Archiv des Autors: Bernd Lieneweg

Protokoll der Agenda-Sitzung  am 14.06.17 1.

Protokoll der Agenda-Sitzung  am 14.06.17

 1. Wirtschaft mit Kultur – Die Idee, einen eigenen Beamer anzuschaffen (evtl. zusammen mit der Kukis) wird verworfen. Stattdessen soll W. Wylezol einen Termin mit P. Volmerg vereinbaren, um seine Technik und den Gemeindebeamer aufeinander abzustimmen. – Für eine bessere Planbarkeit wird am Ende des jeweiligen Vortragsabend bereits das nächste Thema besprochen. – K. Kröber (in Vertretung B. Bicknese) sichtet die vorgeschlagenen Filme vorab.

2. Begegnungsfest – B. Lieneweg hatte angeregt, zu unseren Themen Flyer im A5-Format zu erstellen. Erste Exemplare sind bereits fertig: Alternative Wirtschaft, Alternative Mobilität, Vegetation, Mehrgenerationenwohnen. Jedes Agenda-Mitglied ist aufgerufen, auch zu den übrigen Themen einen Beitrag zu leisten. – Eventuell könnte man auch  eine Art Bürgerbefragung zu den brennendsten Themen durchführen (z.B. über ein Punktesystem an einer Flipchart). – Th. Stenkamp stellt seinen Stand zur Verfügung, B. Bicknese einen passenden Schirm. Außerdem werden Kisten/Boxen für die Flyer benötigt. – Th. Stenkamp und S. Hoffmann betreuen den Stand am 09.07.17; andere Betreuer werden dringend gesucht!

3. Mehrgenerationenwohnen – Zum Jahresende planen wir einen Vortrag zum Thema Mehrgenerationenwohnen; außerdem einen gemeinsamen Ausflug zu einem bereits umgesetzten Projekt (z.B. in Lüdinghausen). –

4. Stadtradeln – Alle Agenda-Mitglieder sind aufgerufen, an der Aktion „Stadtradeln“ teilzunehmen. Die  Registrierung ist unter https://www.stadtradeln.de/registrieren/ möglich. Außerdem besteht für alle die Möglichkeit, am 19.06.17 ab 15.45 Uhr an der Eröffnungsveranstaltung zum Stadtradeln in Nottuln-Darup (Alter Hof Schopmann) teilzunehmen.

5. Klimaschutzwoche – B. Bicknes gibt zu bedenken, dass das angedachte Thema „Müllvermeidung“ bereits von den Grünen   abgedeckt ist. – Wir ändern daraufhin das Thema Richtung Elektromobilität und bieten Mitfahrgelegenheiten in den   eigenen und in gemieteten E-Autos an.

  1. Sommerfest – Das diesjährige Sommerfest soll wieder im Garten von R. Schneider stattfinden. Erster Terminvorschlag: 29.07.17 ab 14.30 Uhr. K. Mildner kontaktiert R. Schneider.
  2. Neue Termine: Agenda gesamt:               12.07.17 um 18.30 Uhr im Rathaus-Nebengebäude weitere Termine:             21.06.17, 19.30 Uhr „Wirtschaft mit Kultur“  in der „KUKIS“, Friedenskapelle, Grüner Grund; 29.07.17 ?  Sommerfest

gez.: MilKa

Einladung zum regulären Treffen der Agenda21Senden am 14.6.17

Die Gruppe Agenda21Senden trifft sich am 14.6.17 abends wieder regulär ab 18.30 Uhr oben im Treffpunkt.

Auf der Tagesordnung stehen die Vorbereitungen für die Reihe “Wirtschaft mit Kultur” und für das “Internationale Begegnungsfest”.

Alle Interessierten sind eingeladen, eigene auf den Nägeln brennende Themen können eingebracht werden. www.agenda21senden.de

 

Energiepolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

Energiepolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

1) Herausforderung Klimawandel Ungebremst führt der Klimawandel zum Schrumpfen des für Menschen geeigneten Lebensraumes. Dies wird mit Kriegen um Wasser, Land und sonstige Ressourcen verbunden sein. Die heutigen Flüchtlingsströme sind nur ein Vorbote der Migrationsbewegungen und des Chaos, das dann zu erwarten ist. Diese düstere Aussicht eröffnet gleichzeitig die Chance, dass wir unsere Wirtschafts- und Lebensweise umfassend unter die Lupe nehmen. Denn wir zerstören nicht nur das Klima, sondern ebenso die Umwelt, die anderen Lebewesen und sonstigen Gegebenheiten des Planeten. Die konsequente Verminderung von Treibhausgasen und der Umstieg auf die Erneuerbaren Energien kann der erste Schritt einer umfassenden Transformation sein.

