Allen Mitgliedern der Agenda21Senden, den Interessenten und Lesern unseres Blogs wünschen wir einen guten Rutsch und ein erfreuliches Neues Jahr!
Herzlichst,
Bernd
Bernd Lieneweg
Allen Mitgliedern der Agenda21Senden, den Interessenten und Lesern unseres Blogs wünschen wir einen guten Rutsch und ein erfreuliches Neues Jahr!
Herzlichst,
Bernd
Bernd Lieneweg
Zum Lesen pdf-Datei öffnen: Oton2018dezembe
Senden – Im WN-Gespräch blickt Sebastian Täger auf 25 Jahre Dienst im Sendener Rathaus sowie die erste Hälfte seiner Amtszeit als Bürgermeister zurück.
Bewerbungsfoto von Sebastian Täger. Kinder, wie die Zeit vergeht: Ende 1992 bewarb sich Sebastian Täger mit einem Passfoto bei der Gemeinde Senden für eine Ausbildung – als Inspektorenanwärter. Gut fünf Jahre später betreute er von Seiten der Gemeinde die von BM Alfred Holz initiierte Agenda-Gruppe.
Senden – Die Gemeinde Senden hat den Umweltpreis an fünf Einzelpersonen und Gruppen vergeben. Mit einem Sonderpreis wurde die Weimaraner-Hündin Cheila ausgezeichnet.
Dienstag, 18.12.2018
Für ihren Einsatz wurde Anne Schulze Everding (vorne) mit dem ersten Platz des Umweltpreises belohnt. Ihre Weimaraner-Hündin Cheila erhielt als „Helferin auf vier Pfoten“ einen Sonderpreis. Foto: hha
Aber Straßen, Städte, Hochspannungsleitungen, Industrieanlagen, Sendemasten usw. tun das doch auch. Aus Naturlandschaft wird so Kulturlandschaft. Schön oder nicht schön, sinnvoll oder nicht sinnvoll, das entscheidet der Betrachter. Man muss immer abwägen!
WN, im Dezember 2018
Pressestimmen gefunden in den WN vom 19. Dezember 2018
Protokoll der Agenda-Sitzung am 12.12.18
1. Mayors for Peace
– Basierend auf dem Entwurf von Bernd regt die Agenda21Senden mittels Antrag an den Rat den Beitritt unseres Bürgermeisters zu den Mayors for Peace an.
2. Bauleitplanung „Huxburg“
– Ein weiterer Antrag an den Rat der Gemeinde Senden betrifft die Bauleitplanung des Wohngebietes „Huxburg“ (der von Wolfgang erstellte Entwurf wird überarbeitet und erweitert). Die Planung sollte von Anfang an partizipativer erfolgen (Bsp. Saerbeck). Um dieses und andere Wohngebiete zukunftsfähig zu gestalten, sind u.A. folgende Punkte zu berücksichtigen:
* dichtere Bebauung, einschließlich Mehrgenerationenhäuser und sozialem Wohnungsbau
* Bevorzugung regenerativer Energien
* ökologische Grünflächen- und Gartengestaltung
* verkehrsberuhigtes Zentrum
* Verringerung der Lärmbelastung
3. Zusammenschluß der FI des Münsterlandes
– Für den 24.01.19 ist ein Treffen mit dem Ziel des Zusammenschlusses aller Friedensinitiativen des Münsterlandes geplant. Die Agenda wird sich vorläufig noch nicht aktiv einbringen, da die Arbeit über mehrere Orte hinweg erfahrungsgemäß zu kompliziert ist. Sie steht aber einer möglichen Online-Vernetzung positiv gegenüber.
– Unabhängig davon lädt die Agenda21Senden am 06.03.19 den Autor und Friedensaktivisten Jürgen Grässlin zu einem Vortrag nach Senden ein.
4. GiveBox
– Der ökomenische Jugendtreff Senden plant die Aufstellung einer GiveBox in Senden. Die Agenda unterstützt diese Idee und beteiligt sich an der Planung.
