Archiv des Autors: Bernd Lieneweg

Wo sind sie geblieben? Das große Insektensterben

Wo sind sie geblieben? Das große Insektensterben

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

in Deutschland gibt es heute 80 Prozent weniger Insekten als noch 1982. Fast 3.000 Insektenarten werden als ausgestorben oder gefährdet eingestuft. Ganz besonders betroffen sind Schmetterlinge, Wildbienen und Schwebfliegen, die einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung vieler Pflanzen leisten. Diese erschreckenden Ergebnisse lieferte in der letzten Woche die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage.

Hauptursache für diese dramatische Entwicklung ist die intensive Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und dem steigenden Pestizideinsatz. Auch die Artenvielfalt entlang der Nahrungskette ist dadurch akut bedroht. Mit dem Rückgang der Insekten nimmt unweigerlich auch die Anzahl der insektenfressenden Vögel ab. Die Auswirkungen sind gravierend: Fast drei Viertel der heimischen Vogelarten der Äcker und Wiesen sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht.

Rund 26.000 Menschen haben sich deshalb bereits an unserer Aktion „Rettet die Vögel!“ beteiligt und die Bundesregierung aufgefordert, Pestizide zu verbieten und Agar-Wüsten wieder in vielfältige Landschaften zu verwandeln. Denn auch wenn die Bundesregierung das Problem erkannt hat, unternimmt sie bisher nichts, um die Artenvielfalt zu retten. Unterstützen auch Sie unsere Aktion:

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

 

Süßes für die Besten – Stadtradler wurden im Rathaus geehrt – in Senden fast 7 t CO2 gespart

Petra Volmerg, MA, Klimaschutzbeauftragte in Senden, und Alfons Hues, BM, bedanken sich bei den Radlern für ihr Engagement im Klimaschutz.

Sendens Stadtradler wurden bei kalten Getränken und Gummitierchen im Rathaus von Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg und Bürgermeister Alfons Hues empfangen.

Die effektivste Radelgruppe war die Feuerwehr mit 6490 km und 922 kg CO2-Ersparnis..

Die Radler vom roten Keil waren ebenfalls sehr erfolgreich mit 5026 km und 714 kg CO2-Ersparnis. Sie waren das Fahrradaktivste Team mit den meisten Kilometern pro TeilnehmerIn.

Wir von den Klima-Radlern: Agenda21Senden lagen im Mittelfeld mit 2944 km und 418 kg CO2-Ersparnis und lagen Personenbezogen immerhin auf Platz drei.

Alle Ergebisse für Senden im Überblick kannst Du hier sehen.

Ergebnisse mit den meisten Kilometern pro TeilnehmerIn.

Vier Sendener hatten in den drei Wochen mehr als 1000 km gestrampelt, mit dabei unsere Starradlerin Karina Mildner, die es auf 1030 km in drei Arbeitswochen brachte.

Die Starradlerin Karina bekam Sonnenblumen und freute sich riesig mit Sven, der sie betreute und abends für den Kaloriennachschub sorgte. Allerdings hatte sie Sorgen mit ihrem Fahrradcomputer, der zu wenig anzeigte und schließlich bei 970 km ganz abstürzte.

Alle Sieger auf einen Blick. Ein Feuerwehrmann hält den ersten Preis, Petra Volmerg bekam als Dank für die Organisation einen Strauß Erinnerungen von Karina.

WN, Do., 20.07.2017

260 Sendener Pedalritter sparen sieben Tonnen CO2 ein: Radler strampeln für prima Klima

Ja, wir san mit‘m Radl da: Selbstverständlich kamen die aktiven „Stadtradler“ auf dem Drahtesel zur Siegerehrung im Rathaus. Dort zeichneten Alfons Hues (r.) und Petra Volmerg (2.v.l.) die ambitioniertesten Teilnehmer aus.

