Archiv der Kategorie: AgendA21Senden – was ist das?

Geschichte und Ziele der Lokalen Agenda 21 in Senden

„Definitiv“: Bürgerbus startet am 29. August 2017

Mi., 24.05.2017

RVM stellt Fahrzeug

Mit dem Bürgerbus soll die Verbindung zwischen Senden und den Ortsteilen verbessert werden.

Mit dem Bürgerbus soll die Verbindung zwischen Senden und den Ortsteilen verbessert werden. Foto: Christ/Schwarze-Blanke

Senden – Der Bürgerbusverein will am letzten Tag der Sommerferien auf Strecke gehen. Dieser Terminplan, der zuletzt nach hinten geschoben worden war, kann eingehalten werden, weil die RVM dem Verein ein Fahrzeug bis auf Weiteres überlässt.

Von Dietrich Harhues

Der Bürgerbus startet am 29. August mit seinem Fahrbetrieb. Dieses „definitive“ Datum nannte am Mittwoch Gesche Seifert-Post als Sprecherin des Vereins, der die Mobilität in Senden verbessern möchte. Dieser Zeitplan, der den ursprünglichen Planungen entspricht, war zwischenzeitlich ins Wanken geraten (WN berichteten). Der Betrieb des Bürgerbusses wäre dann erst im Oktober aufgenommen worden.

Unterstützung durch die RVM macht es jetzt möglich, dass der Verein, den Linienbetrieb mit dem letzten Tag der Sommerferien beginnen kann. Denn das Regionalverkehrsunternehmen stellt dem Sendener Bürgerbusverein ein Fahrzeug zur Verfügung, das dieser nutzen kann, bis der eigene Mercedes Sprinter bereitsteht.

Lest den Artikel weiter in den WN.

Europa solidarisch und demokratisch – welche Veränderungen sind möglich und nötig?                                                                    

 Vortrag von J. Gogoll am 17.05.17 

Wirtschaft mit Kultur, unsere neue Wirtschaftsreihe mit J.F. Gogoll in den Räumen der KuKiS, handelte davon, wie man Europa neu denken könnte. Solidarischer und demokratischer sollte es sein. Und es sollte von einer breiten Basis getragen werden.

Zusammenfassung (MilKa):

Europa ist kein abstrakter Begriff, sondern wir alle sind Europa! Notwendigkeit eines starken Europa – zur Sicherung des Friedens – das wirtschaftliche Überleben der europäischen Staaten ist gegen die Konkurrenten USA und China nur in einem starken Verbund möglich.

Notwendige Veränderungen

– struktureller Umbau:

* das europäische Parlament ist in allen Ländern und von allen Europäern wählbar

* daneben existiert ein EU-Rat, bestehend aus nationalen Politikern       => der einzelne Bürger fühlt sich wieder mehr Europa-zugehörig und in seinen Interessen vertreten

* diese beiden sind zusammen für die Gesetzgebung zuständig

* die europäische Kommission hätte nur noch beratende Funktion und könnte später komplett wegfallen

– klare Definition der Aufgaben:

* gemeinsame Fiskalpolitik, um ein möglichst gleiches Niveau zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten zu erreichen

* spezifische Sozialpolitik

* gemeinsame Finanz- und Steuerpolitik (z.B. gleichen Steuersätze für Unternehmen)

– Europa der zwei Geschwindigkeiten:

* wenn obige Aufgaben mehr oder weniger gelöst sind, Eingliederung der Eurozone in dieses neue Gebilde (unter Beachtung unterschiedlicher Geschwindigkeiten)

– Angehen der derzeitigen Wirtschaftskrise:

* mit Hilfe von Eurobonds

(gez. MilKa)

 

Witold Wylezol, der zwei Filmbeiträge mit Helmut Schmidt beigesteuert hatte, kommentierte die Veranstaltung wie folgt:

Liebe Agenda Mitstreiter,

wie der gestrige Vortrag von Joachim Gogoll gezeigt hat, muss die EU neu strukturiert werden. Das alte System wird mehr oder weniger nur noch künstlich am Leben gehalten (und dieser Prozess kann noch recht lange aufrechterhalten werden – vorausgesetzt die Bürger und Völker bleiben passiv und machen weiter so wie bis jetzt). Wir brauchen deutliche Signale und rasche Veränderungen. Dies ist zum Teil nur Dank Aufklärungsarbeit und eines neuen Bewusstseins möglich. Die Frage stellt sich, wie soll ein neuer Kommunikationsweg (mit realistischen und objektiven Informationen) ermöglicht werden? Wie kann man die Mitbürger zum aktiven Handeln motivieren?