Neue Termine:
Agenda gesamt: | 09.01.19 um 18.30 Uhr im Rathaus-Nebengebäude |
Wirtschaft mit Kultur | 16.01.19 um 19.30 Uhr in der Friedenskapelle Senden |
Elektromobilitätsstammtisch | 30.01.19 um 19 Uhr „Große Teichsmühle“ Hausdülmen |
Pressemitteilung
Sendener Erweiterungsgebiete: Wienkamp (Dreieck hinten rechts am Kanal), Huxburg (ganz hinten links) Foto: Dirk Frerichmann, Senden
Angesichts der vielfältigen gravierenden Probleme unserer Zeit, die wir auch in Senden haben, wie:
– großer Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Rentner und Normalverdiener und vor allem Familien mit Kindern
– die immer stärkeren Auswirkungen des Klimawandels
– die fortschreitende Bodenversiegelung und Flächenzersiedlung
– das massive Arten- und Insektensterben
– der immer noch zunehmende fossile Individualverkehr mit all seine Nebenwirkungen
müssen wir feststellen, dass sie bei den bisherigen Planungen nur sehr mangelhaft berücksichtigt wurden.
Andere Gemeinden weisen Bauprojekte auf, die in Senden offenbar unbekannt oder politisch nicht gewollt sind:
Alternative Wohnformen, z.B. genossenschaftlicher Wohnraum wie in Roxel https://www.gruener-weiler.de/ , Mehrgenerationenhäuser wie in Mecklenbeck, regenerative Wohn- und Gartenanlagen für Alt und Jung wie in der Klimakommune Saerbeck.
Der Einsatz „alternativer Energien“ und „regenerativer Grünkraft für Leib und Seele“, also Gestaltungen, die den belebenden Austausch“ zwischen den Generationen beim Gärtnern fördern, spielen in einer nachhaltigen Stadtentwicklung eine zunehmend gewichtige Rolle. Dazu werden von vorn herein andere Stadtentwicklungen benötigt, um diejenigen, welche in dem entwickelten Raum später leben werden, bereits von Anfang an in den Entwicklungsprozess einzubinden.
Das Institut für partizipative Stadtentwicklung (IPG) trifft diesbezüglich beispielsweise den Nerv des Zeitgeistes https://www.partizipativ-gestalten.de/beratung-von-bau-und-wohngemeinschaften/ und hat z. B. auch die Gemeinde Saerbeck dahin begleitet, wo sie jetzt steht – über 100% regenerativ.
Von der gesamten zu bebauenden Wohnfläche von ca. 16 ha sind im Baugebiet Huxburg nur 5% für Grünflächen und nur 10% für Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Das wird dem Bedarf in keiner Weise gerecht und trägt zur weiteren Bodenversiegelung bei. Im Wienkamp sind nach dem neuen Bebauungsplan nur noch zwei Mehrfamilienhäuser vorgesehen.
In ehemaligen Baugebieten wie Busskamp und Waslkamp hat man kleine Bereiche als Klimaschutzsiedlung ausgewiesen, in der Huxburg ist das bisher nicht vorgesehen. Auch wenn die zur Zeit geltenden Bauvorschriften verschärft worden sind, haben die Vorgaben bei den geförderten Klimaschutzsiedlungen noch eine signifikant höhere Klimaschutzwirkung, da auch die Nutzung von erneuerbaren Energien vorgeschrieben wird. Hier sollte man auch zusätzlich in Betracht ziehen, dass Klimaschutzmaßnamen bei Mehrfamilienhausbebauung sich wirklich gut rechnen lassen. Verantwortliches, zukunftsfähiges Bauen würde heute bedeuten, das ganze Baugebiet zur Klimaschutzsiedlung zu machen.
Größere Bereiche des Baugebiets waren bisher Flächen einer Baumschule. Da auch die Gemeinde Senden in Zukunft mehr tun muss, um die nach wie vor steigenden Klimagase wieder einzufangen, werden wir tausende von Bäumen pflanzen müssen. Da stellt sich doch die Frage, ob für eine Ersatzfläche der Baumschule gesorgt worden ist.
Die moderne Gartengestaltung zeichnet sich heute durch viel Steine und Kies aus. Für die Ökologie und den Artenschutz ist das aber völlig kontraproduktiv. Hier sollten den Bauherren klare Vorgaben gemacht werden. Und auch die Gestaltung der Grünanlagen sollte naturnah, standortgerecht und insektenfreundlich durchgeführt werden.