a) Betrachten Sie die Abbremsung des sich beschleunigenden Klimawandels als die größte Herausforderung der Menschheit? Ja / nein / mit Einschränkungen Ggf. Erläuterung zu den Einschränkungen: …………………….

b) Sehen Sie die Notwendigkeit, Maßnahmen zum Entzug von CO2 aus der Atmosphäre voranzutreiben (z.B. Aufforstung, langfristige stoffliche Nutzung von Biomasse, Einarbeitung von Holzkohle in Ackerböden (Terra preta))? Ja / nein / mit Einschränkungen Ggf. Erläuterung zu den Einschränkungen: …………………….

c) Die Erderwärmung und der damit verbundene Klimawandel werden Anpassungen der Wirtschafts-, Finanz-, Sozial- und Verteidigungspolitik erfordern. Wo sehen Sie den dringlichsten Handlungsbedarf? …………………………..

d) Wie stehen Sie zu der Forderung, Klimaschutz und Schutz vor radioaktiver Verstrahlung als eine von jedem Bürger einklagbare Verpflichtung des Gesetzgebers im Grundgesetz festzuschreiben? ………………………………..

Weiter beim sfv: Energiepolitische_Wahlpruefsteine_zur_Bundestagswahl_20172

Die hier formulierten Wahlprüfsteine finden die Zustimmung von:

– Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.
– Bündnis Bürgerenergie e.V.
– Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.
– Die Freunde von PROKON e. V.
– E-W-Nord
– Sonnenkraft Freising e.V.
– SolarLokal Kirchhorst
– Solarverein Goldene Meile e.V.
– SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg e.V.
– Umweltschutzverein Isernhagen und Umgebung e.V.
– VEE Sachsen e.V.
– Aktionsbündnis gegen Süd-Ost-Trasse – Sonnenernte e.V. Ketsch
– Mittelhessische Energiegenossenschaft
– Energiebündel Roth-Schwabach e.V. – Energiewende ER(H)langen e.V.
– Demokratische Initiative Vaihingen und Nachbargemeinden (DIVaN)
– Terra Solar e.V.
– Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz (BAAK)
– VERENA e.V.
– reka – Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e.V.

Die Wahlprüfsteine wurden heute, am 2. Juni 2017 an die Vorstände und
energiepolitischen Sprecher der Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Die Linke,
Bündnis 90 / Die Grünen, ÖDP, Die Piraten und AfD versandt.

Die Antworten der Parteien werden wir auf unserer Internetseite und im
kommenden Solarbrief veröffentlichen.
MfG Solarenergieförderverein

 

„Aktion Stadtradeln“ – Umsteigen aufs Rad hilft doppelt

WN am Mi., 31.05.2017

Unser Klima-Star Karina Mildner steigt komplett aufs Rad um. Foto: Gemeinde Senden

Die Gemeinde Senden beteiligt sich an der „Aktion Stadtradeln“, mit der das Umsteigen aufs Fahrrad schmackhaft gemacht werden soll. Die Umwelt und die eigene Gesundheit profitieren vom Treten in die Pedale.

„Radfahren, gut für mich – gut für das Klima“, lautet die Devise bei der „Aktion Stadtradeln“. Senden ist auch dabei, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Seit 2008 treten deutschlandweit Kommunalpolitikerinnen und -politiker sowie und Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Senden ist gemeinsam mit anderen Kommunen im Kreis Coesfeld vom 20. Juni bis 10. Juli mit von der Partie.

In diesem Zeitraum können Mitglieder des Kommunalparlaments sowie alle Bürger und alle Personen, die in Senden, Ottmarsbocholt oder Bösensell arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnis für die Gemeinde Senden mitmachen.

Beim Wettbewerb Stadtradeln geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Denn: Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, im Kreis Coesfeld sind es sogar 47 Prozent, heißt es in der Pressemitteilung. Ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der innerörtliche Verkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden. …

Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht Senden sogenannte Stadtradler-Stars, die in den 21 Stadtradeln-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Mit Karina Mildner von der „Lokalen Agenda 21 Senden“ ist ein erster Star bereits gefunden. Sie wird in den drei Wochen täglich mindestens 17 Kilometer hin und zurück zur Arbeit fahren.

