Archiv des Autors: Bernd Lieneweg

Morgen geht für den Kreis Coesfeld das Stadtradeln zu Ende

Unser Radelstar Karina hat sich vorgenommen, morgen die 1000 km-Marke zu knacken.

Wir wünschen ihr und allen Sendener Teams alles Gute!

Am letzten Tag der dreiwöchigen Wettbewerbszeit möchte sie einen guten Abschluss für Senden herausfahren, wir sind gespannt auf die Gesamtwertung. Leider machte ihr Bordcomputer bei 970 km schlapp, so dass ihr das Beweismittel fehlt. Das ist echt schade, aber wir glauben ihr ihre Leistung auch ohne die elektronische Aufzeichnung. In unserer Gruppe „Die Klimaradler: Agenda21Senden“ kämpft noch Christa Ehrmann um den Spitzenplatz, der Ausgang ist offen.

Informationen zur aktuellen Arbeit der Agenda21Senden

Die für das Begegnungsfest erstellten Infoblätter können hier eingesehen und heruntergeladen werden.

 

MilKa Design

Alternative Wirtschaft – zum Wohl der Gesellschaft

Freihandel ja – aber keine sog. Freihandelsabkommen zu Gunsten der großen internationalen Konzerne. Unsere freie und soziale Marktwirtschaft muss sich wieder wie früher am Gemeinwohl orientieren. Wachstum und Gewinnmaximierung dürfen nicht um jeden Preis unsere Wirtschaft bestimmen. Klima- und Umweltschutz sollten immer Priorität haben.

Alternative Wirtschaft

 

Mehrgenerationenhaus in Senden

Warum ist es so schwer, Mehrgenerationen-Häuser in Senden zu  bauen?

Erläuterungskonzept und Zielsetzung

Mehrgenerationenhaus

 

Nachhaltige Mobilität

Zur Mobilität der Zukunft gehören Fahrräder, öffentlicher Nahverkehr einschließlich Bürgerbus und für den Individualverkehr auch Elektroautos.

Nachhaltige Mobilität

 

Solidarische Landwirtschaft

Die einfache Art, sich regional und saisonal zu ernähren

Solidarische Landwirtschaft

 

Vegetationen: Wälder, Bäume, Hecken, Blumen, Sträucher

Wir Menschen waren, sind und werden als Natur– und Kulturwesen von einer stabilen Umwelt abhängig sein.

Wälder_Bäume_Blumen

 

Friedenskreis Senden

Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.

Friedenskreis Senden Infoblatt

Begegnungsfest war ein fröhlich entspanntes Feiern der in Senden vertretenen Kulturen

Zwischen Musikverein und Landfrauen war für Ohren- und Magenschmaus gesorgt.

Nach einem ergreifenden interreligiösen Gebet mit Beteiligung der in Senden lebenden Gläubigen und einer herzlichen Begrüßung durch Bürgermeister und Organisatoren startete ein farbiges Fest der sich hier hautnah begegnenden Kulturen. Wunderschön anzusehen die Menschen in ihren bunten Gewändern ihrer Heimat. Und lecker das Essen aus Afghanistan und Syrien. Etwa 50 Vereine, Gruppen und Organisationen trugen zum Gelingen des Festes bei. Da durfte die Agenda21Senden mit einem kleinen  Infostand über ihre Arbeit in Senden nicht fehlen. Infoblätter über unsere einzelnen Arbeitsfelder (die separat im blog vorgestellt werden) wurden angeboten, an einer Flipchart konnten die Besucher ihr Interesse an den Themen bekunden und eigene Vorschläge und Wünsche einbringen. Besonderes Interesse galt dem Projekt „Generationen-übergreifendes Wohnen“.

Das informationsangebot wurde gut angenommen, unsere Präsenz war richtig.

Wie kommt ein Starradler ins Theater? Mit dem Radl natürlich! Die verflixte zweite Woche.

 Regenwetter      … und gut ist.

Foto: Elbenau

Theater, Theater

In der zweiten Woche hat es das Wetter nicht mehr ganz so gut mit uns Radlern gemeint; oder wie mein Freund es eines Morgens ausdrückte: „Heute kannst Du mit dem Tretboot fahren.“ Ja, ich bin mehr als einmal ordentlich nass geworden. Aber ‚mal ehrlich: was ist eigentlich so schlimm an einem warmen Sommerregen? Nach Ankunft in trockene Sachen geschlupft und gut ist!

