Archiv der Kategorie: AgendA21Senden – was ist das?

Geschichte und Ziele der Lokalen Agenda 21 in Senden

Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft.

Meine Damen und Herren, Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft. Als Volk haben wir eine natürliche und historische Abneigung gegen Geheimgesellschaften und Geheimbünde. Die Nachteile einer übermäßigen Geheimhaltung übersteigen die Gefahren, mit denen diese Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Es macht keinen Sinn, einer unfreien Gesellschaft zu begegnen, indem man ihre Beschränkungen imitiert. Das Überleben unserer Nation hat keinen Wert, wenn unsere freiheitlichen Traditionen nicht ebenfalls fortbestehen. Es gibt eine sehr ernste Gefahr, daß der Vorwand der Sicherheit mißbraucht wird, um Zensur und Geheimhaltung auszudehnen.

Ich habe nicht die Absicht, so etwas zu dulden, sofern dies in meiner Kontrolle liegt, und kein Beamter meiner Administration, egal in welchem Rang, zivil oder militärisch, sollte meine Worte hier und heute Abend als eine Entschuldigung interpretieren, Nachrichten zu zensieren oder dezent zu unterdrücken, unsere Fehler zuzudecken oder der Presse und der Öffentlichkeit Tatsachen vorzuenthalten, die sie erfahren sollten.

Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluß mit verdeckten Mitteln ausbreitet: mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht, statt Armeen am Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis enthüllt.

Kein Präsident sollte die öffentliche Untersuchung seines Regierungsprogramms fürchten, weil aus der genauen Kenntnis sowohl Unterstützung wie auch Opposition kommt, und beides ist notwendig. Ich bitte Ihre Zeitungen nicht, meine Regierung zu unterstützen, aber ich bitte Sie um Ihre Mithilfe bei der enormen Aufgabe, das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren, weil ich vollstes Vertrauen … (Applaus) …. in die Reaktion und das Engagement unserer Bürger habe, wenn sie über alles uneingeschränkt informiert werden. Ich will die Kontroversen unter Ihren Lesern nicht ersticken, ich begrüße sie sogar. Meine Regierung wird auch offen zu ihren Fehlern stehen, weil ein kluger Mann einst sagte, Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren.

Wir haben die Absicht, volle Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen, und wir erwarten von Ihnen, dass sie uns darauf hinweisen, wenn wir das versäumen. Ohne Debatte und Kritik kann keine Regierung und kein Land erfolgreich sein, und keine Republik kann überleben.

Deshalb verfügte der athenische (altgriechische) Gesetzgeber Solon, dass es ein Verbrechen für jeden Bürger sei, vor Meinungsverschiedenheiten zurückzuweichen, und genau deshalb wurde unsere Presse durch den ersten Verfassungszusatz besonders geschützt [Anmerkung NJ: durch Bushs Ermächtigungsgesetze , der sogenannte ‚Patriot Act‘ längst ausgehöhlt].

Die Pressefreiheit in Amerika wurde nicht durch einen speziellen Verfassungszusatz geschützt, um zu amüsieren und Leser zu gewinnen, nicht um das Triviale und Sentimentale zu fördern, nicht um dem Publikum immer das zu geben, was es gerade will, sondern um über Gefahren und Möglichkeiten zu informieren, um aufzurütteln und zu reflektieren, um unsere Krisen festzustellen und unsere Chancen aufzuzeigen, manchmal sogar die öffentliche Meinung zu führen, zu formen, zu bilden, herauszufordern. Das bedeutet mehr Berichte und Analysen von internationalen Ereignissen, denn das alles ist heute nicht mehr weit weg, sondern ganz in der Nähe und vor der Haustür.

Das bedeutet mehr Aufmerksamkeit und besseres Verständnis der Nachrichten sowie verbesserte Berichterstattung, und es bedeutet schließlich, dass die Regierung auf allen Ebenen ihre Verpflichtungen erfüllen muss, Sie mit unzensierten Informationen außerhalb der engen Grenzen der Staatssicherheit zu versorgen.

Und so liegt es in der Verantwortung der Printmedien, die Taten des Menschen aufzuzeichnen, sein Gewissen zu bewahren, der Bote seiner Nachrichten zu sein, damit wir die Kraft und den Beistand finden, auf dass mit Ihrer Hilfe der Mensch zu dem werde, wozu er geboren wurde: frei und unabhängig.

