Archiv der Kategorie: AgendA21Senden – was ist das?

Geschichte und Ziele der Lokalen Agenda 21 in Senden

Protokoll der Sitzung der Agenda-Gruppe am 5. Nov. 2014

LOGO10  Protokoll der Agenda-Sitzung am 05.11.14

– Als Gäste können wir zwei neue Interessenten und den Klimaschutzbeauftragten, Herrn Deuter, begrüßen.

1. TTIP
– B. Lieneweg gibt eine kurze Zusammenfassung der Aktivitäten der Agenda-Gruppe gegen das TTIP (Infostände, Unterschriftensammlung, Vortrag Prof. Schrooten) und fragt nach, ob sich die Agenda dem Aktionsbündnis gegen das TTIP im Kreis Coesfeld anschließen soll – das soll abhängig von den Beschlüssen des Bündnistreffens am 06.11.14 in Nottuln gemacht werden.

– Außerdem verliest er das Antwortschreiben der Gemeinde auf unsere Bitte um Stellungnahme zum TTIP mit dem Inhalt, dass sich der Gemeinderat dafür nicht zuständig sieht. Da W. Dropmann aus dem Kreistag auf eine ähnliche Frage eine anderslautende Antwort vorweisen kann, erklärt sich Herr Hömberg bereit, ein entsprechendes Rückantwortschreiben an die Gemeinde zu verfassen.

– Letztlich weist W. Dropmann darauf hin, dass das TTIP die in den letzten Jahren mühsam aktivierte Regionalisierung wieder zerstört und somit vermehrte Umweltbelastung zur Folge haben wird.

2. Vegetation
– Dr. Hömberg berichtet von auffällig vielem Abholzen von Buchen im Land (Folge der Holzlieferverträge zwischen NRW und Österreich nach Kyrill? Dagegen spricht allerdings, dass es sich damals um Fichten gehandelt hat).

– Außerdem weist er auf einen Artikel aus der WN vom 03.11.14 hin, nachdem sich sieben Gemeinden (darunter auch Senden) und der Kreis verpflichten, beim Projekt „Wasserwege Stever“ interkommunal zusammenzuarbeiten.

– Daran anlehnend berichtet R. Aupers vom Zusammenschluß der Gemeinden Senden, Lüdinghausen, Ascheberg und Nordkirchen zur gemeinsamen Bewerbung als LEADER-Region. Herr Deuter ist gebeten worden, darüber bei einer der nächsten Sitzungen tiefere Informationen zu geben.

– Die Nachfrage von B. Lieneweg, ob sich in Bezug auf die Vermüllung am Kanal u.a. Stellen schon etwas
getan hat, konnte nicht eindeutig beantwortet werden.

– W. Dropmann regt einen weiteren Vortrag von Prof. Klemm an zum Thema Umweltschädigung durch Verbrennung von Holz in Kaminöfen (CO2-Freisetzung).

– Zu unserem geplanten Projekt, Baumscheiben, Randstreifen usw. zu bepflanzen, gibt es sehr gute Beispiele aus Nottuln. Evtl. sollte zu den Verantwortlichen dort ein Kontakt hergestellt werden.

3. Arbeit des Umweltmanagers
– Herr Deuter berichtet von seinen bisherigen und geplanten zukünftigen Aktivitäten:
* im Januar ist ein Informationsabend zum Thema Gebäudesanierung geplant
* für Senden-West wird ein Konzept für einen Wärmeverbund erstellt (da es dort noch besonders viele Wohneinheiten mit Nachtspeicherheizung gibt; wahrscheinlich kann Gelsenwasser auch wieder dazu bewegt werden, die Anschlußgebühren dafür von 1300€ auf 300€ zu reduzieren); auch dazu gibt es einen Infoabend zusammen mit den betroffenen Hausbesitzern, mit Energieberatern und Handwerkern;
P. von der Ley regt den Einbau von Klimageräten (in Kombination mit Fotovoltaikanlagen) als Speicher bzw. Zwischenheizung in den betroffenen Wohnungen an
* für 2016 ist die Anschaffung von drei Elektrofahrzeugen (Smart) für die Verwaltung der Gemeinde Senden geplant samt einer entsprechenden Powerladestation
* die Klimaschutzbeauftragten des Kreises Coesfeld wollen sich in einem Netzwerk zusammenschließen
* F. Peirick regt an, dass Herr Deuter, um erfolgreich bei den Bürgern anzukommen und entsprechenden Zuspruch zu erhalten, statt den Klimaschutz besser das Energie- und somit Kostensparen in den Vordergrund seiner Arbeit stellen soll
* Außerdem wurde ein Workshop zum Thema Klimaschutz zwischen den Bürgern und den ortsansässigen Firmen, Handwerkern, … angeregt.

4. Mobilität
– keine neuen Informationen zum Gemeinderad-Projekt
– Für einen Bürgerbus engagiert sich bereits die Seniorenunion stark; dieses Thema soll deshalb von der Agenda vorläufig nicht weiter verfolgt werden.
– Die geplante Fahrradtour zum Thema Fahrradschnellweg nach Münster ist in Vergessenheit geraten, soll aber im Frühjahr nachgeholt werden.