Kompletten Beitrag lesen in den WN

„Definitiv“: Bürgerbus startet am 29. August 2017

Mi., 24.05.2017

RVM stellt Fahrzeug

Mit dem Bürgerbus soll die Verbindung zwischen Senden und den Ortsteilen verbessert werden.

Mit dem Bürgerbus soll die Verbindung zwischen Senden und den Ortsteilen verbessert werden. Foto: Christ/Schwarze-Blanke

Senden – Der Bürgerbusverein will am letzten Tag der Sommerferien auf Strecke gehen. Dieser Terminplan, der zuletzt nach hinten geschoben worden war, kann eingehalten werden, weil die RVM dem Verein ein Fahrzeug bis auf Weiteres überlässt.

Von Dietrich Harhues

Der Bürgerbus startet am 29. August mit seinem Fahrbetrieb. Dieses „definitive“ Datum nannte am Mittwoch Gesche Seifert-Post als Sprecherin des Vereins, der die Mobilität in Senden verbessern möchte. Dieser Zeitplan, der den ursprünglichen Planungen entspricht, war zwischenzeitlich ins Wanken geraten (WN berichteten). Der Betrieb des Bürgerbusses wäre dann erst im Oktober aufgenommen worden.

Unterstützung durch die RVM macht es jetzt möglich, dass der Verein, den Linienbetrieb mit dem letzten Tag der Sommerferien beginnen kann. Denn das Regionalverkehrsunternehmen stellt dem Sendener Bürgerbusverein ein Fahrzeug zur Verfügung, das dieser nutzen kann, bis der eigene Mercedes Sprinter bereitsteht.

Lest den Artikel weiter in den WN.

Europa solidarisch und demokratisch – welche Veränderungen sind möglich und nötig?                                                                    

 Vortrag von J. Gogoll am 17.05.17 

Wirtschaft mit Kultur, unsere neue Wirtschaftsreihe mit J.F. Gogoll in den Räumen der KuKiS, handelte davon, wie man Europa neu denken könnte. Solidarischer und demokratischer sollte es sein. Und es sollte von einer breiten Basis getragen werden.

Zusammenfassung (MilKa):

Europa ist kein abstrakter Begriff, sondern wir alle sind Europa! Notwendigkeit eines starken Europa – zur Sicherung des Friedens – das wirtschaftliche Überleben der europäischen Staaten ist gegen die Konkurrenten USA und China nur in einem starken Verbund möglich.

Notwendige Veränderungen

– struktureller Umbau:

* das europäische Parlament ist in allen Ländern und von allen Europäern wählbar

* daneben existiert ein EU-Rat, bestehend aus nationalen Politikern       => der einzelne Bürger fühlt sich wieder mehr Europa-zugehörig und in seinen Interessen vertreten

* diese beiden sind zusammen für die Gesetzgebung zuständig

* die europäische Kommission hätte nur noch beratende Funktion und könnte später komplett wegfallen

– klare Definition der Aufgaben:

* gemeinsame Fiskalpolitik, um ein möglichst gleiches Niveau zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten zu erreichen

* spezifische Sozialpolitik

* gemeinsame Finanz- und Steuerpolitik (z.B. gleichen Steuersätze für Unternehmen)

– Europa der zwei Geschwindigkeiten:

* wenn obige Aufgaben mehr oder weniger gelöst sind, Eingliederung der Eurozone in dieses neue Gebilde (unter Beachtung unterschiedlicher Geschwindigkeiten)

– Angehen der derzeitigen Wirtschaftskrise:

* mit Hilfe von Eurobonds

(gez. MilKa)

 

Witold Wylezol, der zwei Filmbeiträge mit Helmut Schmidt beigesteuert hatte, kommentierte die Veranstaltung wie folgt:

Liebe Agenda Mitstreiter,

wie der gestrige Vortrag von Joachim Gogoll gezeigt hat, muss die EU neu strukturiert werden. Das alte System wird mehr oder weniger nur noch künstlich am Leben gehalten (und dieser Prozess kann noch recht lange aufrechterhalten werden – vorausgesetzt die Bürger und Völker bleiben passiv und machen weiter so wie bis jetzt). Wir brauchen deutliche Signale und rasche Veränderungen. Dies ist zum Teil nur Dank Aufklärungsarbeit und eines neuen Bewusstseins möglich. Die Frage stellt sich, wie soll ein neuer Kommunikationsweg (mit realistischen und objektiven Informationen) ermöglicht werden? Wie kann man die Mitbürger zum aktiven Handeln motivieren?