John F. Kennedy am 27. April 1961 in einer Rede vor Zeitungsverlegern

Christine Schmidt / pixelio.de

Foto: Christine Schmidt / pixelio.de

Diese Rede kostete ihn offenbar das Leben!

Ich fand sie jetzt in der Obdachlosenzeitung Streetworker. Ich nehme sie zum Anlass, uns allen ein erfolgreiches Jahr für unsere Basisarbeit zu wünschen!

Alles Gute für 2016,

Bernd

 

 

 

 

Batteriespeicher leisten Beitrag zur Systemstabilität

Agentur für ERNEUERBARE ENERGIEN

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Förderprogramm für Solarstromspeicher wird fortgesetzt

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Berlin, 21. Dezember 2015. Dezentrale Batteriespeicher sind ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. Deshalb setzt die Bundesregierung die finanzielle Förderung von Solarstromspeichern auch im nächsten Jahr fort. „Innovationen können nur erreicht werden, wenn neue Technologien  in der Praxis angewandt werden. Und Solarstromspeicher sind ein zentrales Puzzlestück zum Gelingen der Energiewende und ein vielversprechendes Feld für High-Tech ‚Made in Germany‘“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

Speichertechnologien besitzen ein immenses Potenzial für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Wertschöpfung im Land.

Weiterlesen bei der Agentur für erneuerbare Energien.

Neues Logo – einheitlich in NRW. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wehren sich. Neues Netzwerk Münsterland.

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Regionen gegen TTIP

Logo für Regionen im und um das Münsterland herum. – Die Logos sind gemeinfrei und von jedermann kostenlos und frei verwendbar. – Die Logos eignen sich auch hervorragend als Profilbild. – Helft mit TTIP, CETA, TISA und Co. zu verhindern! – www.muensterland-aktuell.de – #ttip #ceta #tisa #nottip #noceta #notisa #stopttip #stopceta #stoptisa #münsterland

Deutschland im Krieg

Obwohl wir es noch nicht thematisiert haben: ich muss es einfach mal los werden,

Jakob Augstein vom Spiegel spricht mir aus der Seele:

SPIEGEL ONLINE

SPIEGEL ONLINE

30. November 2015

S.P.O.N. – Im Zweifel links

Merkels Krieg

Eine Kolumne von

Deutschland zieht in den Krieg. Ohne Strategie, ohne Aussicht auf Erfolg. Hauptsache, wir sind dabei. Der Preis kann hoch sein: Die Terrorgefahr hierzulande steigt.

Satelliten und Tornados zur Aufklärung, eine Fregatte und Tankflieger. Es ist keine beeindruckende Streitmacht, die Deutschland in Syrien aufbieten will.

Aber darauf kommt es nicht an. Was zählt ist: Die Deutschen werden nun endgültig zur Kriegspartei in diesem Konflikt ohne Hoffnung. Bisher hatte Deutschland sich weitgehend herausgehalten. Nicht aus Feigheit, sondern aus Vernunft. Es gibt hier keinen Ausweg. Zu viele Seiten verfolgen zu viele gegensätzliche Interessen. Aber jetzt ist der Krieg in Syrien auch unser Krieg. Warum? Aus Liebe zu Frankreich, und das ist im Prinzip ein guter Grund. Aber er ist nicht gut genug für einen Krieg. Und er rechtfertigt nicht das Risiko, dass der Terror nun auch zu uns kommt.

Wer will noch mal, wer hat noch nicht. In Syrien kämpfen im Moment – ohne Anspruch auf Vollständigkeit: die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Saudi-Arabien, Bahrain, Jordanien, die Nusra-Front, die Türkei, Hisbollah, Iran, die „Freie Syrische Armee“, mehrere kurdische Gruppen, die Syrische Armee und natürlich der „Islamische Staat“. In Syrien ist immer ein Platz frei. Jetzt auch für die Deutschen.

In der „Neuen Zürcher Zeitung“ stand neulich: „Die alte bundesrepublikanische Außenpolitik, eine Endmoräne des Biedermeier, hat sich überholt.“ Das ist aus dem Blickwinkel der Weltmacht Schweiz leicht gesagt. Immer, wenn es um Krieg oder Frieden geht, brütet Deutschland mit schwerem Sinn und gefällt sich in der Rolle des melancholischen Zweifels. Handeln oder Nicht-Handeln?