Senden – Sendens Klimaschutzbeauftragte Petra Volmerg freut sich über den Erfolg: Im Rahmen der dreiwöchigen Aktion „Stadtradler“ haben 260 Teilnehmer aus Senden fast 50 000 Kilometer mit dem Drahtesel zurückgelegt und damit etwa sieben Tonnen CO2 eingespart.      Foto: Syffus

Bürgerbus startet mit Ersatzwagen (WN)

Alles startklar: Fahrer Dieter Nehls (v.l.), Koordinator Jörg Säckl sowie die Vorstandsmitglieder des Bürgerbusvereins Ludger Fühnen und Wolfgang Dropmann sind sicher, dass die Jungfernfahrt am 30. Aug. stattfinden kann. Foto: sff

Training der ehrenamtlichen Fahrer läuft – weitere Ehrenamtliche willkommen

Von Siegmar Syffus

Die schlechte Nachricht zuerst: Der nagelneue Sendener Bürgerbus kann voraussichtlich erst im Oktober geliefert werden. Doch die gute und entscheidende Nachricht lautet: Der Fahrbetrieb startet trotzdem wie geplant am 30. August, pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres. Und auch das Training der Fahrer ist soeben angelaufen.

Klima-Internetpräsenz des Kreises Coesfeld ist nun freigeschaltet

Kopfbild Klimaschutz Kreis Coesfeld

Die Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld gibt bekannt:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des KlimaPakt Kreis Coesfeld,

die angekündigte Klima-Internetpräsenz des Kreises Coesfeld ist nun freigeschaltet und unter der Adresse klima.kreis-coesfeld.de zu erreichen. Die Energie- und Klimaschutzaktivitäten des Kreises, aber auch relevante Informationen für Bürgerinnen und Bürger werden dort dargestellt – zum ersten Mal thematisch gebündelt. Auf der Seite finden sich die Rubriken KlimaPakt Kreis Coesfeld, Klimaschutz, Mobilität, Energie sowie Umwelt & Natur.

Die Seite dient ebenso als Plattform, um den KlimaPakt Kreis Coesfeld darzustellen und vorbildliche Projekte der Mitglieder im KlimaPakt Kreis Coesfeld zu präsentieren. In dem Zusammenhang sende ich Ihnen anbei noch einmal eine Wordvorlage. Nutzen Sie die bitte, wenn auch Sie ihr Projekt für den Klimaschutz im Kreis Coesfeld auf der Homepage vorstellen möchten.

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag

Sarah Rensner

 Abt. 01 – Büro des Landrats

Klimaschutzmanagerin

Friedrich-Ebert-Str. 7, 48653 Coesfeld

Tel. (02541) 18-9115 – Fax (02541) 18-888-9110

E-Mail: sarah.rensner@kreis-coesfeld.de Internet: www.kreis-coesfeld.de

 

Fossile Brennstoffe müssen im Boden bleiben – nur so schaffen wir ein stabiles Klima

Zum Sommer der Hoffnung lädt uns Wolfgang Dropmann ein:

Ihr Lieben,

der Sommer der Hoffnung ist in vollem Gange! In den Niederlanden, in Tschechien, in England, in Deutschland und in Österreich kamen viele, viele Menschen auf Klimacamps zusammen und haben sich mit vielfältigen Aktionen gegen die Kohle-, Öl- und Gasindustrie gestellt.

Hier ist zum Beispiel ein Video mit Highlights der brillanten CODE ROOD-Aktion in den Niederlanden. Mehr als 300 Menschen blockierten in Amsterdam den zweitgrößten Kohlehafen Europas:

Am selben Wochenende wurden 150 Menschen beim ersten tschechischen Klimacamp aktiv. Sie blockierten den Betriebsablauf in einem Kohletagebau und forderten einen schnellen Kohleausstieg. Und so sah’s aus:

Aber das ist erst der Anfang. Diesen Sommer zeigen wir wie echtes Handeln für Klimagerechtigkeit aussieht.

Im August kommen wir in dem riesigen Braunkohlegebiet im Rheinland zusammen. Das Rheinland ist die größte CO2-Quelle Europas. Dazu sagen wir gemeinsam: Ende Gelände.

Schau dir dieses inspirierende Video über das diesjährige Klimacamp, Ende Gelände und die vielfältigen Aktionen im Rheinland an und teile es mit deinen Freund*innen:

Mit diesen Aktionen setzen wir wichtige Akzente im Vorfeld der Bundestagswahl im September und der UN Klimakonferenz im November in Bonn. Lasst uns beginnen die Zukunft zu gestalten, die wir für einen gesunden Planeten und Gesellschaft brauchen.

Ich hoffe wir sehen uns im August im Rheinland. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, , dass fossile Brennstoffe im Boden bleiben.