Alles deutet darauf hin, dass die Europaidee nur noch auf dem Wege zweier Geschwindigkeiten realisierbar ist. Die EU-Kommission soll zukünftig nur beratend agieren. Die Idee von der neuen Rolle des Europaparlaments und des Europarates verlangen nach großen Verfassungsänderungen in allen europäischen Staaten (um u.a. eine neue Fiskal- und Sozialpolitik zu ermöglichen). Bei strittigen Fragen und Unstimmigkeit soll ein freier und unabhängiger Vermittlungsausschuss entscheiden.

Die Fragen der Schulden, die pragmatische Lösung einer gerechten Verteilung der erwirtschafteten Güter und Potentiale, Schaffung einer tatsächlichen Unabhängigkeit von Europa (politisch, kulturell, bildungsmäßig und  wirtschaftlich – auch verteidigungsmäßig d.h. militärisch), neue soziale Ordnung, neue Arbeits- und Wirtschaftsweisen (sinnvolle und dem Menschen an sich – dem Gemeinwohl – dienende Arbeit und eine Wirtschaft für alle und nicht nur für bestimmte Teile der Gesellschaft) müssen in unserer Gesellschaft neu diskutiert und kommuniziert werden.

Das Gespräch im Anschluss hat gezeigt, dass eine entsprechende Kommunikation von Lösungsansätzen notwendig und sicherlich bei jedem möglich ist, sowohl vor Ort als auch überregional (z.B. über das Internet). Jeder ist nicht nur für sich selbst und seine Nächsten verantwortlich, sondern zugleich für die großen Teile der heutigen und künftigen Gesellschaft. Wir können auf jeden Fall gute Samen für die kommenden Generationen aussäen und zum Keimen bringen. Wie manche Beispiele von Klaus und Anne gezeigt haben, kann man bei vielen Mitbürgern bereits bei einfachen Problemen (z.B. bei Umweltfragen) gut ins Gespräch kommen. Positive Erfahrungen und Aufklärung sind friedlich möglich – durch kluge Kommunikation und nicht falsche Reaktion.

Die bereits laufenden neuen Prozesse sind sehr dynamisch und zum größten Teil unvorhersagbar. Wäre es anders, dann könnten sie von den „Wächtern“ der aktuellen Verhältnisse decodiert und gestoppt werden. Die jüngeren Generationen gehen anders mit manchen Problemen um, als die Senioren. Und man sieht: viele jungen Menschen sind nicht untätig, sondern bewegen sehr viel Positives! Generationskonflikte bilden hier jedoch oft eine große Hürde beim gemeinsamen „Tauziehen“.  Um gemeinsam und nicht kontraproduktiv zu arbeiten, sind Offenheit, Mut zum ganzheitlichen Denken und viel Geduld bei Wegen der kleinen (Fort-) Schritte unerlässlich.

Man sollte auch darüber nachdenken, welche Tätigkeiten im Alltag gewohnheitsgemäß zeitraubend sind und das eigentliche Hindernis, beim Einholen von neuen entscheidenden Informationen. Viele gute Beiträge im Internet sind nicht in Form von SMS verfaßt, sondern verlangen freie Zeit, Geduld und genug Muße. Zutiefst menschliche Kommunikation findet in augedehnten Gesprächen statt. Anstatt stundenlang fernzusehen oder die in vielerlei Hinsicht desinformierenden Tageszeitungen zu lesen, kann man 3-4x die Woche 1-2 Stunden für sehr gute Gespräche im Internet verwenden, um die aktuellen Entwicklungen und die neue Denkansätze im „Untergrund“ zu verfolgen.

Als Beispiel empfehle ich für eine mußevolle Minute folgende Gespräche von KenFM (gefördert auch von der GLS-Bank!): https://www.youtube.com/watch?v=dIEp3zk_OZ0 und
https://www.youtube.com/watch?v=Yb3hQ_OpG8Q#t=728.984904576

Man sieht, dass viele problematische Punkte, die wir in der heutigen Politik in den vergangenen Jahren erleben, bereits vor ca. 100-120 Jahren in die Wiege gelegt worden waren.

Es stellt sich die Frage: sind in dem kommenden gerechten System die klassischen Parteien und die heutigen Strukturen des politischen Lebens nicht bereits längst ein Auslaufmodell und summa summarum das größte Hemmnis für eine konstruktive völkerrechtliche Zusammenarbeit und Stolpersteine bei der Verwirklichung der grundlegenden demokratischen Werten wie Freiheit, soziale Gerechtigkeit und eine gelebte Brüderlichkeit?