„Ich erinnere uns alle daran: Nicht nur durch Tun, sondern auch durch Unterlassen können wir uns schuldig machen.“ Frank-Walter Steinmeier hat das gesagt, unser Hamlet im Außenamt. Dabei muss man gar nicht so tief schürfen. Nüchterne Vernunft reicht völlig. Colin Powell hat für George Bush den Älteren vier einfache Bedingungen formuliert, die bei jedem Waffengang erfüllt sein müssen: überwältigende Übermacht, öffentlicher Rückhalt, klare Ziele, schneller Rückzug.

Der erste Golfkrieg der Amerikaner wurde nach dieser Powell-Doktrin geführt und gewonnen. Seitdem hat sich niemand mehr daran gehalten – und die US-Kriege sind gescheitert, in Afghanistan wie im Irak. Das liegt daran, dass der Krieg kein Instrument der Politik mehr ist, sondern selbst zur Politik wird. Er muss nicht mehr gewonnen werden. Er muss nur führbar bleiben.

Freundschaft verpflichtet nicht zur Torheit

Deutschland wird erst mit den Flugzeugen zur Kriegspartei

Inhalt lesen bei Spiegel online.

Umfrage zum Freihandelsabkommen (taz)

Wenig Begeisterung für TTIP

Nur eine Minderheit findet das Abkommen gut. Auch viele Sozialdemokraten lehnen den Wirtschaftspakt ab. In der SPD bleibt das Thema umkämpft.

Dürfen Sigmar Gabriel nicht geschmeckt haben: Kekse gegen TTIP beim SPD-Parteitag in Berlin.  Foto: dpa

BERLIN taz | Trotz massiver Werbung von Industrieverbänden und Politik halten nur ein Drittel der BundesbürgerInnen das geplante Freihandelsabkommen TTIP für „eine gute Sache für Deutschland“, 46 Prozent finden es schlecht. Das geht aus einer repräsentativen Emnid-Umfrage hervor, die die TTIP-kritische Organisation Campact in Auftrag gegeben hat.

Weiter in der taz.

Bericht zum Vortrag „Speicher statt Fernleitungen“ von Wolf von Fabeck

Wolf von Fabeck war Gastredner der Agenda21Senden, für sein leibliches Wohl sorgte das Team von Niemeyer´s. Beim Abendessen erzählte ihm Theo Stenkamp von der jüngsten Geschichte des Sendenr Schlosses.

Wolf von Fabeck war Gastredner der Agenda21Senden, für sein leibliches Wohl sorgte das Team von Niemeyer´s. Beim Abendessen erzählte ihm Theo Stenkamp auch von der jüngsten Geschichte des Sendenr Schlosses.

Am vergangenen Donnerstag hat der Altmeister der Sonnenenergie-Szene, Wolf von Fabeck, Geschäftsführer des Solarenergiefördervereins, vor allem seine langjährigen Fans nach Senden gelockt. Etwa ein Viertel von ihnen waren erfahrene Elektroautofahrer, die naturgemäß ein besonderes Verhältnis zur Speicherung von Strom haben. Eigens für sie wurde vor der Musikschule eine temporäre Stromstelle eingerichtet. Mit seinem erzählerischen, mit Anekdoten gespickten Vortrag hat von Fabeck seine Zuhörer, darunter auch einen faszinierten Jugendlichen, über zwei Stunden in seinen Bann gezogen. Fazit: nur Stromspeicher können die Lücke zwischen Solar- und Windenergie schließen und eine Flaute überbrücken. Nur sie können eine zuverlässige Stromversorgung  mit erneuerbaren Energien gewährleisten. Dabei spielt die Speicherform zunächst gar keine Rolle.