5. Öffentlichkeitsarbeit
– R. Aupers mahnt eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit der Agenda-Gruppe an; so könnten z.B. Fahrradtouren in Verbindung mit Betriebsbesichtigungen angeboten werden.
– Außerdem wurde eine bessere Koordination der Agenda mit dem Klimaschutzbeauftragten angeregt.
– P. von der Ley weist auf die Vorbildfunktion des Kreises Steinfurt, bes. der Gemeinde Saerbeck hin, und regt eine entsprechende Exkursion dorthin an.

Neue Termine:

Agenda gesamt: 03.12.14 um 18.30 Uhr im Rathaus-Nebengebäude

gez. MilKa

Kommt TTIP, kommt Fracking: „Mehr Druck aus der Bevölkerung“

Herbern. Das Fracking-Problem wird nach Ansicht der Bürgerinitiative für Sauberes Trinkwasser (BIST) „total verharmlost“. Darum sollen verschiedene Aktionen für mehr Aufmerksamkeit in der Politik und der Bevölkerung sorgen.

Werbewirksame Busfahrt zur Exxon vorgeschlagen: : Fracking: „Mehr Druck aus der Bevölkerung“Vor einer Fracking-Bohranlage wie dieser im niedersächsischen Bötersen warnen die Mitglieder einer Bürgerinitiative. Foto: Jürgen Peperhowe

Mit einer informativen Busfahrt nach Nordwalde, wo für den Energie-Konzern Exxon Mobile von der Bezirksregierung Arnsberg gerade die Aufsuchungserlaubnis von Erdgas-Vorkommen um weitere sechs Monate verlängert wurde, will die Bürgerinitiative für Sauberes Trinkwasser (BIST) auf das Thema Fracking aufmerksam machen. Beim Fracking wird mit Wasser, Chemie und hohem Druck Erdgas aus unkonventionellen Vorkommen gewonnen.

Der Druck aus der Bevölkerung müsse größer werden, zeigten sich die Teilnehmer der Informationsveranstaltung der BIST am Dienstagabend im Jochen-Klepper-Haus in Herbern überzeugt.

Weiterlesen in den WN

Bürgerbewegung BIST „Bürger Initiative für Sauberes Trinkwasser e.V.gegen Fracking und Gasbohren.
Ansprechbar ist z. Zt.Frank Kemna, Lindenstr. 10, 59387 Ascheberg, frankkemna@aol.com.
Ansonsten im Internet unter www.bist-ev.de/lokales/aktuelle unter anderem mit Fragebogen für Politiker, sowie www.bist-herbern.de  und www.gegen-gasbohren.de/initiativen/bist-herbern mehrere interessante Texte.

Kohlekraftwerke abschalten! (campact)

6e1d73836a9a725417faca0d2f0a70f5   Hallo Aktive,

endlich erwägt Sigmar Gabriel für den Klimaschutz über 20 Kohlekraftwerke abzuschalten. Doch nun droht die Kohlelobby dazwischen zu grätschen. Das müssen wir verhindern!

Ich habe gerade einen Appell an die Bundesregierung unterschrieben, jetzt den Kohleausstieg einzuleiten. Unterzeichne auch Du den Campact-Appell:

https://www.campact.de/Kohlekraft-abschalten

Viele Grüße

Bernd Lieneweg

Tiefgreifende Änderungen im Wirtschaftssystem sind nötig.

800px-Pfarrer_Christian_Fuehrer   Christian Führer, einer der politischsten Denker der ev. Kirche, steht für das revolutionäre Engagement der Menschen für eine humane Zukunft. Kurz vor seinem Tod hielt er noch eine bewegende, zukunftsweisende Rede:

„Der zweite Teil der Friedlichen Revolution steht noch bevor! Nicht nur in Deutschland. Tiefgreifende Änderungen im Wirtschaftssystem sind nötig. Denn Finanz- und Wirtschaftssystem – wie die Banken- und Finanzkrise zeigen – sind nicht mehr zukunftsfähig. Die Wurzelsünde des Globalkapitalismus, die Anstachelung der Gier, muss überwunden werden. Eine Wirtschaftsform der »solidarischen Ökonomie« ist zu entwickeln, die die Jesus-Mentalität des Teilens praktiziert: Teilen von Bildung, Arbeit, Einkommen und Wohlstand, in der der Mensch an erster Stelle steht, nicht Geld und Profit. Eine Wirtschaft also, die die Würde des Menschen, das Gemeinwohl und die Solidarität in den Mittelpunkt der ökonomischen Aktivitäten stellt. Anders wachsen und wirtschaften: jetzt!“

Weiterlesen bei Publik Forum Nr. 13, Juli 2014

Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche: Straße und Altar gehörten für Christian Führer vor und nach der Revolution zusammen.

Weltklimarat warnt vor Erderwärmung und Wetterextremen

Montag, 03. November
Weltklimarat warnt vor Erderwärmung und Wetterextremen Die Botschaft der Wissenschaft ist deutlich: Die Menschheit müsse schnell umsteuern, um die Erderwärmung zu begrenzen. Deren Folgen träfen auch die reichen Länder. …

Der Klimawandel sei real und der Mensch sein Hauptverursacher, bestätigt der sogenannte Synthesebericht, der drei frühere Reports des IPCC bündelt.

www.zeit.de