Bei allen Neubaugebieten ist immer eine der wichtigsten Fragen, wie die Straßenanbindung ist und ob es genug Stellplätze und Parkplätze gibt. Angesichts der Notwendigkeit einer umweltfreundlichen Mobilität müssten hier die Schwerpunkte mal anders gesetzt werden:
– wie schaffen wir gute und schnelle direkte Verbindungen für Radfahrer in den Ortskern und zu den Bahnhöfen Mecklenbeck, Albachten und Bösensell?
– kann ein elektrisch betriebener Kleinbus regelmäßig in den Ortskern und zum Bahnhof Bösensell fahren?
– werden öffentliche Ladesäulen für E-Autos geplant?
– gibt es eine Park- und Ladeanlage mit PV Bedachung als Stellfläche für Elektroautos im Carsharing?
– wird mit Rücksicht auf die Gesundheit an ausreichenden Lärmschutz gedacht? Lärm ist Stressor Nr. 1 und führt nachweislich zu Folgeerkrankungen wie Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sowie Angststörungen und Depressionen.
Dies alles sollten die Verwaltung und auch die politischen Gremien bei ihrer Planung Huxburg und Wienkamp berücksichtigen. Die Agenda21Senden als Bürgerinitiative bittet Bürgerinnen und Bürger, denen eine Einflussnahme in diesem Sinne am Herzen liegt, um Stellungnahmen und weitere Anregungen in ihrem blog (als Antwort auf den Beitrag):
https://agenda21senden.de/2018/12/14/bauleitplanung-mit-buergerbeteiligung/
Nach einer gewissen Diskussionsphase soll dann Anfang des nächsten Jahres eine offizielle Anregung (Bürgerantrag) beim Rat der Gemeinde Senden eingereicht werden.
Lärm ist Stressor Nr. 1, führt zu Stress und Stressfolgeerkrankungen. Lärm geht auch bei „Gewöhnung“ ins Blut (die Werte für die Stresshormone Adrenalin und Cortisol steigen dauerhaft an) und führt z. B. zu Herz-, Kreislauf-, sowie Stoffwechselerkrankungen, Angststörungen und Depressionen. Wir haben mit 2700 Toten pro Jahr bereits annähernd so viele Lärmtote in Deutschland zu beklagen wie Verkehrstote. Die Zahlen und Auswirkungen sind höchst alarmierend. Die Europäische Union hat daher mit Recht eine Umgebungslärmverordnung erlassen und fordert die Länder auf, Lärmaktionspläne aufzustellen. Auch wenn sich Deutschland diesbezüglich in einem Rechtsverletzungsverfahren befindet, tut es dringend Not, darauf an allen Orten zu reagieren – gerade auch in Orten, in denen eine Bundesstraße den Ort teilt (wie in Senden die B 235) und der Gartenlärm durch schwere benzingetriebene Rasenmäher, Heckenscheren, Motorsägen, Laubbläser, etc. enorm ansteigt.
Auch Senden sollte dabei sein.
600 Bürgermeister für den Frieden gibt es bereits in Deutschland. Auch etliche Bürgermeister/innen von Gemeinden und Städten im Kreis Coesfeld sind bereits beigetreten.
Daher beschloss die Agenda21Senden auf ihrer Sitzung am 12.12.2018 die Anregung, dass auch der Gemeinderat von Senden dem BM Sebastian Täger empfehlen möge, Mitglied bei den Mayors for Peace zu werden.
Senden. Am Mittwoch, den 12.12. ab 18.30 Uhr trifft sich die Gruppe Agenda21Senden zum letzten Mal in diesem Jahr oben im Treffpunkt, daher ist ein gemeinsames Essen im Anschluss an die Sitzung geplant. Auf der Tagesordnung stehen die Projekte Leihfahrräder, Mitfahrerbänke und Give Box. Ferner geht es um die Themen „Mayors for Peace“, Zusammenkunft der Friedensgruppen im Kreis und „Partizipative Gartenanlage“. An diesen und anderen Sendener Themen Interessierte sind wie immer eingeladen. www.agenda21senden.de