Alles deutet darauf hin, dass die Europaidee nur noch auf dem Wege zweier Geschwindigkeiten realisierbar ist. Die EU-Kommission soll zukünftig nur beratend agieren. Die Idee von der neuen Rolle des Europaparlaments und des Europarates verlangen nach großen Verfassungsänderungen in allen europäischen Staaten (um u.a. eine neue Fiskal- und Sozialpolitik zu ermöglichen). Bei strittigen Fragen und Unstimmigkeit soll ein freier und unabhängiger Vermittlungsausschuss entscheiden.

Die Fragen der Schulden, die pragmatische Lösung einer gerechten Verteilung der erwirtschafteten Güter und Potentiale, Schaffung einer tatsächlichen Unabhängigkeit von Europa (politisch, kulturell, bildungsmäßig und  wirtschaftlich – auch verteidigungsmäßig d.h. militärisch), neue soziale Ordnung, neue Arbeits- und Wirtschaftsweisen (sinnvolle und dem Menschen an sich – dem Gemeinwohl – dienende Arbeit und eine Wirtschaft für alle und nicht nur für bestimmte Teile der Gesellschaft) müssen in unserer Gesellschaft neu diskutiert und kommuniziert werden.

Das Gespräch im Anschluss hat gezeigt, dass eine entsprechende Kommunikation von Lösungsansätzen notwendig und sicherlich bei jedem möglich ist, sowohl vor Ort als auch überregional (z.B. über das Internet). Jeder ist nicht nur für sich selbst und seine Nächsten verantwortlich, sondern zugleich für die großen Teile der heutigen und künftigen Gesellschaft. Wir können auf jeden Fall gute Samen für die kommenden Generationen aussäen und zum Keimen bringen. Wie manche Beispiele von Klaus und Anne gezeigt haben, kann man bei vielen Mitbürgern bereits bei einfachen Problemen (z.B. bei Umweltfragen) gut ins Gespräch kommen. Positive Erfahrungen und Aufklärung sind friedlich möglich – durch kluge Kommunikation und nicht falsche Reaktion.

Die bereits laufenden neuen Prozesse sind sehr dynamisch und zum größten Teil unvorhersagbar. Wäre es anders, dann könnten sie von den „Wächtern“ der aktuellen Verhältnisse decodiert und gestoppt werden. Die jüngeren Generationen gehen anders mit manchen Problemen um, als die Senioren. Und man sieht: viele jungen Menschen sind nicht untätig, sondern bewegen sehr viel Positives! Generationskonflikte bilden hier jedoch oft eine große Hürde beim gemeinsamen „Tauziehen“.  Um gemeinsam und nicht kontraproduktiv zu arbeiten, sind Offenheit, Mut zum ganzheitlichen Denken und viel Geduld bei Wegen der kleinen (Fort-) Schritte unerlässlich.

Man sollte auch darüber nachdenken, welche Tätigkeiten im Alltag gewohnheitsgemäß zeitraubend sind und das eigentliche Hindernis, beim Einholen von neuen entscheidenden Informationen. Viele gute Beiträge im Internet sind nicht in Form von SMS verfaßt, sondern verlangen freie Zeit, Geduld und genug Muße. Zutiefst menschliche Kommunikation findet in augedehnten Gesprächen statt. Anstatt stundenlang fernzusehen oder die in vielerlei Hinsicht desinformierenden Tageszeitungen zu lesen, kann man 3-4x die Woche 1-2 Stunden für sehr gute Gespräche im Internet verwenden, um die aktuellen Entwicklungen und die neue Denkansätze im „Untergrund“ zu verfolgen.

Als Beispiel empfehle ich für eine mußevolle Minute folgende Gespräche von KenFM (gefördert auch von der GLS-Bank!): https://www.youtube.com/watch?v=dIEp3zk_OZ0 und
https://www.youtube.com/watch?v=Yb3hQ_OpG8Q#t=728.984904576

Man sieht, dass viele problematische Punkte, die wir in der heutigen Politik in den vergangenen Jahren erleben, bereits vor ca. 100-120 Jahren in die Wiege gelegt worden waren.

Es stellt sich die Frage: sind in dem kommenden gerechten System die klassischen Parteien und die heutigen Strukturen des politischen Lebens nicht bereits längst ein Auslaufmodell und summa summarum das größte Hemmnis für eine konstruktive völkerrechtliche Zusammenarbeit und Stolpersteine bei der Verwirklichung der grundlegenden demokratischen Werten wie Freiheit, soziale Gerechtigkeit und eine gelebte Brüderlichkeit?