Mein eigentlicher Praxistest bestand diese Woche allerdings in einem Theaterbesuch. Ich gebe es zu: ich hatte vorher tatsächlich überlegt, ob ich mir überhaupt eine Karte besorgen soll. Aber ein echter Starradler kneift nicht (im Nachhinein bin ich auch sehr dankbar dafür, denn der Abend war  einmalig gut)!

Wo liegt dann das Problem, wenn es darum geht, zu Abendveranstaltungen jeglicher Art das Fahrrad zu nutzen? Erstens: bei Dunkelheit nach Hause radeln zu müssen. Aber im Herbst und Winter fahre ich doch morgens immer im Dunkeln zur Arbeit und abends ebenso im Dunkeln zurück. Das taugt also schon einmal nicht als Begründung (zumal es zur Zeit ja auch noch recht lange hell ist)! Das zweite Argument ist die späte Uhrzeit, zu der ich dann wieder daheim bin. Aber hallo: das Wochenende steht vor der Tür und ich kann ausschlafen, solange ich will. Und so viel länger als mit dem Auto brauch ich übrigens gar nicht, weil ich meist, um das lästige und teure Parkplatzproblem in Münster zu umgehen, etwas außerhalb parke und dann mit dem Rad ins Zentrum fahre.

Es scheint also ganz so, als ob es sich bei diesen Gründen einfach nur um schlecht inszenierte Stücke handelt, die sich einzig in meinem (unserem?) Kopf abspielen. Es wird Zeit, sie umzuschreiben, hin zu mehr Aktivität, Lebensfreude und, ganz nebenbei, zu mehr Umweltverträglichkeit!

WN zum Projekt Stadtradeln: Pedalkraft stärkt den Klimaschutz

Senden – Di., 27.06.2017

Radverkehr in Senden Ein Viertel ihrer Wege legen die Sendener mit dem Rad zurück. Die Klimaschutzbeauftragte Petra Volmerg möchte diese Quote steigern – besonders auf kurzen Strecken sei noch Luft nach oben. Die „Aktion Stadtradeln“ schafft einen Ansporn.
Von Dietrich Harhues

Der Straßenverkehr trägt im Kreis Coesfeld mit 47 Prozent zur Kohlendioxidbelastung bei. Für Petra Volmerg, Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde Senden, liefert diese Zahl die Bestätigung dafür, dass beim Thema Mobilität noch einiges für den Umweltschutz zu bewegen ist. Volmerg appelliert, noch mehr als bisher aufs Fahrrad umzusteigen. Nicht, dass die Sendener absolute Radel-Muffel seien. Doch: „Da lässt sich noch jede Menge herausholen“, betont die Expertin im Ressort Planen und Bauen. Was für die Bereitschaft zum Umsatteln und für den Umweltschutz gleichermaßen gelte.

Artikel lesen in den WN

Stadtradeln: Fazit nach einer Woche – unser Radelstar berichtet

Unser Klima-Star Karina

Die erste Woche: ereignis- und lehrreich

Im Vorfeld dachte ich ja, meine erste Woche als Stadtradelstar wird ganz relaxed, ein bißchen zum Eingewöhnen. Aber weit gefehlt: sie war ziemlich ereignis- und lehrreich.

Ereignisreich
Neben der Eröffnungsveranstaltung im Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup standen u.A. eine Kunstausstellung in privaten Gärten in Dülmen, Tagesausflüge nach Billerbeck und Nordkirchen, die Skulpturenprojekte in Münster sowie der Besuch des Stadtradel-Botschafters bei uns in Senden auf dem Programm.

Lehrreich
Erfreuliches
Ich war ja bisher immer der Überzeugung, dass ich mit den 15km zur Arbeit und abends wieder zurück bereits an meinem Leistungslimit liege. Pah, mehrere meiner Touren waren länger als 50km, und sogar die Baumberge hab ich bewältigt (immer mit dem Pedelec, versteht sich).

Ernüchterndes
Schon ab einer Distanz von mehr als zwei km benutzt die Mehrzahl der Einwohner des Kreises Coesfeld das Auto. Und um ehrlich zu sein, ab spätestens drei km war ich auch dabei! Aber damit soll jetzt Schluß sein; auch nach den drei Wochen!

Überraschendes
Die grüne Kiste mit Gemüse, Brot, Eiern und Käse, die ich jeden Dienstag in Münster abhole, war bisher immer die perfekte Ausrede, mit dem Auto zu fahren. Wer will schon die ganze Woche von grünem Smoothie und Rührei leben? 😉 Aber nach dem Praxistest in dieser Woche weiß ich, dass auch der empfindliche Salat den Transport mit dem Rad über diese Distanz gut übersteht.

