo Stenkamp,
Dr. Wilhelm Kraneburg

Neue Kategorie „Presse“

2000.11.05. Auswertung Befragung MZ A Foto Neubaugebiete

Im Rahmen der Recherche über die Geschichte der Agenda-Gruppe Senden wurden uns von der Gemeinde Presseberichte ab dem Jahr 2000 zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten und interessantesten habe ich eingescannt und in der neuen Rubrik „Presse“ unter den alten Daten ihrer Entstehung abgelegt. Wer das interessant findet, sollte mal nachschlagen.

Hier ein Beispiel aus 2000: Nein zu Vandalismus und Gewalt, Auswertung einer Befragung  Dabei ist das Foto von hoher Aktualität. Die Jugendlichen sahen damals schon das ausufernde Wachstum der Gemeine Senden sehr kritisch: die hohe Bautätigkeit wird beklagt, ebenso das schnelle Autofahren im Ort.

 

Fahren wir gegen die Wand?

Jochen Flasbarth ist überzeugt, dass Deutschland 2050 fast klimaneutral sein wird. Der Präsident des Umweltbundesamtes blickt aus Prinzip optimistisch in die Zukunft und verriet im Gespräch mit Andrea Hösch und Katja Morgenthaler auch, wie er sie sich vorstellt: „elektrisch“

Seit 2009 ist Flasbarth Präsident des Umweltbundesamtes.

Die aktuelle Ausgabe verleiht admin, die anderen sind komplett im Archiv.

 

15 Jahre Lokale Agenda 21 in Senden – eine Bürgerinitiative feiert Geburtstag

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Die Bitte eines Sendener FÖJ-lers, über die Lokale Agenda 21 in Senden zu berichten, führte zur Recherche in alten Akten und brachte es an den Tag: die Lokale Agenda 21 gibt es in Senden bereits seit November 1998. In einer Pressemitteilung vom 04.01.2000 wird berichtet:

Am 3.11.1998 startete in Senden der Lokale-Agenda-21-Prozess.

Mit einer gut besuchten Informationsveranstaltung im Bürgersaal des Rathauses ging es los.

Beim ersten Folgetreffen am 25.2.1999 bildeten sich spontan drei Arbeitskreise zu den Themen:

  • Umwelt und Landwirtschaft
  • Entwicklung Senden
  • Soziales, Kinder/Jugendliche, Kultur und Bildung

Auch im Gemeiderat und im Umweltausschuss hat man sich 1999 mit der Lokalen Agenda 21 beschäftigt. Für die Bearbeitung von Empfehlungen aus den Arbeitskreisen ist als zuständiger Ausschuss der Umweltausschuss bestimmt worden. Er leitet die Ergebnisse an den Rat oder den zuständigen Fachausschuss weiter.

Die Verwaltung begleitet den Prozess organisatorisch und bietet eine Anlaufstelle im Rathaus für alle Beteiligten. Sie lädt für die Arbeitskreise zu den Treffen ein und stellt Räumlichkeiten bereit.

Die Treffen der Arbeitskreise sind öffentlich und werden über die Presse bekanntgegeben.

Den gesamten Text der Pressemitteilung vom 4.1.2000 an die WN finden Sie hier:

Lokale Agenda 2000 Blatt 1

Lokale Agenda 2000 Blatt 2