Herzliche Grüße

Witold

Senden schafft ein gutes Klima – Maifest 2017 gelungen

„Alternativen gibt es immer“, dieses Motto der Agenda21Senden vereinigte die Aussteller, die ihre Freizeit für die gute Sache zur Verfügung stellten.

Auf Grund des wider Erwarten schönen Wetters war schon am Samstag die Stimmung beim Maifest gut. Dass die angebotenen Pfannekuchen außergewöhnlich lecker schmecken, muss sich allerdings noch etwas besser herumsprechen.

Fotostrecke von Bernd:

Die präsentierten Elektroautos wurden wahrgenommen, es zeigte sich, dass die Bürgerinnen an die Elektromobilität als Fortbewegung der Zukunft glauben. Der Fast-schon-Oldtimer von City-EL, den Martin aus Ottmarsbocholt mitgebracht hatte, war ein echter Hingucker und stahl den großen Fahrzeugen die Schau, hier entwickelten sich die meisten Gespräche. Vor allem auch Kinder finden das kleine Dreirad ansprechend.

Besonders großen Zulauf hatte auch der Stand des NABU, das Preisrätsel zur Artenvielfalt in Senden und im Münsterland brachte die Teilnehmer zum Nachdenken und Nachfragen.

Hier noch eine Bilderstrecke von Martin:

Viel Sonnenschein gab es am zweiten Tag, auch wenn es leider nicht für einen scharfen Blick auf die Sonne reichte. Witold vom Kulturforum arte in Münster hatte zwei Sonnenteleskope aufgebaut. Was man hätte sehen sollen – die von Kernfusionen hervorgerufenen Eruptionen, die uns die Lebensenergie liefern – zeigt uns die folgende Archivaufnahme:

 

Senden schafft auf ein gutes Klima, das steht auf den Elektroautos der Gemeinde Senden, für das Zurverfügungstellen der neuen Elektrofahrzeuge der Gemeinde Senden dankt die Agenda-Gruppe ausdrücklich, am guten Klima in Senden arbeitet namentlich unsere Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg, der wir für ihre schwierige Aufgabe Glück und Erfolg wünschen. Unser Dank gilt auch den Firmen Hartmann und Ausber aus Münster, die uns ihre besten Elektro-Fahrzeuge von Nissan und Renault zur Verfügung stellten. Auch bedanken wir uns ausdrücklich bei den Privatpersonen aus Senden und von der Initiative Solarmobil Ruhrgebiet, die uns mit ihren Autos und ihren langjährigen Erfahrungen eine wertvolle Hilfe waren. Besonderes Lob gilt auch den phantastischen Musikern, die Jung und Alt gleichermaßen mit ihrer herzerfrischenden Musik begeisterten. Als Sprecher der Gruppe danke ich auch allen Mitgliedern und Helfern für die viele Arbeit, die sie für die Schaffung eines guten Klimas in Senden geleistet haben.

Es war ein schöner Beitrag der Agenda21Senden beim Maifest, der allen viel Freude gemacht hat und gezeigt hat, dass unsere Aufklärungsarbeit bei den Bürgerinnen und Bürgern in Senden ankommt.

Fotostrecke von Bernd vom Sonntag:

Wie gesagt: „Alternativen gibt es immer!“

Das Video vom Song „Lasst uns sparen CO2“ (von Peter von der Ley, E-Piano) schicke ich Euch gerne zu, das Format wird hier leider nicht angenommen.

Im Artikel der WN zum Maifest gibt es eine schöne Fotostrecke.

Einige Beispiele, Fotos: di (WN)

Last but not least Bilder von Sven:

 

 

 

 

 

Senden schafft gutes Klima – Schritt für Schritt kommt die Elektromobilität

Westfälische Nachrichten, Frühjahr 2017

Die nunmehr vierte Ladestation in Senden wurde ihrer Bestimmung übergeben. Über die App von NewMotion oder über die Wattfinder-App von GoingElectric sind sie zu finden. Für Mitglieder des Drehstromnetzes gibt es schon seit über 15 Jahren Drehstrom für Elektrofahrzeuge. Die nächsten Gleichstrom-Schnellladesäulen finden sich im Ruhrgebiet bzw. östlich im Tecklenburger Land, der nächste Supercharger von Tesla steht in Kamen.

Die Gemeinde hat obendrein drei Elektroautos im Einsatz

Europa: solidarisch und demokratisch – Wirtschaft mit Kultur

Anknüpfend an das spannende Referat „Europa geht auch solidarisch“ von Frau Prof. Dr. Schrooten in Nottuln  beschäftigt sich das kleine Wirtschaftsseminar in Senden ebenfalls mit Europa.