Nachdenkliches
Der Stadtradeln-Botschafter erzählte uns, dass die Kampagne  nicht mehr vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie vom Umweltbundesamt gefördert wird. Ob das das richtige Signal für mehr Umweltbewußtsein ist?

Schönes
Mit dem Fahrrad unterwegs habe ich in dieser Woche schon so viel Schönes erfahren (im doppelten Sinne des Wortes): zur Zeit den herrlichen Duft der Lindenblüten, die tollen bunten Wildblumensäume an den Feldrändern, landschaftlich schöne Ecken des Münsterlandes, Begegnungen mit netten Menschen, insbesondere auch freundlichen und rücksichtsvollen Autofahrern, ein bißchen Stolz auf die eigene Leistung und abends dann eine angenehme Müdigkeit.

So freue ich mich schon auf Woche zwei und bin neugierig, was sie mir alles bringt.

gez. MilKa

Der Frieden in Europa ist bedroht – Analyse und Thesen des Vortrags von Joachim F. Gogoll

„Wie gefährdet ist der Frieden in Europa?“ Vortrag von J. F. Gogoll am 21.06.17 (Zusammenfassung des Inhalts)

J.F. Gogoll, Betriebs- und Volkswirt aus Nottuln

Innerstaatliche Auseinandersetzungen mit bürgerkriegsähnlichem Charakter werden wahrscheinlicher

Aktuelle Situation

– Anschläge in Paris, London, Berlin,…

– bewaffnete Kräfte gehören mehr und mehr zum Alltagsbild

– Verschärfung der Lage absehbar

Ursachen

– neoliberales Wirtschaftssystem: Aufhebung der Handels- und Zollgrenzen führt zu verstärkter Monopolisierung und zu vermehrten Subventionsleistungen, damit Firmen im Land bleiben (oft verfehlt: Bsp: Nokia)

– Missmanagement in der Eurokrise

– als Folge der Ausbeutung von Entwicklungsstaaten vermehrt Flüchtlinge und Terror

– Missmanagement in der Flüchtlingskrise

– Bildungsverfall

Folgen

– Unterordnung des Menschen unter das Kapital

– Arbeitslosigkeit und Armut nehmen zu

– Perspektivlosigkeit führt zu innerer Emigration

– Vertrauensverlust in die EU und in nationale Regierungen

– Stärkung von rechtspopulistischen und -radikalen Strömungen

– verstärkter Nationalismus (Staaten unfähig, europäisch zu handeln)

– Bürgerkrieg

Lösungsansätze

– Änderung der Wirtschaftspolitik

– Verbannung des Lobbyismus

– gemeinsame Steuer-, Fiskal- und Sozialpolitik auf europäischer Ebene

 

zusammengefasst von MilKa, Agenda21Senden

2017 radelt Senden mit: Stadtradeln mit MilKa

Aufkleber aus Rostock – so ist es!

Es ist wohl der Initiative unserer Petra, die den Sendener Klimaschutz managt, zu verdanken, dass Senden diesmal dabei ist, und das Team „Die Stadtradler: Agenda21Senden“ stellt den ersten Stadtradelstar, unsere Radel-Fee Karina tritt für uns als Vorbild in die Pedale ihres Pedelecs. Welche Rolle Sven dabei spielt, lässt sich erahnen. Jedenfalls ist er mächtig stolz auf seine Fahrradhelm-gekrönte Radel-Prinzessin.

Unser Klima-Star Karina                                                Foto: Sven

Doch lassen wir nun Karina selbst zu Wort kommen:

Meine Motivation

Als ich gefragt wurde, ob ich beim diesjährigen Stadtradeln  als Starradler für Senden antreten wolle, habe ich spontan zugesagt. Als Mitglied der Lokalen Agenda21Senden und dort u.A. zuständig für Öffentlichkeitsarbeit ist das für mich eine einmalige Gelegenheit, mich  ganz aktiv  für nachhaltige und klimafreundliche Mobilität, welche auch ein wichtiges unserer Arbeitsthemen ist, stark zu machen. Mit einer solch großen, bundesweiten Aktion erreicht man nicht nur viele Einzelpersonen, sondern im besten Fall auch Vereine, Institutionen und die Politik. Und wer weiß: vielleicht winkt am Ende ja doch der längst überfällige Radschnellweg nach Münster?
Allerdings wußte ich auch weitestgehend,
  worauf ich mich einlasse. Ich habe mir schon vor etlichen Jahren ein Pedelec gekauft, um die ca. 17km zur Arbeit und zurück täglich mit dem Rad zu absolvieren.  Heute bin ich aber, bedingt durch Termine, Schlechtwetter und sonstige Ausreden, höchstens noch ein bis zweimal pro Woche mit dem Rad unterwegs. Und dabei tut mir die regelmäßige Bewegung wirklich gut. Der innere Schweinehund läßt grüßen! So bin ich also dankbar, dass ich meine Gewohnheiten in den drei Wochen wieder ganz neu überdenken darf und muß. Zumal ja in dieser Zeit auch alle sonstigen Fahrten mit dem Rad getätigt werden sollen – ich bin gespannt.