Die momentan stark beworbenen Fernleitungen könnten das nicht leisten, außerdem brächten sie zahlreiche Nachteile mit sich. Für sie müsse Grund und Boden enteignet werden, sie seien anfällig für Terror, Unwetter und Hackerangriffe. Fehlende Speicher verschlimmern Katastrophen, sie zwingen zum Bereithalten fossiler Kraftwerke, deren Umweltbelastung dauert an. Stromnetze verschieben den Strom nur örtlich, Stromspeicher dagegen zeitlich. Stromnetze können also keinen Ausgleich  zwischen Leistungslücken und Leistungsspitzen gewährleisten. Von Fabeck plädierte für eine dezentrale Energieversorgung mit möglichst direkter Speicherung; kleinere Regionen mit eigener Speicherkapazität gewährleisten die beste Versorgungssicherheit. Außerdem würde bei gelingender regionaler Speicherung die Solarindustrie wieder erstarken, verlorene Arbeitsplätze im Mittelstand würden wieder neu geschaffen. Die oft in der Argumentation auftauchenden skandinavischen Wasserkraftwerke seien als Pumpspeicherkraftwerke ungeeignet, ihr Beitrag decke allenfalls einen kleinen Teil des Bedarfs. Die jetzt geplanten Fernleitungen förderten somit nicht die gewünschte Vollversorgung mit regenerativen Energien, sie ließen sich aber  für die Übertragung von „fossilem Strom“ nutzen. Auch in Süddeutschland sei als Alternative zu Fernnetzen die Errichtung von Solar- und Windanlagen in Verbrauchernähe sinnvoll. Überschüssiger Strom könne flächendeckend regional gespeichert werden, dabei könnten Batteriespeicher eingesetzt werden, es könnten mit dem Strom aber auch Wasserstoff oder Methanol als Speichermedien hergestellt werden.

Hier die Folien zum Vortrag: Fernleitungs_oder_Speicherausbau_201512092

Zusammenfassendes Protokoll zum Vortrag von Wolf von Fabeck am 10.12. im „Journal“

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Zusammenfassung des Vortrages von Wolf von Fabeck am 10.12.15 mit dem Titel „Stromspeicher statt Fernleitungen“ – Nur Stromspeicher können (im Gegensatz zu Fernleitungen) die Lücke zwischen Solar- und Windenergie schließen und somit eine zuverlässige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien gewährleisten. – Nachteile von Fernleitungen: * Fernleitungen bedeuten Enteignungen * Fernleitungen sind anfällig gegen Terror, Unwetter, Hacker,… * im Katastrophenfall fehlen Speicher * Wegfall von Arbeitsplätzen in der Solarenergiebranche * Ausbau von Fernleitungen lenkt von der Notwendigkeit der Weiterentwicklung von Stromspeichern ab * fehlende Speicher zwingen zum Bereithalten fossiler Energieträger und Kraftwerke und damit andauernde Umweltbelastung * fehlende Speicher zwingen zum Abriegeln erneuerbarer Energien und machen sie somit unrentabel * Stromnetze verschieben den Strom nur örtlich, Stromspeicher aber zeitlich; d.h. Stromnetze können keinen Ausgleich zwischen Leistungsspitzen und Leistungslücken gewährleisten – im Gegensatz dazu bilden dezentralisierte Anlagen ( bestehend aus Solar- und Windkraftanlagen und entsprechenden  Stromspeichern), die im Not- oder Katastrophenfall in kleinere  überlebensfähige Regionen mit eigener Speicherkapazität aufgeteilt werden können, die beste Versorgungssicherheit – des weiteren deckt Herr von Fabeck die Fehler in der Argumentation der Stromwirtschaft für Fernleitungen auf * ein europaweites „Supergrid“ kann nicht für die Stromversorgung durch Windenergie genutzt werden, weil dann in allen europäischen Ländern riesige Mengen an Windrädern aufgestellt werden müßten * die Übertragung von Windstrom aus Nord- nach Süddeutschland über Fernleitungen funktioniert ohne Speicher nicht, da der Wind nicht immer genau dann weht, wenn Strom gebraucht wird (und das Netz den Strom nicht speichern kann); wenn Speicher eingesetzt werden würden, müssen auch entsprechende Speicherverluste einberechnet werden (womit sich die Übertragung über lange Distanzen noch weniger lohnt) * die Seekabel nach Skandinavien sind nicht leistungsfähig genug, um Leistungslücken in Deutschland zu überbrücken * auch lassen sich skandinavische Wasserkraftwerke aus Umweltgründen nicht in Pumpspeicherkraftwerke umrüsten FAZIT: die geplanten Fernleitungen müßten letztlich für die Übertragung von Strom aus fossilen Energieträgern genutzt werden! ALTERNATIVE: Errichtung von Solar- und Windanlagen in Verbrauchernähe (auch in Süddeutschland möglich) Speicher