Herzliche Grüße

Witold

Senden schafft ein gutes Klima – Maifest 2017 gelungen

„Alternativen gibt es immer“, dieses Motto der Agenda21Senden vereinigte die Aussteller, die ihre Freizeit für die gute Sache zur Verfügung stellten.

Auf Grund des wider Erwarten schönen Wetters war schon am Samstag die Stimmung beim Maifest gut. Dass die angebotenen Pfannekuchen außergewöhnlich lecker schmecken, muss sich allerdings noch etwas besser herumsprechen.

Fotostrecke von Bernd:

Die präsentierten Elektroautos wurden wahrgenommen, es zeigte sich, dass die Bürgerinnen an die Elektromobilität als Fortbewegung der Zukunft glauben. Der Fast-schon-Oldtimer von City-EL, den Martin aus Ottmarsbocholt mitgebracht hatte, war ein echter Hingucker und stahl den großen Fahrzeugen die Schau, hier entwickelten sich die meisten Gespräche. Vor allem auch Kinder finden das kleine Dreirad ansprechend.

Besonders großen Zulauf hatte auch der Stand des NABU, das Preisrätsel zur Artenvielfalt in Senden und im Münsterland brachte die Teilnehmer zum Nachdenken und Nachfragen.

Hier noch eine Bilderstrecke von Martin:

Viel Sonnenschein gab es am zweiten Tag, auch wenn es leider nicht für einen scharfen Blick auf die Sonne reichte. Witold vom Kulturforum arte in Münster hatte zwei Sonnenteleskope aufgebaut. Was man hätte sehen sollen – die von Kernfusionen hervorgerufenen Eruptionen, die uns die Lebensenergie liefern – zeigt uns die folgende Archivaufnahme:

 

Senden schafft auf ein gutes Klima, das steht auf den Elektroautos der Gemeinde Senden, für das Zurverfügungstellen der neuen Elektrofahrzeuge der Gemeinde Senden dankt die Agenda-Gruppe ausdrücklich, am guten Klima in Senden arbeitet namentlich unsere Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg, der wir für ihre schwierige Aufgabe Glück und Erfolg wünschen. Unser Dank gilt auch den Firmen Hartmann und Ausber aus Münster, die uns ihre besten Elektro-Fahrzeuge von Nissan und Renault zur Verfügung stellten. Auch bedanken wir uns ausdrücklich bei den Privatpersonen aus Senden und von der Initiative Solarmobil Ruhrgebiet, die uns mit ihren Autos und ihren langjährigen Erfahrungen eine wertvolle Hilfe waren. Besonderes Lob gilt auch den phantastischen Musikern, die Jung und Alt gleichermaßen mit ihrer herzerfrischenden Musik begeisterten. Als Sprecher der Gruppe danke ich auch allen Mitgliedern und Helfern für die viele Arbeit, die sie für die Schaffung eines guten Klimas in Senden geleistet haben.

Es war ein schöner Beitrag der Agenda21Senden beim Maifest, der allen viel Freude gemacht hat und gezeigt hat, dass unsere Aufklärungsarbeit bei den Bürgerinnen und Bürgern in Senden ankommt.

Fotostrecke von Bernd vom Sonntag:

Wie gesagt: „Alternativen gibt es immer!“

Das Video vom Song „Lasst uns sparen CO2“ (von Peter von der Ley, E-Piano) schicke ich Euch gerne zu, das Format wird hier leider nicht angenommen.

Im Artikel der WN zum Maifest gibt es eine schöne Fotostrecke.

Einige Beispiele, Fotos: di (WN)

Last but not least Bilder von Sven:

 

 

 

 

 

Senden schafft gutes Klima – Schritt für Schritt kommt die Elektromobilität

Westfälische Nachrichten, Frühjahr 2017

Die nunmehr vierte Ladestation in Senden wurde ihrer Bestimmung übergeben. Über die App von NewMotion oder über die Wattfinder-App von GoingElectric sind sie zu finden. Für Mitglieder des Drehstromnetzes gibt es schon seit über 15 Jahren Drehstrom für Elektrofahrzeuge. Die nächsten Gleichstrom-Schnellladesäulen finden sich im Ruhrgebiet bzw. östlich im Tecklenburger Land, der nächste Supercharger von Tesla steht in Kamen.