Tine und das 350 Europa Team.
#Keepitintheground

PS: Für eine Zusammenfassung über die Camps und Aktionen, die in diesem Sommer in ganz Europa stattfinden, siehe 350.org/de/ein-sommer-der-hoffnung.


350.org baut eine globale Bewegung von unten auf, um die Klimakrise zu lösen. Bleib mit uns in Kontakt via Facebook und unseren Email Updates. Hier kannst du unsere Arbeit unterstützen, indem du bei unseren lokalen Kampagnen direkt mitmachst und/oder unsere Arbeit via Spenden unterstützt.

Was bedeutet 350? Geh zu unserer Webseite um mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe, die hinter der 350 Bewegung stehen, zu erfahren.

Protokoll vom 12.7.2017

   Protokoll der Agenda-Sitzung  am 12.07.17

 

  1. Klimaschutzwoche – Am 19.09.17 bieten wir ab 16 Uhr vor der Steverhalle Probefahrten mit E-Autos an und stehen für Informationsgespräche zu Ladetechnik, Steckervarianten, Reichweiten und sonstigen Fragen zur E-Mobilität zur Verfügung. Dafür organisieren wir eigene, aber auch wieder E-Autos der Gemeinde, von Autohäusern,… Die E-Ladesäule nahe der Steverhalle soll zu Vorführungszwecken genutzt werden. – B. Lieneweg fragt in der Szene verschiedene Steckermodelle und Ladetechnik an. – Bis dahin wollen wir eine Beach flag mit Agenda-Logo erstellen lassen. – Auf Anfrage bietet S. Hoffmann zusätzlich während der gesamten Aktionswoche Fahrten nach Vereinbarung an. -P. Volmerg weist auf die Auftaktveranstaltung der Klimaschutzwoche am 14.09.17 in Coesfeld hin. Im Schulzentrum hält Franz Alt einen Vortrag mit dem Titel „Wind und Sonne schicken uns keine Rechnung – Warum uns die Energiewende zu Gewinnern macht “.
  2. Rückblick BegegnungsfestBegegnungsfest selbst war sehr angenehm. Präsenz der Agenda war wichtig für Kontakt mit den Bürgern. Infomaterial wurde aber nur selten angenommen.
  3. Rückblick Stadtradeln – Noch nicht eingetragene Kilometer können noch bis 17.07.17 nachgetragen werden. Zur Zeit steht Senden im Kreis Coesfeld an erster Stelle (gefahrene Kilometer pro Einwohner). – P. Volmerg bedankt sich bei K. Mildner für ihre Teilnahme als Starradler mit einem Blumenstock. – P. Volmerg lädt alle Teilnehmer zu einem Abschlußumtrunk am 19.07.17 ab 17 Uhr vor dem Rathaus ein.
  4. Bundestagswahl – Die geplante Befragung der Bundestagskandidaten schaffen wir zeitlich nicht mehr (eine ähnliche Veranstaltung plant aber die FI Nottuln am 18.09.17 ab 19.30 Uhr in der Alten Amtmannei). Allerdings wurden sowohl von J. Gogol als auch der FI Nottuln verschiedene Fragen ausgearbeitet, die in einer gesonderten Veranstaltung vorgestellt werden sollen; dazu könnten auch die Direktkandidaten der verschiedenen Parteien eingeladen werden . – Der ehemalige Friedenskreis Senden soll möglichst reaktiviert, und evtl. in die Agenda-Arbeit integriert werden.
  5. Herbstfest – Aufgrund von Terminschwierigkeiten wird unser geplantes Sommerfest verschoben und findet jetzt als Herbstfest am 14.10.17 ab 15 Uhr in der Kleingartenanlage Senden statt.
  6. Mittelfristige Themen – Veranstaltung zur zivilen Konfliktbearbeitung (Referent: Winfried Nachtwei) – sozialer Wohnungsbau und Mehrgenerationenwohnen – solidarische Landwirtschaft

Neuer Termin: Agenda gesamt: 09.08.17 um 18.30 Uhr im Rathaus-Nebengebäude

Stadtradeln im Kreis Coesfeld beendet – Radelstar Karina zieht Bilanz

Unser Starradler Karina nach Überfahren der 1000 km-Marke am Ende der drei Wochen ohne Auto. Heute bekam sie von der Sendener Klimaschutzmanagerin einen großen Blumentopf. Herzlichen Glückwunsch, Karina!           Foto: Sven