Für unseren Referenten Joachim F. Gogoll ist ein solidarisches, demokratisches Europa eine Herzensangelegenheit. Nur ein starkes, demokratisch legitimiertes Europa kann im Wettbewerb mit Russland, Amerika, China und Indien bestehen, ein geeintes Europa ist geradezu überlebensnotwendig.  Jedoch muss dieses Europa neu organisiert und strukturiert, also weiter entwickelt werden, damit seine Bürger es annehmen und sich mit ihm identifizieren können.

Wie sich Europa solidarischer, vor allem aber auch demokratischer gestalten lässt, darüber hat sich die Memorandum-Gruppe, zu der sowohl Frau Prof. Schrooten als auch Joachim F. Gogoll gehören, Gedanken gemacht, die Ideen dieser Gruppe werden also in den Vortrag am Mittwoch, den 17. Mai, einfließen.

Witold Wylezol vom Kulturforum Arte aus Münster wird zu Anfang und zum Ende einen kurzen Filmbeitrag einspielen.

Joachim f. Gogoll, alternativer Ökonom

Weil die Veranstaltung vom „Journal“ in die Räume der Kunst- und Kulturinitiative verlegt werden musste, wird aus „Wirtschaft im Journal“ jetzt „Wirtschaft mit Kultur“. Erfolgreiches Wirtschaften mit dem Ziel, das Gemeinwohl und nicht die Rendite für eine kleine Finanzelite in den Vordergrund zu rücken, hat sicher etwas mit Kultur zu tun. Der Vortrag in der Friedenskapelle am Grünen Grund 5 beginnt um 19.30 Uhr, eine rege Beteiligung durch Zwischenfragen und Diskussionsbeiträge ist von Anfang an erwünscht.

Achtung:

neuer Veranstaltungsort:  KukiSenden, alte Friedenskapelle, Grüner Grund 5,

neue Anfangszeit: 19.30 Uhr

 

Maifest 2017 am 13. und 14. Mai mit Agenda21Senden – wieder Tage der Elektromobilität

 

Unser Motto: Alternativen gibt es immer!

Die Gruppe Agenda21Senden wird wie seit vielen Jahren auch 2017 wieder beim Sendener Maifest dabei sein und für Klima- und Umweltschutz werben. Auf der Herrenstraße werden die Partner von Agenda21Senden über die Nutzung regenerativer Energien im Haushalt und beim Hausbau informieren. Außerdem wird über naturnahes Gärtnern und biologischen Landbau aufgeklärt. Erstmalig wird die Gruppe selbstgebackene Pfannekuchen anbieten. Außerdem sollen der 13. und 14. Mai Sendener Tage der Elektromobilität werden, Elektrofahrer aus nah und fern sind aufgerufen, ihre Autos und Motorräder zu zeigen und über ihre Erfahrungen mit der Elektromobilität zu sprechen. Wer mitmacht und sein Auto auf der Herrenstraße ausstellt, bekommt einen Pfannekuchen gratis. Auch zwei der neuen Elektroautos der Gemeindeverwaltung werden zu bewundern sein: ein Zoe von der Verwaltung und der rote Kangoo vom Bauhof. Der Kangoo kann als Beispiel dafür dienen, wie man ein Elektrofahrzeug quasi gewerblich nutzen kann (der Bauhof hat ihn selbst umgebaut und ausgerüstet). Bei einem der derzeit im Handel angebotenen E-Fahrzeuge wurde bei gleichem Batterievolumen die Reichweite 2017 fast verdoppelt auf ca. 400 km. Die Agenda21Senden freut sich, auch über diesen Quantensprung der Elektromobilität berichten und ein solches hochaktuelles, praktisch brandneues Auto zeigen zu können. Das Tüpfelchen auf dem i werden Musiker aus der Agendagruppe sein, die mit ihrer Musik das Geschehen bereichern werden. Ein eigens geschriebener CO2-Song wird Premiere haben. Denn, so das Motto der Gruppe: „Alternativen gibt es immer!“ Zu letzten Vorbereitungen trifft sich die Gruppe am 10. Mai ab 18.30 Uhr oben im Treffpunkt, Helfer sind willkommen.

EUROPA geht auch solidarisch!