– Unterteilung in Langzeit- und Kurzzeitspeicher (=Pufferspeicher) – Pumpspeicherwerke sind zuverlässig, haben einen hohen Wirkungsgrad und sind langlebig, aber nicht so leistungsfähig (sie können die Verbraucher nur für kurze Zeit mit Strom versorgen) – das größte Problem von Langzeitspeichern ist ihr Platzbedarf; dieses könnte durch die Nutzung von Methanol als Langzeitspeicher gelöst werden, allerdings ist seine Herstellung energieintensiv und seine Rückumwandlung in Strom mit starken Verlusten behaftet – das größte Problem der Kurzzeitspeicher ist ihr Wirkungsgrad, da sie ständig ge- und entladen werden müssen.

gez. MilKa

Protokoll der Agendasitzung am 9. Dezember

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Protokoll der Agenda-Sitzung am 09.12.15

Allgemeines – Als Gäste dürfen wir Evelyn Stauch und Rüdiger Kaesler begrüßen und beginnen deshalb die Sitzung mit einer Vorstellungsrunde. – B. Lieneweg berichtet, dass er auch die neue Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg eingeladen hat. Aus terminlichen Gründen musste sie absagen, bekundet aber prinzipiell Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Agenda. Es wird der Wunsch geäußert, nochmals einen Antrag zur Betreuung der Agenda durch Frau Volmerg (= Ersatz für Frau Hartz) bei der Gemeinde zu stellen.

  1.  Klimaschutz – B. Lieneweg legt den von B. Bicknese und W. Dropmann ausgearbeiteten Bürgerantrag zu Maßnahmen zur Verringerung der Feinstaubbelastung vor (Einschränkung von Osterfeuern, Filtertechnik in Hauskaminen). Mehreren Agendamitgliedern erscheint dieser Entwurf zu lang, weshalb sie eine entsprechende Kürzung anregen. Außerdem werden die rechtlichen Aspekte sowie die praktische Umsetzung des Einbaus von Kaminfilteranlagen diskutiert. Um uns und die Bevölkerung zu diesem Punkt besser zu informieren, planen wir eine Infoveranstaltung mit dem zuständigen Schornsteinfeger.
  2. Vorträge – B. Lieneweg gibt einen Rückblick auf die z.T. gut besuchten Vorträge von Prof. Klemm und Th. Krause; es kommt zu angeregten Diskussionen. Außerdem weist er nochmals auf den geplanten Vortrag von W. v. Fabeck am 10.12.15 hin. – S. Hoffmann regt an, die Verteilung der über die Vorträge informierenden Plakate weiter zu streuen. Er selbst übernimmt regelmäßig die Verteilung den Ortskern, Th. Stenkamp in Bösensell. Alle anderen Bereiche (Industriegebiet, Ottmarsbocholt, Neubaugebiete, Gebiete außerhalb des Ortskernes) werden nicht beliefert.
  3. Gemeinde – Th. Stenkamp informiert uns über den neuen Bebauungsplan für Bösensell und bedauert das Fehlen von Mehrgenerationswohnformen. – K. Mildner informiert die Agenda über die Jahresziele 2016, die im letzten Demografie-Forum erarbeitet wurden. Außerdem weist sie die Gruppe darauf hin, dass für die Ziele „Förderkonzept zum Zuzug von Facharztkapazitäten entwickeln“ und „Arbeitsrichtlinien für die naturnahe Umgestaltung der Umwelt erstellen“ noch Interessierte an der Mitarbeit zur Behandlung dieser Ziele gesucht werden. Das 3. Demografie-Forum wird am 17.09.16 stattfinden.
  4. 4. Mobilität – B. Lieneweg gibt die Information weiter, dass die bei der Radtour angesprochenen gefährlichen Stellen der Gemeinde bereits bekannt und bearbeitet werden. – K. Kröber erklärt sich bereit, im Januar eine Zusammenfassung des Gutachtens zum Thema Bürgerbus zu geben. Bis dahin sind alle Agendamitglieder aufgefordert, eigene Ideen zur Umsetzung eines Bürgerbuskonzeptes zu sammeln und sich Gedanken darüber zu machen, ob und wie sich die Agenda zukünftig zu diesem Thema einbringen soll.
  5. Struktur – Da die Sitzung diesmal von besonders angeregten und z.T. auch abschweifenden Diskussionen geprägt war, schlägt B. Lieneweg vor, den künftigen Sitzungen eine feste Struktur zu geben, nach der zuerst ein Schwerpunkt (im Januar z. B. Bürgerbus) bearbeitet wird, und dann übrige Gedanken diskutiert werden.

Neuer Termin:  Agenda gesamt:  planmäßig am 13.01.16 um 18.30 Uhr im Rathaus-Nebengebäude