FAZIT

Drei Wochen Stadtradeln sind vorüber, drei Wochen ohne Auto, drei Wochen Fahrrad intensiv. Und ich muss sagen, dass diese Zeit für mich eine echte Bereicherung war. So habe ich mich z.B. automatisch mehr bewegt als sonst und fast nebenbei  viel Schönes gesehen und erlebt. Vor allem aber konnte ich eigene Denkmuster hinterfragen und habe im besten Sinne des Wortes erfahren, dass ich mit dem Rad sehr viel mehr Möglichkeiten habe, als bisher angenommen. Auch meine Einstellung zu Fahrrad-fähigen Distanzen hat sich deutlich verändert: vor dem nächsten Wochenendausflug werde ich doch erst einmal überlegen, ob die Strecke nicht auch mit dem Rad zu schaffen ist. Und was hat das Ganze jetzt eigentlich für die Umwelt gebracht (schließlich der wichtigste Aspekt der ganzen Aktion)? Ich höre ja oft, gegen CO2-Anstieg und Klimawandel könne man sowieso nichts machen, und als Einzelner schon gar nicht. Doch man kann! Klar habe ich „nur“ 1000 Kilometer geschafft; aber unser kleines Senden insgesamt immerhin schon über 45.000km (das ist mehr als einmal um den Äquator – und das in nur drei Wochen)! Und wenn man den Experten glauben darf, müssen mindestens sechs Bäume (Buchen) jeweils 80 Jahre alt werden, um so viel CO2 zu binden, wie wir in dieser kurzen Zeit eingespart haben. Deshalb meine Überzeugung: wir können etwas tun, jeder Einzelne von uns – z.B. öfter das Auto in der Garage lassen und mit dem Rad fahren! Bei so viel Positivem wird der ein oder andere aber auch zu Recht fragen, ob es denn so gar keine negativen Aspekte in den drei Wochen gab. Naja, mein Po hat sich schon immer wieder einmal gemeldet. Aber wenn ich mich nicht bewege, tut mir auch schnell der Rücken weh. Deshalb war das buchstäblich verschmerzbar. Anders sieht das schon bei der Qualität der Radwege aus. Zum Teil sind sie wirklich gut, nicht selten werden aber nach oben drückende Wurzeln, unerwartete Schlaglöcher oder Splitt im Kurvenbereich zu echten Gefahrenquellen. Das Aufstellen von Schildern mit dem Hinweis auf Radwegschäden reicht hier allein definitiv nicht aus! Am frustrierendsten für mich war aber ganz klar mein nicht existierender Orientierungssinn! Trotz der reichlichen, wenn vielleicht auch nicht immer ganz konsequenten Beschilderung hier im Münsterland hab ich mich regelmäßig verfahren! Das bedeutet, dass ich mir dringend ein Navi zulegen muss, will ich doch auch nächstes Jahr wieder aktiv beim Stadtradeln mitfahren, vielleicht sogar wieder als Starradler?!
Ich wünsche allen Fahrradfahrern noch eine schöne Zeit und recht viel Spaß beim Radeln.

Und vielleicht bis nächstes Jahr,

Karina.

Einladung zum Treffen der Agenda-Gruppe im Juli 2017

Die Gruppe Agenda21Senden trifft sich wieder am Mittwoch, den 12.7.2017, ab 18.30 Uhr im Treffpunkt neben dem Rathaus (hintere Tür, oben). Auf der Tagesordnung stehen neben dem Rückblick auf das Begegnungsfest und auf das Stadtradeln die Vorbereitungen für die Klimaschutzwoche im Herbst. Alle am Klimaschutz Interessierten sind eingeladen, Ideen zu entwickeln und Aktionen zu planen mit dem Ziel, die Menschen in Senden für die Klimaproblematik zu sensibilisieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie jeder einzelne Bürger und die Kommune insgesamt der Klimaerwärmung begegnen kann. Dabei wird die Kooperation mit Kindergärten, Schulen, Vereinen, Jugendorganisationen, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden, Parteien und der Gemeindeverwaltung angestrebt. Daher sind neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor allem auch Vertreter der genannten Gruppen eingeladen, die Agendagruppe ist für alle offen. Bitte die Einladung auch weiterleiten.