Vortrag am Mittwoch, den 3.5.2017, um 19 Uhr in
Nottuln – Alte Amtmannei – Stiftsstraße
Prof. Dr. Mechthild Schrooten,
Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bremen
Schwerpunkte: Geld und Internationale Integration

Veranstalter: Attac-COE – VisdP: Joachim F. Gogoll – Büroanschrift: Detmolder Straße 9 – 45896 Gelsenkirchen – www. attac-coe.de

Wettbewerb und Solidarität sind zwei wichtig ökonomische Prinzipien. In den letzten Jahrzehnten wurde der Wettbewerb zum wichtigsten Wachstumsmotor erklärt. Dies gilt auch in Europa. Längst jedoch ist die Mitgliedschaft in der EU kein Wohlstandsgarant mehr. Im europäischen Wettbewerb gibt immer mehr Verlierer. Die Ausgestaltung der Europäischen Union muss vollständig überdacht werden.
Dabei darf auch die Diskussion um den nationalstaatlichen Einfluss nicht ausgeblendet werden. „Europa geht auch solidarisch“ – stellt dem neoliberalen Wettbewerbsmodell Ideen gegenüber, die auf die Lebensbedingungen der Menschen zielen. Dabei spielt das Geld, das Vermögen und die Verteilung eine große Rolle.

Zum Weiterleiten als pdf-Datei: Europa geht auch solidarisch

O-Ton Klartext im April 2017 – Europa geht auch solidarisch – EUROPA? Das sind wir alle!

April 2017: Oton2017april

Viele Menschen in Europa, vor allen Dingen wenn sie nach 1970 geboren wurden, kennen das Europa der Grenzen schon nicht mehr. Man hat sich daran gewöhnt, Waren kaufen zu können, die aus allen möglichen europäischen Ländern kommen. Wer heute eine Pizza kaufen will, dazu Rotwein aus Frankreich und Oliven aus Griechenland, um ein Abendessen zu bereiten, der kann das ohne große Probleme tun. Dabei hat er die Möglichkeit, an jedem Tag der Woche, andere kulinarische Köstlichkeiten aus dem Ausland zu kaufen, um seine Speisenkarte aufzufrischen. Wer heute über 50 Jahre alt ist, kennt auch noch die Passkontrollen an den Grenzen, wenn es zum Kurzurlaub nach Holland oder zu einem längeren Aufenthalt am Mittelmeer ging. Dabei musste man sich darüber Gedanken machen, wieviel man zollfrei mit
nehmen oder bei der Rückkehr wieder einführen durfte. Kaum zu glauben, dass seit nunmehr 70 Jahren Frieden zwischen den Staaten der EU herrscht. Ganz selbstverständlich gehen junge Menschen  zur Ausbildung oder zum Studium ins europäische Ausland, gesponsert durch das Erasmusprogramm der EU. Wir exportieren 75% unserer Waren in die EU. Kein Land ist so abhängig von de der EU wie die Bundesrepublik Deutschland.

Europäische Union – das sind wir alle! Warum wir eine starke EU brauchen

Titelblatt Flyer

Ohne die EU gäbe es keinen Umweltschutz, der die Grenzen der Staaten überwindet.

Erfolg im Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz kann es nur in einem stärkeren Europa geben.

Agenda21 – pro Europa – das geht nur zusammen!

Gute Gründe lest Ihr im Flyer von Joachim Gogoll: EUFlyer2017

Europäische Union – ja bitte!

 

Protokoll des Ortstermins vom 19. April 2017 bei Eckmann wg. des Maifestes

www.agenda21senden.de

Anwesend: Anne, Bernd, Robert, Wolfgang

Bei der Ortsbesichtigung wurde folgender Plan besprochen:

  • der Pfannekuchenstand steht vor dem Haus Eckmann bis zur Absperrung. Wolfgang bringt seine Pavillons mit und kümmert sich um Wasser und Strom. Robert bringt seinen Gasherd mit. Bernd versucht einen Adapter zu bekommen oder machen zu lassen.
  • Robert sorgt für Tische und Bänke.
  • bei Regen gehen die Musiker unter Eckmanns Arkaden, Anne fragt nach Strom. Kabel und Verteiler und Verstärker bringt Anne mit.
  • gegenüber (also vor Düffel) stehen schräg die E-Autos. Bernd kümmert sich um die Zoe von Renault Hartmann. Bernd fragt die Sendener E-Auto-Besitzer und die Szene wg. Autos.
  • an der Ecke bei der Absperrung steht der Stand Hantmann solar.
  • zwischen Hantmann und E-Autos soll der Fahrradflohmarkt stattfinden. Dafür fragt Bernd nach 2 Absperrungen von der Gemeinde.
  • Bernd fragt bei der Gemeinde und beim Gewerbeverein, ob wegen der Steckdosen die Laternen angemacht werden können.

Ergänzung: Der Bio-Stand aus LH kommt doch, über den Fahrrad-Flohmarkt muss neu beraten werden, da keine Räder der Flüchtlingshilfe angeboten werden sollen. Zwei Absperrgitter liefert die Gemeinde.