Und last but not least: in der gesamten Zeit werde ich bekocht  und mit einem leckeren Abendessen belohnt – mmmh!

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Aller Anfang ist … gute Vorbereitung

So, nun hat sie also angefangen, meine Drei-Wochen-Challenge.  Aber so ein bißchen wußte ich ja, worauf ich mich einlasse, war ich doch schon vor einigen Jahren auf die Idee gekommen, die gut 16km zur Arbeit und abends wieder zurück mit dem Fahrrad zurückzulegen. Aus 16km werden in der Woche dann immerhin 160km!; für die Einen ein Klacks, für die Anderen ein echtes No-Go! Für mich damals eine Herausforderung, heute die Tagestour ein Klacks, das Wochenpensum noch ganz okay. Und weil ich somit weiß, wie schwer man sich als unsportlicher Einsteiger mit dem Berufspendeln per Rad tun, aber auch, dass man es schaffen kann, möchte ich hier als Einstieg in meine drei Starradler-Wochen einfach `mal meine persönlichen Erfahrungen weitergeben.

1. Pedelec Die Anschaffung eines Pedelec (E-Bike, das bis 25km unterstützt, aber noch keine Zulassung braucht), war meine beste Entscheidung. Es ist zwar kein Allheilmittel, unterstützt aber zuverlässig bei müden Muskeln, nicht enden wollenden  Steigungen oder bei fiesem Gegenwind. 2. Ausrüstung Ich bin kein Freund von großartiger Hightec-Ausrüstung, aber ein paar Dinge sollten schon sein: Helm (hat mir tatsächlich schon zumindest die Gesundheit, wenn nicht gar das Leben gerettet), gepolsterte Radhose (der Po sagt danke), Oberbekleidung nach Zwiebelschalenprinzip (morgens kann es noch recht frisch sein, abends dann glühend heiß), gute Regenbekleidung (v.a. atmungsaktiv, damit man nicht von innen nasser wird als von außen). Außerdem sollte, wer die Möglichkeit dazu hat, ein Paar Wechselschuhe auf Arbeit deponieren (es ist wirklich unangenehm, abends in die evtl. noch regenfeuchten Schuhe steigen zu müssen), und eine Warnweste kann auch nicht schaden. Für die Rückfahrt an sehr heißen Tagen ist auch eine Wasserflasche ratsam. 3. Kein falscher Ehrgeiz Gerade in der ersten Zeit sollte es nicht um Höchstgeschwindigkeiten oder persönliche Bestzeiten gehen, sondern eher darum, die Strecke tatsächlich Tag für Tag zu schaffen. Also lieber `mal einen Gang runterschalten  oder die nächsthöhere Unterstützungsstufe wählen. Auf der anderen Seite sollte man aber auch nicht zu viele Ausreden parat haben, um doch  lieber das Auto zu nehmen.  Regelmäßigkeit muß schon sein; und wenn nicht gleich alle fünf Tage, dann doch mindestens drei pro Woche. 4. Belohnung Ja, man sollte sich jeden Tag ganz bewußt darüber freuen, dass man den inneren Schweinehund überwunden und die Strecke geschafft hat. Und belohnen dafür darf man sich auch: ich am liebsten mit einem erfrischend  kühlen Radler ;-)! 5. Vorteile bewußt machen Ich weiß, am Anfang kann man vor lauter Muskelkater und müden Knochen bei bestem Willen keine Vorteile erkennen. Deshalb hier ein paar Beispiele: Kostenersparnis, Streßabbau (morgens vom ganz normalen Familienwahnsinn, abends von nervigen Arbeitstag), kostenloses Herz-Kreislauftraining, freie Zeit für sich selbst, gratis Urlaubsbräune, … 6. Genießen Für mich der allerwichtigste Punkt: ich genieße die Fahrt in vollen Zügen: die wärmenden Sonnenstrahlen genauso wie den ein oder anderen erfrischenden Regenschauer, die Rehe und Eichhörnchen, das Vogelkonzert, den Duft der verschiedenen Blüten oder von frischer Walderde,… Manchmal halte ich sogar extra an, um ein Foto zu machen. Und in der dunkleren Jahreszeit staune ich über die Vielfalt der zahlreichen Autorücklichter oder spiele im Kopf anhand der Kfz-Kennzeichen ein bißchen Scrabble. Man kann sich so eine Fahrt durchaus schön machen!