Die Gemeinde hat obendrein drei Elektroautos im Einsatz

Europa: solidarisch und demokratisch – Wirtschaft mit Kultur

Anknüpfend an das spannende Referat „Europa geht auch solidarisch“ von Frau Prof. Dr. Schrooten in Nottuln  beschäftigt sich das kleine Wirtschaftsseminar in Senden ebenfalls mit Europa.

Für unseren Referenten Joachim F. Gogoll ist ein solidarisches, demokratisches Europa eine Herzensangelegenheit. Nur ein starkes, demokratisch legitimiertes Europa kann im Wettbewerb mit Russland, Amerika, China und Indien bestehen, ein geeintes Europa ist geradezu überlebensnotwendig.  Jedoch muss dieses Europa neu organisiert und strukturiert, also weiter entwickelt werden, damit seine Bürger es annehmen und sich mit ihm identifizieren können.

Wie sich Europa solidarischer, vor allem aber auch demokratischer gestalten lässt, darüber hat sich die Memorandum-Gruppe, zu der sowohl Frau Prof. Schrooten als auch Joachim F. Gogoll gehören, Gedanken gemacht, die Ideen dieser Gruppe werden also in den Vortrag am Mittwoch, den 17. Mai, einfließen.

Witold Wylezol vom Kulturforum Arte aus Münster wird zu Anfang und zum Ende einen kurzen Filmbeitrag einspielen.

Joachim f. Gogoll, alternativer Ökonom

Weil die Veranstaltung vom „Journal“ in die Räume der Kunst- und Kulturinitiative verlegt werden musste, wird aus „Wirtschaft im Journal“ jetzt „Wirtschaft mit Kultur“. Erfolgreiches Wirtschaften mit dem Ziel, das Gemeinwohl und nicht die Rendite für eine kleine Finanzelite in den Vordergrund zu rücken, hat sicher etwas mit Kultur zu tun. Der Vortrag in der Friedenskapelle am Grünen Grund 5 beginnt um 19.30 Uhr, eine rege Beteiligung durch Zwischenfragen und Diskussionsbeiträge ist von Anfang an erwünscht.

Achtung:

neuer Veranstaltungsort:  KukiSenden, alte Friedenskapelle, Grüner Grund 5,

neue Anfangszeit: 19.30 Uhr

 

Maifest 2017 am 13. und 14. Mai mit Agenda21Senden – wieder Tage der Elektromobilität

 

Unser Motto: Alternativen gibt es immer!

Die Gruppe Agenda21Senden wird wie seit vielen Jahren auch 2017 wieder beim Sendener Maifest dabei sein und für Klima- und Umweltschutz werben. Auf der Herrenstraße werden die Partner von Agenda21Senden über die Nutzung regenerativer Energien im Haushalt und beim Hausbau informieren. Außerdem wird über naturnahes Gärtnern und biologischen Landbau aufgeklärt. Erstmalig wird die Gruppe selbstgebackene Pfannekuchen anbieten. Außerdem sollen der 13. und 14. Mai Sendener Tage der Elektromobilität werden, Elektrofahrer aus nah und fern sind aufgerufen, ihre Autos und Motorräder zu zeigen und über ihre Erfahrungen mit der Elektromobilität zu sprechen. Wer mitmacht und sein Auto auf der Herrenstraße ausstellt, bekommt einen Pfannekuchen gratis. Auch zwei der neuen Elektroautos der Gemeindeverwaltung werden zu bewundern sein: ein Zoe von der Verwaltung und der rote Kangoo vom Bauhof. Der Kangoo kann als Beispiel dafür dienen, wie man ein Elektrofahrzeug quasi gewerblich nutzen kann (der Bauhof hat ihn selbst umgebaut und ausgerüstet). Bei einem der derzeit im Handel angebotenen E-Fahrzeuge wurde bei gleichem Batterievolumen die Reichweite 2017 fast verdoppelt auf ca. 400 km. Die Agenda21Senden freut sich, auch über diesen Quantensprung der Elektromobilität berichten und ein solches hochaktuelles, praktisch brandneues Auto zeigen zu können. Das Tüpfelchen auf dem i werden Musiker aus der Agendagruppe sein, die mit ihrer Musik das Geschehen bereichern werden. Ein eigens geschriebener CO2-Song wird Premiere haben. Denn, so das Motto der Gruppe: „Alternativen gibt es immer!“ Zu letzten Vorbereitungen trifft sich die Gruppe am 10. Mai ab 18.30 Uhr oben im Treffpunkt, Helfer sind willkommen.