Übrigens: man kann sich noch registrieren und mitmachen, am besten sofort.

Mobilität zum ökologischen Nulltarif gibt es nicht

Dass Batterien bei der Elektromobilität der Knackpunkt sind, wussten wir schon lange. Gut, dass es nun einmal wissenschaftlich berechnet wurde, wie die CO2-Bilanz aussieht. Angepasste Mobilität fängt immer bei den Füßen an, vor dem Elektroauto kommt das Fahrrad, das Pedelec und der öffentliche Verkehr. Dass für den Individualverkehr kleinere Fahrzeuge mit kleineren Batterien die umweltfreundlichere Alternative sind, ist auch eine Binsenweisheit. Man darf sich beim Elektroauto nichts in die Tasche lügen.
Der große Vorteil einer vor Ort fast emissionsfreien Fortbewegung ohne Geräuschbelästigung sollte deutlich benannt werden und mit in die Waagschale gelegt werden. Dann muss man abwägen und entscheiden. Mobilität zum ökologischen Nulltarif gibt es nun einmal nicht!

Kommentar von Bernd Lieneweg zur schwedischen Studie einer CO2-Bilanz bei der Batterieherstellung (zitiert aus shz.de):

„Das Klimaschutz-Argument ist auch bei E-Autos unangebracht.“  Foto: imago/Felix Jason

STOCKHOLM | Der Anschein, mit dem Elektroauto eine klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen gefunden zu haben, bröckelt. Denn schon die Produktion der für die Autos lebenswichtigen Lithium-Ionen-Batterien geht mit enormen Emissionen einher. Das besagt eine neue schwedische Studie, die die bisherigen Untersuchungen in einer Metastudie analysiert und zusammengefasst hat, so die Fach-Zeitschrift „Ingeniøren“.

Die neue Untersuchung zeigt, dass bei der Produktion pro Kilowattstunde (kWh) Lagerungskapazität der Autobatterien rund 150 bis 200 Kilogramm Kohlendioxid-Äquivalente entstehen. Bei zwei in Dänemark handelsüblichen Elektroautos, Nissan Leaf und Tesla Model S mit jeweils 30 kWh und 100 kWh Batterien, sind das 5,3 beziehungsweise 17,5 Tonnen CO2. Das sind unvorstellbare Summen, weshalb die Studie einen Vergleich zieht. Ein Hin- und Rückflug von Stockholm nach New York leitet, nach dem Berechnungsmodell der UN-Organisation ICAO (International Civil Aviation Organisation), ungefähr 600 Kilogramm CO2 in die Atmosphäre. Ein anderer Vergleich: Der jährliche Pro-Kopf-Ausstoß des Klimagases CO2 beträgt in Deutschland pro Kopf knapp zehn Tonnen.

Alles lesen bei shz.de

Ist der Frieden in Europa gefährdet? Vortrag von J.F. Gogoll in der Friedenskapelle

Mit dem Brexit und dem aufkeimenden Nationalismus in den einzelnen europäischen Staaten ist auch die Gefahr einer unfriedlichen Auseinandersetzung in Europa gewachsen. Die sozialen Konflikte verschärfen sich angesichts einer immer stärker durchgreifenden neoliberalen Wirtschaft. Wie sich unter Trump die Beziehungen zu Amerika und innerhalb der Nato entwickeln, bleibt abzuwarten. Drohen neben den internationalen Konflikten auch kriegerische  Auseinandersetzungen innerhalb einzelner EU-Staaten?

J.F. Gogoll, Betriebs- und Volkswirt aus Nottuln

In der Reihe „Wirtschaft mit Kultur“ wird der Ökonom J.F. Gogoll aus Nottuln unter dem Thema „Wie gefährdet ist der Frieden in Europa?“ dieser Frage nachgehen und seine Bewertung zur Diskussion stellen. Alle Interessierten sind am Mittwoch, den 21.6.2017, ab 19.30 Uhr in die KuKiS-Räume der ehemaligen Friedenskapelle, Grüner Grund 5, eingeladen.